Traumazentrum im Traumanetzwerk "Regio Aachen"

TraumaNetzwerk® Regio Aachen
Wenn der Schutzengel für einen Moment nicht aufgepasst hat...

LOGO: Traumanetzwerk

35.000 Verletzte gibt es jedes Jahr in Deutschland, und viele davon mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Die Überlebenschance sinkt mit jeder Viertelstunde. Und selbst wenn die Akutphase überstanden ist, ist bei Schwerstverletzten der Heilungsverlauf oft langwierig und mit vielen Operationen verbunden.

Der schwerstverletzte "polytraumatisierte" Patient ist immer noch eine Herausforderung für den behandelnden Arzt. Um die Versorgungsqualität von Schwerverletzten flächendeckend durch optimale Kooperation und qualitätsgestützte Versorgung zu verbessern, wurde - dem nationalen Trend folgend - in der hiesigen Region das TraumaNetzwerk® "Regio Aachen" gegründet. Das in der Region vorhandene Know-How soll unter der Einbindung aller an der Versorgung beteiligten Rettungsdienste, Ärzte und Kliniken effizient genutzt werden. Erfreulicherweise beteiligen sich bisher unter Federführung des UK Aachen schon 14 Krankenhäuser der Region aus Aachen, Würselen, Geilenkirchen, Stolberg, Eschweiler, Düren, Heinsberg, Erkelenz und Mönchengladbach an diesem Gemeinschaftsprojekt.

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit werden zum Beispiel Kriterien dafür festgelegt, ob ein Patient in seinem Heimatkrankenhaus behandelt werden kann oder in ein überregionales Zentrum verlegt werden muss. Helfen wird bei solchen Entscheidungen die Einrichtung von Telekommunikationssystemen zwischen Rettungsdiensten und den Krankenhäusern untereinander, die z.B. die Übermittlung von Röntgenbildern innerhalb weniger Minuten erlauben. Durch regelmäßige gemeinsame Fort- und Weiterbildungsprogramme, die Erarbeitung von Behandlungsstandards, Fallkonferenzen und Qualitätszirkel wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess angestoßen. Zu guter Letzt haben sich die Mitglieder freiwillig verpflichtet, die Qualität der Behandlung von Schwerverletzten durch die Dokumentation ihrer Behandlungsfälle im bundesweiten Traumaregister (www.traumaregister.de*) und externe Fachgutachter im Rahmen der Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie überprüfen zu lassen.

Fortbildungsveranstaltungen (PDF)

  • folgen ...

Vergangene Fortbildungsveranstaltungen (PDF)

 

Presseecho

 

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Traumatelefone
der Unfallchirurgie UK-Aachen
24 Stunden Ihre Ansprechpartner für Schwerverletzte

IM NOTFALL
NOTA-Telefon (Triagetelefon)
+49 (0)241 80-80173

BEI VERLEGUNGEN
Diensthabender Unfallchirurg
+49 (0)241 80-36263

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So funktioniert das TraumaNetzwerk ...
Verlegungskriterien (PDF)

Rettungseinsatz

Teilnehmende Kliniken

Bethlehem Krankenhaus Stolberg
Elisabeth-Krankenhaus Mönchengladbach
Hermann-Josef-Krankenhaus Erkelenz
Krankenhaus Düren gGmbH
Luisenhospital Aachen

Marienhospital Aachen
Med. Zentrum Kreis Aachen Würselen
St. Augustinus-Krankenhaus Düren
St. Josef-Krankenhaus Linnich
St. Marien-Hospital Düren

St.-Antonius-Hospital Eschweiler
St.-Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen
Städt. Krankenhaus Heinsberg
Universitätsklinik der RTWH Aachen

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Prof. Dr. Christoph Pape, Dr. Peter-Friedrich Petersen

FOTO © UKA, von links nach rechts:
Univ.-Prof. Dr. Christoph Pape, Klinikdirektor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie - Unfallchirurgie, und Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, Leiter der Notfallaufnahme, im Traumaschockraum. Das UKA wurde im Januar als Überregionales Traumazentrum zertifiziert. (siehe Pressemitteilung zur Zertifizierung).

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Zertifikat TNW Regio Aachen