Unsere Buchreihen

Buchreihe 6: "Medizin und Nationalsozialismus"

LOGO: Buchreihe Nationalsozialismus

Die Buchreihe "Medizin und Nationalsozialismus" fokussiert auf zwei inhaltliche Schwerpunkte mit vier großen Themenbereichen: Zum einen auf eine systematische Analyse der Kontinuitäten und Diskontinuitäten bei verschiedenen Fragestellungen im Themenfeld "Medizin und Nationalsozialismus", die das Schließen bestehender Lücken in der einschlägigen regional-, fach- und institutsgeschichtlichen Forschung ebenso beinhalten wie einen Vergleich des Fortschreibens von Strukturen und Verhältnissen in der BRD und der DDR. Zum anderen auf eine intensive Auseinandersetzung mit der Dichotomie einer Opfer-/Täter-Perspektive. Dabei erscheint es lohnend, die genannten Perspektiven in Einzelfragen und am Beispiel einzelner Personen oder Institutionen zu verbinden - etwa dann, wenn es darum geht, die weitere Entwicklung der untersuchten Einrichtungen oder die "Karrieren" von regionalgeschichtlich bedeutsamen Ärzten im Nachkriegsdeutschland nachzuverfolgen oder ihre Vorgeschichte in der Zeit der Weimarer Republik in den Blick zu nehmen.

In der Reihe "Medizin und Nationalsozialismus" sind bisher erschienen: "Medizin im Dienst der "Erbgesundheit", herausgegeben von Stefanie Westermann, Richard Kühl und Dominik Groß, "Verfolger und Verfolgte", herausgegeben von Richard Kühl, Tim Ohnhäuser und Gereon Schäfer.

Ankündigung Band 3: "NS-'Euthanasie' und Erinnerung", herausgegeben von Stefanie Westermann, Richard Kühl und Tim Ohnhäuser.

 

Buchreihe 5: "Todesbilder"

LOGO: Buchreihe Todesbilder

Der Tod ist nicht die Leiche, und die Leiche ist nicht der Tod. Gleichwohl markiert die Leiche die materielle Tatsache des Todes: sie indiziert den Tod. Die Auseinandersetzung mit dem Tod und mit dem toten Körper als dessen stärkster Konkretisierung bedeutet dabei eine Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit menschlichen Lebens. Trotz der Unvermeidlichkeit des Todes und der einzigartigen Stellung des Leichnams sind die formellen, politischen und symbolischen Einzelaspekte des Umgangs mit dem Tod und dem toten Körper, ihre Interdependenzen und kulturellen Bedingtheiten bislang nur wenig gewürdigt und noch kaum in einen interdisziplinären Kontext gestellt worden. Inwieweit bzw. in welcher Form beispielsweise wurde und wird die Leiche und ihre Repräsentationsformen in den Dienst der Überlebenden gestellt? In welchen Transferformen begegnen uns tote Körper in der kulturellen Praxis sei es Kunst, Musik oder Literatur?

Die vorliegende Buchreihe verfolgt das Ziel, höchst unterschiedliche Perspektiven auf den Umgang mit dem Tod und der Leiche in verschiedenen Epochen, politischen Systemen und soziokulturellen Kontexten freizulegen und so mittelfristig zu einer transdisziplinären Thanatologie beizutragen, die lebenswissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Blickwinkel zusammenführt.

In der Reihe "Todesbilder" sind bisher erschienen: "Objekt Leiche Technisierung, Ökonomisierung und Inszenierung toter Körper ", herausgegeben von Jasmin Grande und Dominik Groß, "Die Realität des Todes Zum gegenwärtigen Wandel von Totenbildern und Erinnerungskulturen", herausgegeben von Dominik Groß und Christoph Schweikardt, "Die Leiche als memento mori Interdisziplinäre Perspektiven auf das Verhältnis von Tod und totem Körper", herausgegeben von Dominik Groß, Julia Glahn und Brigitte Tag und "Der Umgang mit der Leiche", herausgegeben von Brigitte Tag und Dominik Groß.

 

Buchreihe 4: "Studien des Aachener Kompetenzzentrums für Wissenschaftsgeschichte" (in Verbindung mit dem Kompetenzzentrum)

LOGO: Buchreihe AKWG

Die Buchreihe "Studien des AKWG" widmet sich der Untersuchung spezifischer Wissenskulturen, welche die Moderne in besonderer Weise prägen und nach gesellschaftlichen und institutionellen Kontexten variieren. Im Mittelpunkt der Erörterungen stehen die sozialen und kulturellen Bedingungen für die Entstehung von Wissenschaft, Wissenschaft als soziale Organisation, gesellschaftliche Zuschreibungen der Leistungen von Wissenschaft für die Gesellschaft (Erwartungen an Wissenschaft und Vertrauen auf Wissenschaft) sowie die von den Wissenschaften bereitgestellten Denkfiguren und Artefakte in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.

 

Buchreihe 3: "Aachener Dissertationen zur Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin"

SYMBOL: Buchreihe "Aachener Dissertationen ..."

Im April 2007 wurde eine neue institutseigene Buchreihe begründet. Sie erscheint im Shaker-Verlag, trägt den Titel "Aachener Dissertationen zur Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin" und wird herausgegeben von Dominik Groß und Gereon Schäfer. Die neue Reihe soll guten Doktoranden unseres Instituts die Möglichkeit geben, ihre Promotionsschrift im Anschluss an das Verfahren niederschwellig als Buch zu veröffentlichen.

2007 wurden zwei Promotionsschriften herausgegeben:
Der erste Band ist im August 2007 erschienen. Er wurde verfasst von Dr. med. dent. Hafiz Al-Fartwsi und trägt den Titel "Die Entwicklung der Klinik Golzheim (1926-2006)".

Der zweite Band ist im November 2007 erschienen, wurde erstellt von Dr. med. dent. Mesut Gün und beschäftigt sich mit dem Thema "Medizinische Versorgung und Heilwesen in den katholischen Siedlungsgebieten der 'Schwäbischen Türkei' vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis 1945."

Der dritte Band ist seit Oktober 2008 erhältlich: Dr. med. Daniel Ketteler, M.A., untersucht Gottfried Benns Sozialisation als Dichterarzt.

2009 ist Band 4 erschienen: Iknur Gün beschäftigt sich mit dem Thema "Medizinische Versorgung und Gesundheitsverhalten in den "donauschwäbischen" Siedlungsgebieten Banat und Sathmar im vormaligen Ungarn (1700-1918)".

2011 ist Band 5 erschienen: Léa Albertine Agnès Sophie Schmitt beschäftigt sich mit dem Thema   "Patientenaufklärung in mehrsprachigen Ländern".