Von Ärzten für Ärzte: State of the Art in der Versorgung herzkranker Patienten
State_of_the_Art_Versorgung_herzkranker_Patienten_750x200.jpg
SYMBOL: zurück zum Bereich Wissenschaft


AACHEN. Etwa 200 Ärztinnen und Ärzte aus der Region haben am Samstag eine gemeinsame Veranstaltung der Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin (Medizinische Klinik I) (Prof. Nikolaus Marx) und der Klinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (Prof. Rüdiger Autschbach) des Universitätsklinikums im SuperC der RWTH Aachen besucht. Die Tagung war von Prof. Rainer Hoffmann, dem leitenden Oberarzt der Medizinischen Klinik, initiiert und organisiert worden.

Hoffmann hatte ein höchst anspruchsvolles Programm auf den Plan gesetzt - zu den Höhepunkten des Tages, der ganz auf die Fortbildung von einweisenden und mitbehandelnden Medizinern zugeschnitten war, gehörte sicherlich Live-Übertragungen von verschiedenen Herz-Operationen aus dem UK Aachen direkt ins SuperC. Die Ärztinnen und Ärzte hatten dabei die seltene Gelegenheit, Fragen zum Operationsgeschehen zu stellen und in Echtzeit Antworten zu erhalten. Zu Sehen gab es ein breites Spektrum aus der Palette der modernen Herzchirurgie und interventionellen Kardiologie, unter anderem den minimalinvasiven Ersatz einer Aortenklappe, das Einsetzen eines komplexen Koronarstents, neue Techniken bei der operativen Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Radiofrequenzablation bei Vorhofflimmern) und "off-pump" Bypass-OP-Techniken). Die technisch sehr komplexe Übertragung der Aufnahmen aus den OPs im Klinikum in den Tagungsraum im SuperC war eine logistische Meisterleistung, die vom Audiovisuellen Medienzentrum im Uniklinikum hervorragend bewerkstelligt wurde.

START Fotostrecke: State of the Art - Versorgung herzkranker Patienten
Start der Fotostrecke zur Veranstaltung

Im Nachhinein gab es großes Lob für den Tag rund um den Herzpatienten. Ein Teilnehmer bedankte sich wie folgt: "Die Veranstaltung am Samstag mit den Live-Demonstrationen war ein echtes Highlight und hat in eindrucksvoller Weise die hervorragende Kooperation von interventioneller Kardiologie und Kardiochirurgie sowie den hohen wissenschaftlichen Standard dieser Abteilungen des UKA gezeigt.(...)Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen Beteiligten Akteuren für die außerordentliche Qualität dieser Demonstration bedanken(...)."