Informationen zum Coronavirus

An­ge­sichts der Aus­brei­tung des Co­ro­na­vi­rus ste­hen die Kli­ni­ken in Deutsch­land mo­men­tan vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Des­halb hat die Uniklinik RWTH Aachen ver­schie­de­ne Maß­nah­men er­grif­fen – und bittet um Mithilfe und Verständnis der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen. Nachstehend finden Sie alle wichtigen Informationen.

+++ Aktuelle Besuchsregelung +++

Zum 14. Juni 2021 wurden die Besuchsregelungen von stationären Patientinnen und Patienten innerhalb der StädteRegion angepasst. Die Nachweispflicht eines tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltests gilt weiterhin, der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein (zuvor: nicht älter als 24 Stunden). Besucherinnen und Besucher müssen den Test mitbringen, er wird nicht bei uns in der Uniklinik gemacht. Pro Patient sind pro Tag zwei Besucher für eine Stunde gestattet (zuvor: ein Besucher für eine Stunde), die Besuchszeit beschränkt sich auf die Zeit zwischen 12 und 18 Uhr (letzter Einlass). Der Zugang ist nur mit ausgefülltem Fragebogen zur Kontaktnachverfolgung möglich. Der Fragebogen kann entweder am Haupteingang oder vorab zu Hause ausgefüllt werden. Den Fragebogen finden Sie hier.

Für Patientinnen und Patienten, die zur Behandlung in die Uniklinik kommen, ebenso wie für deren Begleitpersonen gilt keine Testpflicht, die medizinische Behandlung hat Vorrang. Eine vorherige Testung wird allerdings empfohlen.

Folgende Personengruppen müssen, vorbehaltlich eines Nachweises, keinen Negativtest mehr vorweisen:

  • Genesene, die in den letzten sechs Monaten (und vor mindestens 28 Tagen) an COVID-19 erkrankt waren (positives Testergebnis durch Labordiagnostik)
  • Personen, deren vollständige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt
  • Genesene (COVID-19-Erkrankung liegt länger als sechs Monate zurück) mit Erstimpfung (14 Tage nach Impfung)

Sonderregelungen
  • Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin
    Die Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin hat eigene Regelungen getroffen. Diese finden Sie auf der Website der Klinik.
     
  • Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
    Kinder und Jugendliche dürfen von einem Elternteil rund um die Uhr besucht werden. Die Besuchszeit für das zweite Elternteil ist auf maximal 1 Stunde in der Zeit zwischen 10 und 20 Uhr zu begrenzen.
     
  • Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care
    Die Besuchszeit ist auf 15 bis 18 Uhr begrenzt.
     
  • Moribunde Patienten
    Angehörige dürfen Patienten, die im Sterben liegen, selbstverständlich jederzeit besuchen.
     
  • COVID-19-Patienten
    Patienten mit COVID-19 auf Normalstation dürfen aus Infektionsschutzgründen keinen Besuch empfangen.
     
  • Hinweis für alle anderen Stationen
    Bitte fragen Sie sicherheitshalber vorab auf Station nach, ob es abweichende Regelungen gibt.
Botendienst

Wer einen kleinen Gruß oder persönliche Dinge auf Station bringen lassen möchte, kann dafür gerne unseren Botendienst nutzen. Sie finden den Botendienst im Eingangsbereich der Uniklinik. Der Botendienst hat rund um die Uhr geöffnet.

Allgemeine Hygieneregeln

Die Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiterhin. Es ist nur ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (chirurgischer MNS oder FFP2-Maske) zugelassen, keine Alltagsmaske. Die Masken müssen während des gesamten Besuchs getragen werden.

Hinweise zur stationären Aufnahme

Wenn Sie stationär aufgenommen werden, kommen Sie bitte ohne Begleitperson(en). Ausgenommen von dieser Regelung sind Minderjährige sowie Patientinnen und Patienten, die aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht dazu in der Lage sind, beispielsweise demente oder gehbehinderte Patienten. Sie dürfen in diesem Fall in Begleitung einer Person zur Station kommen.

Seit dem 27. April werden Patientinnen und Patienten, die stationär in die Uniklinik RWTH Aachen kommen, auf SARS-CoV-2 getestet. Das Testverfahren wird auf unbestimmte Zeit fortgeführt, um den hohen Infektionsschutz auch künftig zu gewährleisten.

Hinweise zum Verhalten in der Uniklinik

Für stationäre Patientinnen und Patienten gilt eine Maskenpflicht (Medizinischer Mund-Nasen-Schutz analog zur Schutzverordnung ab schulpflichtigem Alter). Diese gilt stets, wenn kein Mindestabstand im Zimmer gewahrt werden kann, das Zimmer verlassen wird oder Begegnungen mit Fachpersonal oder Besuchern stattfinden.

Wenn Sie gut zu Fuß sind und sich in der Uniklinik bewegen, beispielsweise zum Kiosk oder Richtung Vorplatz, achten Sie bitte neben dem Tragen der Maske auf einen Mindestabstand von zwei Metern zu Ihren Mitmenschen. Bitte halten Sie sich draußen auf dem Vorplatz zu Ihrem eigenen Schutz und dem anderer Patientinnen und Patienten nicht in Gruppen auf und verzichten Sie dort auf Treffen mit Ihren Familienangehörigen und Freunden, weil diese Sie aktuell nicht auf Station besuchen können.

Wir können die Corona-Krise nur bewältigen, wenn sich alle an die Regeln halten. Daher bitten wir sehr herzlich um Ihre Mithilfe.

