Nachdem die Gründung eines interdisziplinären Krebszentrums am 25. September 2009 beschlossen wurde, wurde das Euregionale comprehensive Cancer Center Aachen (ECCA) am 15. März 2010 als fachübergreifende interdisziplinäre Einrichtung des Universitätsklinikums Aachen (UKA) und der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen zur Optimierung der Versorgung von Krebspatienten in der Euregio gegründet.
Alle an der Diagnose, Therapie und Erforschung von Krebserkrankungen beteiligten Kliniken und Institute des UKA haben sich im ECCA mit dem Ziel der besseren onkologischen Versorgung von Krebspatienten zusammengeschlossen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Mitglieder des ECCA soll den onkologischen Patienten durch die Zusammenarbeit aller beteiligten Experten die größtmögliche Kompetenz und Erfahrung zugute kommen lassen. Im ECCA werden fach- und institutionsübergreifend Forschung, Lehre, Diagnostik, Therapieplanung und Nachsorge koordiniert.
Am 29. Februar 2012 wurde dem ECCA die Einführung und Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems für die Geltungsbereiche Interdisziplinäre Diagnostik, Therapie, Vor- und Nachsorge onkologischer und hämatologischer Patienten und auch für die Durchführung klinischer Studien zertifiziert.
Ziele
Ziel des ECCA ist es, die Strukturen in der Euregio zu optimieren und zu vernetzen. Hierzu werden Kooperationen mit niedergelassenen Onkologen, Psychoonkologen und regionalen Kliniken geschlossen, um die heimatnahe Versorgung von Krebspatienten in unserer Region zu gewährleisten.
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