| Von der Prosektur zum Institut für Pathologie | ||||
Luftaufnahme des Universitätsklinikums Aachen kurz nach der Inbetriebnahme im Jahr 1983. (Blick von SO.) Charakteristisch sind die 24 Türme, in denen sich jeweils Treppenhaus, Aufzüge und Versorgungseinrichtungen befinden. Westlich des Klinikums das flache Versorgungsgebäude. |
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| Seit April 2003 | ||||
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Frau Univ.-Prof. Dr. med. Ruth Knüchel-Clarke Vita Frau Professor Ruth Knüchel-Clarke hat einen Ruf auf den Lehrstuhl für Pathologie des Uniklinikums Aachen Ende Dezember 2002 erhalten und den Ruf zum 1. Oktober 2003 angenommen. Frau Professor Knüchel-Clarke kommt mit 44 Jahren aus Regensburg nach Aachen, wo sie als Leitende Oberärztin und Vertreterin des Chefs eine C3-Professur innehatte. Für die Annahme der C4-Position in Aachen hat sie den Ruf auf eine andere C4 Stelle in Deutschland abgelehnt. Der C3-Stelle in Regensburg vorausgegangen war eine Stiftungsprofessur in Regensburg und ein Ruf auf eine andere C3-Stelle in Deutschland. Frau Professor Knüchel-Clarke hat verschiedene Forschungsaufenthalte im Ausland (USA und England über 2 1/2 Jahre) zur beruflichen Entwicklung genutzt und ihre Ausbildungszeit in Aachen in der Pathologie unter damaliger Leitung von Herrn Prof. Dr. Ch. Mittermayer begonnen. Sie vertritt diagnostisch das gesamte Spektrum der Krankenversorgung in der Pathologie und wird die molekularpathologischen Zusatzmethoden weiter in der Entwicklung fördern und qualitätskontrolliert einsetzen. Im Bereich der Forschung sind ihre Schwerpunkte inhaltlich onkologisch und methodisch biofluoreszenzanalytisch (s. Forschungsthemen). Im Bereich der Onkologie ist sie insbesondere durch Forschung und Referenztätigkeit im urologischen Bereich bekannt. Nach mehr als 10 jähriger Beteiligung an translationaler Forschung im Bereich der Fluoreszenzdiagnostik von Tumoren ist sie interdisziplinäres Arbeiten mit Physikern, Biologen, Chemikern und Klinikern etc. gewohnt und freut sich auf das Umfeld der technischen Hochschule für die Fortsetzung technisch orientierter Forschung. Im Bereich der Biofluoreszenzanalytik betreut Frau Professor Knüchel zytometrische Arbeiten aus dem Bereich der Bildanalyse und Durchflusszytometrie und hat diesen Bereich u.a. durch die Präsidentinnenrolle für die Deutsche Gesellschaft für Zytometrie (2000-2002) und durch die Tätigkeit im Editorial Board von "Cytometry" gefördert. Die Bereiche Krankenversorgung und Forschung in der Pathologie sind wesentliche Ressourcen für eine lebhafte und aktuelle Lehre, die Frau Professor Knüchel im Rahmen der Aachener Konzepte schon begonnen hat fortzuführen. Sie ist selbst medizindidaktisch geschult und hat 2000 von der Fachschaft Medizin in Regensburg den Preis für beste Lehre erhalten. Als Mentorin hat sie bisher u.a. über 40 Dissertationen und Diplomarbeiten (Zahn- und Humanmedizin, Biologie, Physik und Chemie) betreut. Als erste Frau in der Pathologie in Deutschland kommt ihr eine besondere Rolle und Mentor-Funktion zu. |
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| 1980 - Ende März 2003 | ||||
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Univ.-Prof. Dr. med. Christian Mittermayer Vita Herr Prof. Mittermayer, geboren am 01.02.1936, legte 1960 seine Matura am Bundesgymnasium Salzburg ab. Daraufhin studierte er in Wien, Basel und Bonn Medizin und promovierte 1960 bei Herrn Dardenne in der Augenheilkunde der Universität Bonn. Von 1963 bis 1965 arbeitete er in der Krebsforschung am McArdle Laboratory for Cancer Research, University of Wisconsin, Madison, USA. Ab 1970 war Prof. Mittermayer Fach- und Oberarzt in Freiburg. 1980 erhielt Herr Mittermayer den Ruf nach Aachen. Vom 11.11.1980 bis zum 31.03.2003 - 22,5 Jahre - leitete er das Institut für Pathologie der Med. Fakultät der RWTH Aachen. Er ist u.a. Sprecher des IZKF BIOMAT (Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung "Biomaterialien und Material-Gewebs-Interaktion bei Implantaten" des Universitätsklinikum Aachen ). |
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