| Therapeutisches Reiten für die Kinder der Kinder- und Jugendpsychiatrie | ||||||||||
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| Beim gemeinsamen Vorbereiten des Pferdes auf dem Lohner Hof | Der Kleine fühlt sich auf dem Rücken des Pferdes sichtlich wohl | |||||||||
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Bereits im 16. Jahrhundert finden sich Schriften, die sich mit der therapeutischen Wirkung des Reitens befassen. Während zu dieser Zeit eher der Aspekt der Gesundheitserhaltung im Vordergrund steht, wird später in den neuzeitlichen Publikationen der fünfziger Jahre ein ganzheitlicher therapeutischer Ansatz betont. Bis in unsere Zeit entstehen immer mehr Untersuchungen zur Reittherapie, allerdings mit dem Schwerpunkt der "Hippotherapie", der krankengymnastischen Behandlung auf dem Pferd mit dem Ziel, neurophysiologische Störungen zu heilen. Mitte der sechziger Jahre entwickelt sich aus der Hippotherapie das Heilpädagogische Voltigieren/Reiten. Beim Heilpädagogischen Reiten und Voltigieren fungiert das Pferd als pädagogisches Medium, das Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernbehinderungen oder geistigen und seelischen Behinderungen vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten bietet. |
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| Das Kind wird von der Reittherapeutin angeleitet | Nach der Reittherapie wird das Pferd wieder gemeinsam nachbereitet | |||||||||
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Angefangen hat dies alles im September 2002: Das zufällige Zusammentreffen zweier Frauen war der Grund für die Entstehung dieses wichtigen Therapieprojekts in der KJP. Bei den beiden Frauen handelte es sich um eine Physiotherapeutin der KJP und Carlitta Grass-Talbot. Frau Grass-Talbot unterstützt, wie seinerzeit ihr Vater, reittherapeutische Projekte durch Spendengelder, so auch im September letzten Jahres, als sie mit ihrer Unterstützung den Grundstein für das therapeutische Reiten der KJP gelegt hat. Den Lohner Hof in Eschweiler, eine anerkannte Einrichtung für Therapeutisches Reiten, hat Carolin Raith, eine Erzieherin der Klinik, ausfindig gemacht. Jedoch kann das Projekt Reittherapie nur mit Spendengeldern weitergeführt werden, deshalb ist die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie für jede Spende dankbar: Sparkasse Aachen Aachen, 28. März 2003 |
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