| Expert-Workshop „Inkorporierte Technik " | |||
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Expert-Workshop |
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(1) "Inkorporierte" Technik im Bereich des Gehirns (z.B. deep brain stimulation) unter Berücksichtigung von Zukunftsszenarien (brain-computer interfaces, memory chips, retina implants) - gerade auch in Abgrenzung zu pharmakologischen Eingriffen in das Gehirn. (2) Sonstige inkorporierte oder körpernahe Technik (z.B. Stents, Herzklappen, Herzschrittmacher, Defibrillatoren mit Schock-Funktionen, aber auch personal health care devices etc.) Gerade den erstgenannten Technologietypen und ihrer Akzeptanz soll ein besonderes Augenmerk geschenkt werden, da Veränderungen der Hirnfunktionen zugleich Verände¬rungen des Ich-Erlebens und der Persönlichkeit u.v.m. nach sich ziehen können. Kontrovers diskutiert wird auch der außertherapeutische Einsatz zerebral inkorporierter Technik mit dem Ziel der Erweiterung der natürlichen Funktionen (zerebales Enhancement). Der Workshop dient dazu, inkorporierte Medizintechnik auf ihren sozialen, kommunikativen, ethischen und genderspezifischen Impact hin zu untersuchen, die hierbei beteiligten Disziplinen (Medizinethik und Philosophie, Sozialgeschichte, Soziologie, Psychologie, Anthropologie, Kommunikationswissenschaften, Klinische Medizin/Neurowissenschaften) in einen fruchtbaren Dialog zu bringen und zukunftsweisende interdisziplinäre Forschungsfragen zu identifizieren. Für Detail zum Programm vgl. den Flyer zum Workshop (PDF).
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