Klinik für Neurochirurgie: Auszeichnung für zwei Aachener Forscher

Dr. med. Walid Albanna und Dr. med. Catharina Conzen für ihre innovativen Forschungen prämiert

Dr. med. Walid Albanna, Facharzt der Klinik für Neurochirurgie, wurde als Mitglied der zerebrovaskulären Arbeitsgruppe der Klinik (Leitung: Ltd. OA Priv.-Doz. Dr. med. G.A. Schubert) mit dem Nachwuchsförderungspreis der Deutschen Gesellschaft für Neurointensivmedizin (DGNI) ausgezeichnet. Das Stipendium ist mit 20.000 Euro dotiert und unterstützt ein bereits mehrfach ausgezeichnetes Forschungsprojekt zur Subarachnoidalblutung. Neuartige und nicht-invasive Untersuchungstechniken am Augenhintergrund, u. a. die sogenannte „retinale Gefäßanalyse”, ermöglichen erstmals Rückschlüsse auf Veränderungen innerhalb des Gehirns und sollen die Behandlung dieser schwerstbetroffenen Patienten verbessern.

Dr. med. Catharina Conzen, Assistenzärztin der Klinik für Neurochirurgie und ebenfalls Mitglied der zerebrovaskulären Arbeitsgruppe, wurde Anfang November für ihre Forschungsarbeit an einem neuen, experimentellen Modell zur Charakterisierung der Subarachnoidalblutung ausgezeichnet. Im Rahmen der Sektionstagung „Intrakranieller Druck, Hirndurcblutung und Hydrozephalus” der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) in Bern, Schweiz erhielt sie den Vortragspreis für die beste wissenschaftliche Arbeit. Das Projekt wird in der Sektion „Translationale Neurochirurgie und Neurobiologie“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. vet. Ute Lindauer umgesetzt und soll als innovatives Modell auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die Stärke beider Projekte liegt in der überzeugenden translationalen Ausrichtung, das heißt eine in der klinischen Routine ungelöste Frage der Früherkennung, Diagnostik und Behandlung des Vasospasmus nach Subarachnoidalblutung wird gezielt beim Menschen und auch im speziell dafür entwickelten Tiermodell untersucht. Die Ergebnisse sollen dann wiederum zeitnah bei der Patientenbehandlung angewendet werden: from bed to bench, and back to bedside.

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