Aktuelles und Termine

30.08.10
Buchveröffentlichung "New Aspects of Axonal Structure and Function"
Im Springer Verlag ist unlängst das Buch "New Aspects of Axonal Structure and Function" der beiden Wissenschaftler Prof. Dr. Dirk Feldmeyer und Prof. Dr. Joachim Lübke erschienen. Die beiden Herausgeber sind sowohl an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Aachen als auch am Forschungszentrum Jülich tätig. In ihrem Buch stellen sie auf 236 Seiten neuere Forschungsergebnisse zur Struktur und Funktion von Axonen vor, die der Fortleitung von elektrischen Signalen in Neuronen des Gehirns dienen.

23.08.10
AZ/AN: Wenn der Zwang das ganze Leben beherrscht
Herdplatten aus? Jens Kreuzer kontrolliert sie. Nicht ein Mal, sondern zwölf Mal. Hände sauber? Anna Herzog schrubbt sie. Nicht ein Mal, sondern 55 Mal
"Von einer Zwangserkrankung oder -störung kann man sprechen, wenn das zwanghafte Verhalten einen selbst oder die Umgebung beeinträchtigt", sagt Frank Schneider, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
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10.08.10
AZ/AN: Schon ein Vitaminmangel kann verwirren
Studie entsteht: In der Gedächtnissprechstunde des Universitätsklinikums ist man den Funktionen des Gehirns auf der Spur.
Die Forschungsarbeiten im Rahmen der Gedächtnissprechstunde der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Neurologischen Klinik beschäftigen sich mit Diagnosestellung, Verlaufseinschätzung und gezielten Behandlungsmöglichkeiten von Gedächtnisstörungen. "Wenn man eine Demenz früh erkennt und das Fortschreiten der Krankheit durch Therapien verlangsamen kann, bedeutet das bereits Lebensqualität und Alltagskompetenz, aber auch eine enorme Einsparung von Kosten", betont die Psychologin.
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05.08.10
AZ/AN: Der faule Arbeitslose? Nur ein Vorurteil!
Das landläufige Vorurteil von den chronisch arbeitsscheuen Hartz-IV-Empfängern ist nach Ansicht von Experten grundfalsch. "Das gibt es nicht", sagt Professor Dr. Dr. Frank Schneider, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Uniklinikum Aachen. Die Statistiken belegten, dass Langzeitarbeitslose meistens Menschen seien, "die sich anstrengen und dann runterfallen", erklärte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Das Risiko, seelisch zu erkranken, sei bei dieser Personengruppe drei- bis vier-mal so groß wie bei Beschäftigten.
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21.07.10
AZ/AN: Das Hormon, das Vertrauen schafft
Oxytocin löst die Geburt aus, gilt als Botenstoff der Liebe und der Bindung - und hilft vielleicht auch ängstlichen Menschen
Oxytocin als Medikament gegen menschliche Angst, Schüchternheit oder Bindungsschwäche ist zwar noch lange nicht in Sicht, aber immerhin denkbar. Seit rund fünf Jahren wird weltweit in Studien getestet, ob Menschen mit psychischen und/oder kognitiven Problemen durch Oxytocin-Gaben geholfen werden kann.
In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Uniklinikums läuft derzeit eine mehrjährige Grundlagenforschung zur möglichen Anwendung des Hormons bei sozial ängstlichen Personen.
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31.05.10
Internationale Doktorandenausbildung (IRTG 1328) wird fortgesetzt
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, dem Forschungszentrum Jülich und der University of Pennsylvania (Philadelphia, USA) im Rahmen einer internationalen Doktorandenausbildung (IRTG 1328) wird fortgesetzt. Am vergangenen Freitag bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Thema "Brain-behavior relationship of emotion and social cognition in schizophrenia and autism" Fördergelder von knapp vier Millionen Euro. Somit bietet die transatlantische Kooperation für weitere viereinhalb Jahre attraktive Promotionsmöglichkeiten für Absolventen. Das IRTG ist bundesweit das einzige Graduiertenkolleg zum Thema Schizophrenie und Autismus. Es wird seit 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. IRTG-Sprecher sind Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, RWTH Aachen, und Prof. Dr. Ruben C. Gur*, University of Pennsylvania.

20.05.10
Erfolgreiche Zwischenbilanz: Im Modellprojekt "Integrierte Versorgung Seelische Gesundheit" werden 2000 Patienten betreut
Das lokale Netzwerk "Integrierte Versorgung Seelische Gesundheit" hat vor kurzem seinen 2000. Patienten aufgenommen. Die große Zahl der Betreuten belegt die hohe Akzeptanz des bundesweit ersten integrierten Versorgungsangebots für psychische Kranke. Dieses war 2006 unter anderem von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Aachen (UKA), der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) und dem Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und sechs Krankenkassen unter dem Namen "Integrierte Versorgung Depression Aachen" ins Leben gerufen worden. Seit 2007 betreut das Netzwerk auch andere psychische Krankheitsbilder. Wesentliches Ziel ist die stetige Verbesserung der Qualität und ökonomischen Effizienz der Behandlung von psychisch kranken Patientinnen und Patienten durch niedergelassene Haus- und Nervenärzte sowie durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums und anderer psychiatrischen Fachkliniken. Das Netzwerk bietet auch eine 24 Stunden-Telefonhotline an unter +49 241 80 85777.

