| Verein zur Förderung der Palliativmedizin | ||||
Was können wir tun, wenn Heilung nicht mehr möglich ist? Trotz aller Erfolge der modernen Medizin sind viele Erkrankungen nicht heilbar, und verursachen mit dem Fortschreiten der Erkrankung viel Leiden. Palliativmedizin lindert das Leiden und hilft, die Lebensqualität der Patienten zu erhalten. Zur Förderung und Entwicklung der Palliativmedizin in der Aachener Region und darüber hinaus wurde im Juli 2003 der PalliA-Verein e.V. gegründet. Der Verein informiert über Palliativmedizin und Hospizarbeit und organisiert Fortbildungen für haupt- und ehrenamtlich Tätige in palliativmedizinischen und Hospizeinrichtungen. Eine wesentliche Aufgabe des Vereins ist die Unterstützung der neu eingerichteten Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Aachen. Wir möchten Sie einladen, den Verein durch Ihre Mitarbeit oder durch Spenden zu unterstützen! Vielen Dank! Lukas Radbruch
Spenden: PalliA-Verein Stadtsparkasse Aachen |
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| Palliativmedizin | ||||
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Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung. Nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung. Palliativmedizin ist der Hospizidee eng verbunden. Symptomkontrolle, psychosoziale Begleitung und Sterbebegleitung sind wesentliche Bestandteile der Palliativmedizin. Sterbebegleitung bedeutet, zu jemandes Schutz, Entlastung und Gesellschaft ein Stück des Weges mitzugehen und sein Weggefährte zu sein. neben Ärzten, Pflegepersonal, Sozialarbeitern, Psychologen, Physiotherapeuten und Seelsorgern sind deshalb ehrenamtliche Mitarbeiter besonders wichtig für die umfassende Versorgung. Palliativmedizin ist jedoch keine Sterbemedizin. Palliativmedizin bejaht das Leben und ist gegen die Verkürzung des Lebens, allerdings auch gegen sinnlose Therapieversuche, die den Patienten belasten und verhindern, dass der Patient die verbleibende Lebenszeit optimal nutzen kann. Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben! |
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