Die Traumaambulanz
Im Rahmen des Netzwerkes Opferhilfe Aachen (NOA) bietet die psychotherapeutisch- psychiatrisch- psychosomatischeTraumaambulanz des Universitätsklinikums Aachen Unterstützungs-, Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene.
Was ist ein Trauma?
Ein Trauma (Verletzung/Wunde) tritt auf in Folge von bedrohlichen und erschütternden (Gewalt-) Erfahrungen, so z.B. nach Erleben von Vergewaltigungen, Überfällen, Folter, Katastrophen, Unfällen usw. Der traumatische Prozess geht einher mit Gefühlen von tiefgreifender Verzweiflung, Hilflosigkeit, Ohnmacht und Kontrollverlust.
Entsprechend einer körperlichen Verletzung bedarf auch das seelische Trauma der Behandlung, um langfristigen gesundheitlichen und psychosozialen Beeinträchtigungen vorzubeugen.
Jeder Mensch kann von einer traumatisierenden Erfahrung betroffen werden und ein psychisches Trauma erleiden!
Wie zeigt sich ein Trauma?
Die Reaktion auf ein Trauma äußert sich individuell unterschiedlich.
Häufige und typische Symptome können sein:
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Schlafstörungen
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Alpträume
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ständig wiederkehrende, ungewollte, belastende Erinnerungen
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Erinnerungslücken
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Depression, gedrückte Stimmung
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Angstzustände
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Nervosität
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Konzentrationsschwäche, Erschöpfung
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Übererregbarkeit, Reizbarkeit
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sozialer Rückzug, Interessenverlust und Isolation
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körperlich Symptome im Bereich des Magen-Darm-Traktes, Kopf- und Rückenschmerzen
Unser Angebot richtet sich an:
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Opfer sexualisierter und häuslicher Gewalt
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Opfer krimineller und politischer Gewalt
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Unfall- und Katastrophenopfer
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Kriegs-, Flüchtlings- und Folteropfer
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Angehörige nach Tod und Verlusterfahrungen, nach Suizid, Unfall usw.
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Opfer berufsbedingter Traumatisierungen
Wir beraten und behandeln sowohl direkt Betroffene als auch Zeugen und Zeuginnen des Ereignisses!
Unsere Ziele sind:
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Beratung und Information
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Wiederherstellung von Sicherheit und Kontrollfähigkeit
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Förderung individueller Bewältigungsmöglichkeiten
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Vorbeugung von Folgestörungen
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Behandlung bestehender Belastungssymptome
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Integration der traumatischen Erfahrung
Unser Angebot umfasst:
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Krisenintervention (24 Stunden, 7 Tage die Woche)
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Hilfen im Umgang mit überwältigenden Gefühlen
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Stabilisierungshilfen
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Soziale Beratung
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Vermittlung von weiterführenden Hilfen
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Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Institutionen