FOCUS-Siegel: TOP-Krankenhaus

FOCUS-Siegel: TOP-Krankenhaus

FOCUS-GESUNDHEIT präsentiert in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Rechercheinstitut MUNICH INQUIRE MEDIA (MINQ) jährlich Deutschlands Top-Krankenhäuser.
Das monothematische Magazin FOCUS-GESUNDHEIT beauftragte das Rechercheinstitut Munich Inquire Media, die Top-Krankenhäuser und Top-Kliniken Deutschlands zu ermitteln. Darunter wurden die folgenden Bewertungsparameter bzw. Qualitätskriterien bewertet:

1. Empfehlungen

Experteninterviews:
MINQ führt regelmäßig und ganzjährig mit zahlreichen ausgewiesenen Experten ausführliche telefonische Interviews. Die Gesprächspartner können Ärzte und Kliniken frei empfehlen. Im weiteren Verlauf des Interviews bitten die Interviewer die Ärzte gezielt um ihre Meinung zu bestimmten Kliniken. Nur bei überdurchschnittlichen Empfehlungen kommt eine Klinik in die engere Auswahl für die Klinikliste.

Befragung der Kliniken:
Insgesamt befragte MINQ rund 7.473 Kliniken. Im Rahmen dieser Umfrage konnten die befragten Chefärzte andere Kliniken empfehlen (keine Eigenempfehlung möglich). Knapp 3.800 Empfehlungen gingen bei MINQ ein.

Befragung von niedergelassenen Ärzten:
MINQ befragte schriftlich über 11.000 einweisende Haus- als auch Fachärzte, welche Klinik sie aus ihrem jeweiligen Fachbereich empfehlen können. Außerdem gaben die niedergelassenen Ärzte Einschätzungen ab über die fachliche Kompetenz der Klinikärzte, das Leistungsangebot und die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten einer Klinik. Darüber hinaus wurden sie gebeten, die Erfahrung ihrer Patienten mit einer Klinik hinsichtlich der ärztlichen und pflegerischen Versorgung zu schildern. Insgesamt wurden von den niedergelassenen Medizinern rund 1.000 Kliniken beurteilt.

Auswertung Qualitätsberichte und externe Qualitätssicherung:
Für alle Kliniken wurden die gesetzlich vorgeschriebenen „Strukturierten Qualitätsberichte“ ausgewertet. Dort müssen die Kliniken Angaben zu ihren Struktur- und Leistungsdaten, zu ihren Versorgungsschwerpunkten, ihrem medizinisch-pflegerischen Leistungsangebot, den Fallzahlen der Fachabteilungen, ihrem Personal sowie der apparativen Ausstattung machen. Außerdem wertete MINQ für einige ausgewählte Fachbereiche die sogenannten „C1-Daten“ zur gesetzlich vorgeschriebenen sogenannten „Externen Qualitätssicherung“ aus.

2. Datenauswertungen zur Ergebnisqualität der Kliniken

Über die Qualitätsindikatoren (QI) der gesetzlichen Qualitätssicherung hinaus wurden in diesem Jahr erstmals etablierte Indikato-ren zur Ergebnisqualität in die Recherchen integriert. Krankenhäuser, die sich bereit zeigten, ihre Ergebniswerte offen zu legen, stellten ihre Routinedaten der Firma 3M zur Verfügung. 3M errechnete auf dieser Basis die Indikatorwerte des MINQ-Indikatoren-sets und stellte die Ergebnisse dem Rechercheinstitut zur Verfügung. MINQ verwendete diese erstmals 2018 als zusätzliche Dimen-sion in der Recherchemethodik

3. Fragebogen (online Umfrageportal)

Krankenhäuser, die in den Pool der zu befragenden Häuser aufgenommen wurden, erhielten verschiedene Fragebögen:

  • Für das gesamte Krankenhaus einen Fragebogen an das Qualitätsmanagement
  • Für das gesamte Krankenhaus einen Fragebogen an die Pflegeleitungen
  • Für die Chefärzte der Klinken und Fachabteilungen einen fachspezifischen Abteilungsfragebogen

4. Auswertung der für Diabetiker geeigneten Kliniken

Die Erhebung von Angaben der Nebendiagnose Diabetes wurde in Zusammenarbeit mit der deutschen Diabetes Gesellschaft durchgeführt.

5. Patientenbewertungen

Auf vielfachen Wunsch der Chefärzte wird die Beurteilung der Patienten nicht mehr nur informativ dargestellt, sondern bei der Bewertung der Kliniken berücksichtigt. Sofern vorhanden wertete MINQ die Daten auf Fachabteilungs- bzw. Klinik-Ebene aus.

6. Gruppierungen

Die Kliniken eines Fachbereichs wurden anhand ihres erreichten Scores den Kategorien „Spitzengruppe“ oder „empfohlene Klinik“ zugeteilt. Die Abgrenzung zwischen Spitzengruppe und empfohlenen Kliniken erfolgte an einem signifikanten Sprung im Score.