Die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin e.V. (DGAZ) hat den Deutschen Preis für Seniorenzahnmedizin 2026in der Sektion Wissenschaft an eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Uniklinik RWTH Aachen verliehen. Ausgezeichnet wurde die wissenschaftliche Arbeit „Telezahnmedizin in Pflegeeinrichtungen: Implementierung und Evaluation eines pflegekraftgestützten Versorgungskonzepts“.
Die Ehrung erfolgte im Rahmen der 35. Jahrestagung der DGAZ, die vom 5. bis 7. Juni 2026 im Kloster Banz in Bad Staffelstein stattfand. Der Deutsche Preis für Seniorenzahnmedizin würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten, Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Mundgesundheit älterer Menschen.
Die prämierte Studie entstand in einer Zusammenarbeit der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde der Uniklinik RWTH Aachen unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Andreas Braun mit dem Zentrum für klinische Akut- und Notfallmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Christian Brokmann. Stellvertretend für die Arbeitsgruppe nahm der Erstautor der Studie, Oberarzt Dr. Patrick Jansen, den Preis entgegen.
Die ausgezeichnete Studie untersucht die Implementierung und Evaluation eines telezahnmedizinischen Versorgungskonzepts für Pflegeeinrichtungen, bei dem Pflegekräfte aktiv in die zahnmedizinische Betreuung eingebunden werden. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen.
„Diese Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung innovativer, interdisziplinärer Versorgungskonzepte für eine alternde Gesellschaft. Telezahnmedizin kann dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen und die Mundgesundheit von Menschen in Pflegeeinrichtungen nachhaltig zu verbessern“, so die Arbeitsgruppe.