21.04.10
Erfolgreiche Neurowissenschaftlerin bleibt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Frau Univ.-Prof. Dr. med. Katrin Amunts setzt ihre Professur "Strukturell-funktionelles Brain Mapping" an der RWTH Aachen fort und bleibt damit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie als renommierte Wissenschaftlerin verbunden. Die Neurowissenschaftlerin hatte einen Ruf an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erhalten, ihn aber nach intensiven Verhandlungen abgelehnt. Frau Prof. Amunts arbeitet seit über zehn Jahren an einem dreidimensionalen Hirnatlas.

12.04.10
Schizophrenie und ihre Ursachen: Dr. med. Thomas Nickl-Jockschat bei Spiegel Online
Rund 800.000 Menschen leiden allein in Deutschland an einer Schizophrenie. Beim Erkrankungsrisiko der psychischen Störung spielen sowohl genetische Anlagen als auch Umweltfaktoren eine Rolle. Dr. med. Thomas Nickl-Jokschat von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie gibt bei Spiegel Online einen Forschungsüberblick über die vielfältigen wissenschaftlichen Aktivitäten auf dem Gebiet.
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01.04.10
Broschüre stellt neurowissenschaftliche Forschungsschwerpunkte vor
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist Gründungsmitglied von JARA-BRAIN, einer bundesweit einmaligen Allianz zum Thema Hirnforschung zwischen der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich. Ob Angst, Depression oder Schizophrenie: Die JARA-BRAIN Wissenschaftler forschen mit Hochdruck daran, wie Gehirnkrankheiten künftig besser diagnostiziert und therapiert werden können. Einen Einblick in die zahlreichen wissenschaftlichen Projekte gibt die neue JARA-BRAIN Broschüre "Gebündelte Kompetenz".
Zum Downloaden: JARA-BRAIN Broschüre deutsch englisch*

29.03.10
Dipl.-Psychologin Christina Regenbogen, Psychologin der Klinik und Studentin des IRTG, zum Nobelpreisträgertreffen eingeladen
Diplom-Psychologin Christina Regenbogen aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird am Nobelpreisträgertreffen 2010 vom 27. Juni bis 2. Juli 2010 in Lindau teilnehmen. Die Studentensprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs 1328 "Schizophrenia and Autism" gehört zum Kreis der herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, der in diesem Jahr an dem hochkarätigen Diskussionsforum teilnehmen darf. Das internationale Treffen hat Tradition: Seit 1951 kommen Nobelpreisträger der Chemie, Medizin, Physik und Wirtschaft mit jungen Forscherinnen und Forschern zusammen.
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16.02.10
Spiegel Online stellt dreidimensionalen Hirnatlas vor
Das dreidimensionale Hirnmodell von Prof. Dr. med. Katrin Amunts steht im Mittelpunkt eines Spiegel Online Artikels vom 15. Februar 2010. Unter dem Titel: "Revolutionärer Atlas: Entdecke dein Gehirn" werden die Forschungsaktivitäten der Neurowissenschaftlerin, die eine Professur an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Aachen und gleichzeitig am Forschungszentrum Jülich inne hat, vorgestellt.
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05.03. - 07.03.10
35. Westdeutsches Psychotherapieseminar Aachen: Gesellschaftlicher Wandel - Individuelle Krisen
Das 35. Westdeutsche Psychotherapieseminar diskutiert die Frage, welche Folgen der gesellschaftliche Wandel für das Individuum hat, wie die Gestaltung individueller Lebenswelt und gesellschaftlicher Umwelt ausbalanciert werden kann.
Mehr über das Programm des 35. Westdeutschen Psychotherapieseminars Aachen: Programm, Anmeldekarte (PDF)

10.02.10
Neue Informationsgruppe für Angehörige psychisch erkrankter Menschen
Ob Psychosen, Depressionen oder Ängste: Unter psychischen Erkrankungen leiden nicht nur die Betroffenen selbst, sondern häufig auch ihre Angehörigen. Am 18. Februar 2010 startet daher eine neue Info-Gruppe speziell für Familienmitglieder bzw. Lebenspartner psychisch erkrankter Menschen. Weitere Informationen unter: 0241 80-88580 oder unter 80-89641.
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22.01.10
Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. rer. soc. Ute Habel
Das emotionale Geschlecht: Von der Neurobiologie eines kleinen Unterschieds
Zeit:
16.00 Uhr
Ort: Hörsaal 5

 

 

                                                                                                                           

 

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