Falls dringliche ambulante Untersuchungen anstehen, kommen Sie bitte ohne Begleitperson(en). Ausgenommen von dieser Regelung sind Minderjährige sowie Patientinnen und Patienten, die aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht dazu in der Lage sind, beispielsweise demente oder gehbehinderte Patienten. Sie dürfen in diesem Fall in Begleitung einer Person zur Untersuchung kommen.

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz und Sicherheitsabstand

Bitte bringen Sie einen eigenen Medizinischen Mund-Nasen-Schutz mit, wenn Sie zu uns in die Uniklinik kommen. Selbstgenähte Masken sind nicht erlaubt. Bitte halten Sie zudem mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen.

Telefonische Erreichbarkeit

Alle Kliniken sind selbstverständlich bei Fragen telefonisch für Sie erreichbar.

⇒ Eine Übersicht der Kliniken finden Sie hier.

Die Uniklinik RWTH Aachen bietet keine Impfungen für Patientinnen und Patienten an. Die Impfungen erfolgen in den jeweiligen Impfzentren oder beim Hausarzt.

Darüber hinaus stellt die Uniklinik RWTH Aachen keine Impfpriorisierung für bestimmte Präparate aus.

Die Uniklinik RWTH Aachen hat einen Botendienst, der frische Wäsche, Grußkarten usw. von Angehörigen zur Station bringt. Sie finden den Botendienst im Eingangsbereich der Uniklinik. Der Botendienst hat rund um die Uhr geöffnet.

Aufgrund des aktuellen Besuchsverbot fühlen sich viele Patientinnen und Patienten alleine – sie haben Redebedarf und freuen sich über ein offenes Ohr. Gleiches gilt für Angehörige, die sich um ihre Liebsten sorgen. Die evangelische und die katholische Klinikseelsorge stehen gerne für ein vertrauliches Gespräch zur Verfügung. Sie erreichen das Seelsorge-Team über die Telefonnummer 0241 80-0

Hinweise für katholische Patientinnen und Patienten

Die Krankenkommunion wird derzeit nicht ausgeteilt. Schwerstkranken und Sterbenden kann und soll sowohl die Heilige Kommunion wie auch die Krankensalbung gespendet werden.

Die Priester feiern die Heilige Messe täglich zu den angegebenen Zeiten, auch ohne anwesende Gläubige.

Hinweise für evangelische Patientinnen und Patienten

Die evangelischen Gottesdienste finden sonntags um 10:30 Uhr statt. Sie werden zudem auf dem Kanal UKATV1 übertragen. Das Stationspersonal hilft älteren Patientinnen und Patienten gerne dabei, das Programm auf dem Bildschirm zu finden.

Bitte beachten Sie, dass die Uniklinik RWTH Aachen nicht die erste Anlaufstelle für Menschen ist, die einen Infektionsverdacht auf SARS-CoV-2 und die hieraus resultierende Erkrankung COVID-19 haben oder abklären möchten. Suchen Sie bitte stattdessen das Gemeinsame Abstrichzentrum (GAZ) der StädteRegion Aachen und der Kassenärztlichen Vereinigung am Aachener Tivoli auf. Die Terminbuchung ist ab sofort über ein Formular möglich. Im Formular wird auch der Grund für die gewünschte Testung abgefragt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der StädteRegion Aachen.

In akuten Notfällen steht Ihnen unsere Zentrale Notaufnahme selbstverständlich zur Verfügung.

 

Wir sind als Krankenhaus grundsätzlich auf die Behandlung von Patienten mit schweren und schwersten Atemwegsinfekten vorbereitet, die einer umfassenden klinischen Versorgung bedürfen. In diesen Fällen steht Ihnen unsere Zentrale Notaufnahme zur Verfügung.


Trotz Corona-Krise gilt: Bei ersten Anzeichen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls sofort Klinik aufsuchen

Die Uniklinik RWTH Aachen appelliert an die Bevölkerung, Symptome eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls ernst zu nehmen, und bei Verdacht trotz Corona-Krise umgehend eine Klinik aufzusuchen. „Wir stellen vermehrt fest, dass Menschen mit ernsten Gesundheitsproblemen keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, aus Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren,“ teilt Univ.-Prof. Dr. med. Nikolaus Marx, Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen, besorgt mit. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist ein deutlicher Rückgang von Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten zu beobachten. Die Vermutung liegt nahe, dass Betroffene zunehmend verunsichert sind, ob sie in der aktuellen Situation eine Klinik aufsuchen sollten. „Das darf nicht sein. Notfälle bleiben Notfälle und werden immer rund um die Uhr behandelt, auch in Zeiten von Corona“, betont Prof. Marx.

Mehr zu dem Thema und zu den Symptomen von Herzinfarkt und Schlaganfall finden Sie in unserer News.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0211/8554774. Weitere Informationen finden Sie auf der Sonderseite des Ministeriums. Die Stadt Aachen hat ebenfalls ein Bürgertelefon eingerichtet, das über die Telefonnummer 115 erreichbar ist.


Telefonische Erreichbarkeit

Alle Kliniken sind selbstverständlich bei Fragen telefonisch für Sie erreichbar.

⇒ Eine Übersicht der Kliniken finden Sie hier.

Das SARS-CoV-2 wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen in die Armbeuge und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Auf den folgenden Webseiten erhalten Sie weitere Informationen zu häufig gestellten Fragen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2).