Um den Patientinnen der Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe eine bestmögliche Sicherheit in der Versorgung zu gewährleisten, setzt das UKA auf vorbeugendes Risikomanagement und unabhängige Expertise: Mitte vergangenen Jahres besuchten Mitarbeiter der Gesellschaft für Risikoberatung (GRB) die Frauenklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Frauenklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin und das Brustzentrum. Diese drei Kliniken wurden deshalb ausgewählt, weil der Bereich Frauenheilkunde und Geburtshilfe aus Sicht der Krankenhausversicherer stärker risikobehaftet ist als andere. Das schlägt sich beispielsweise darin nieder, dass die Versicherungsprämien für diesen Sektor höher liegen als bei anderen medizinischen Disziplinen.
Die Evaluation ergab sehr gute Verhältnisse. Dennoch ist nichts so gut, dass es nicht weiter verbessert werden könnte. Die GRB hat also denkbare klinikspezifische Risiken aufgezeigt und Empfehlungen zur Prävention ausgesprochen. Kürzlich hat die GRB dann ein so genanntes Re-Audit durchgeführt, um festzustellen, ob diese Empfehlungen zwischenzeitlich umgesetzt wurden. Und auch diesmal gab es gute Noten und zudem eine Urkunde, welche die Teilnahme an der Risiko-Beratung bescheinigt.