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Laufende Forschungsprojekte

Früherkennung arbeits- und umweltbedingter Erkrankungen

Online-Pollenmessungen in Aachen

In Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt entwickelt die Klinik für Dermatologie und Allergologie der Uniklinik RWTH Aachen, das Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, das Institut für Hygiene und Umweltmedizin und das geographische Institut für Klimatologie der RWTH Aachen ein Frühwarnsystem für Allergene im Klimawandel für Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Klinik für Dermatologie und Allergologie.

Asbestbedingte Erkrankungen

Leitung: Michael Felten

Seit März 2002 organisiert das Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Elektro Textil Feinmechanik (BGETF) und der Gesundheitsvorsorge (GVS) ein Vorsorgeprogramm zur Erfassung und frühzeitigen Untersuchung ehemals asbestexponierter Mitarbeiter der Energieindustrie. Dabei werden bei einer Kohorte von 8632 Teilnehmern risikodifferenzierte Früherkennungsuntersuchungen für gutartige und bösartige asbestbedingte Erkrankungen der Lunge und des Rippenfells durchgeführt.

Ziel des im Januar 2008 gestarteten CARE Projekts ist die medizinische und psychologische Weiterbetreuung dieser Personen. Darüber hinaus sollen in vier Teilprojekten bekannte Risikoprofile präzisiert und die Instrumente zur gezielten Früherkennung asbestverursachter Erkrankungen weiterentwickelt werden.

Im Teilprojekt Epidemiologie werden Daten der Einwohnermeldeämter, Gesundheitsämter und der BGETF zur Ermittlung der Krebshäufigkeit und der Sterberate der Kohorte ausgewertet und mit denen einer angepassten Kontrollgruppe verglichen. So können wir einerseits das zusätzliche asbestbedingte Erkrankungsrisiko und andererseits den Effekt von Früherkennsungsmaßnahmen auf die Überlebenszeit abschätzen.

Im Teilprojekt Expositionsmatrix entwickeln wir zur genaueren Risikoabschätzung ein tätigkeitsspezifisches Expositionsprofil („job exposure matrix“) mit Hilfe archivierter Asbeststaubmessungen, technischen Informationen von den Arbeitsplätzen und den jeweiligen Einsatzdaten verschiedener Berufsgruppen.

Im Teilprojekt Psychologie wird das Früherkennungsprogramm hinsichtlich der Lebensqualität der Teilnehmer evaluiert. Zudem werden potenzielle Ängste erfragt, die aus dem Wissen über eine Asbestexposition und den damit verbundenen Risiken resultieren. Entsprechend wird das Bewältigungsverhalten der Teilnehmer auf dessen Effektivität hin untersucht. Ziel ist es, die Ergebnisse als Grundlage für zukünftige Interventionsmaßnahmen zu nutzen (z.B. Informationsübermittlung, psychologische Betreuung).

Derzeit werden asbestbedingte maligne Erkrankungen in der Regel durch Röntgen- oder CT-Untersuchungen entdeckt. Bei Veränderungen im Röntgenbild ist die Krankheit aber häufig weit fortgeschritten und eine Therapie schwierig. Im Teilprojekt neue Biomarker untersuchen wir deshalb verschiedene Biomarker in Blutproben der Teilnehmer hinsichtlich ihrer Vorhersagekraft für maligne Erkrankungen.

Charakterisierung der biologischen Wirkung von ultrafeinen Partikeln aus Schweißrauchen unter kontrollierten Bedingungen

Leitung: Peter Brand

In dieser groß angelegten Studie, die in Kooperation mit der Berufgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) durchgeführt wird, sollen die Schweißverfahren und Werkstoffe identifiziert werden, bei der mit einer Beeinträchtigung der Gesundheit von Arbeitern gerechnet werden muss. Dazu werden in den verschiedenen Studienästen Schweißverfahren (vom Laserschweißen bis zu MIG-Löten) aber auch Materialien variiert und deren Wirkung auf die Lunge bzw. das kardiovaskuläre System bei Probanden untersucht. Die Exposition erfolgt dabei unter kontrollierten Bedingungen jedoch ähnlich wie an realen Arbeitsplätzen und unter Einhaltung der gültigen Arbeitsplatzgrenzwerte. Die Ergebnisse der Studie können u. U. dazu beitragen, die in Deutschland gültigen Grenzwerte für Schweißrauche zu überprüfen.

Gesundheitliche Wirkung von Feinstaub unter Berücksichtigung unterschiedlicher Partikelgrößen und der Partikelzusammensetzung, insbesondere bei braunkohlenbergbaubedingter Exposition

Leitung: Alexander Werthan

Die Studie hat zum Ziel, die größenselektive Relevanz von Feinstaub nach den bekannten Korngrößenfraktionen PM10 bis PM2,5 (grober Feinstaub), PM2,5 (Feinstaub) und PM0,1 (Ultrafeinstaub) für die menschliche Gesundheit herauszuarbeiten. Ferner soll die Studie auch die Relevanz unterschiedlicher Partikelzusammensetzungen herausstellen. Hierbei ist im Besonderen die bergbaubedingte Exposition durch die Braunkohletagebaue zu würdigen, beispielsweise im Vergleich zur städtischen Belastungssituation. In der Studie soll der Stand der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet durch ein systematisches Literaturreview ebenso Berücksichtigung finden, wie auch anonymisierte Daten aus arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen mit Lungenfunktionsuntersuchungen der Mitarbeiter im rheinischen Braunkohlerevier. Die Lungenfunktionsergebnisse werden im Langzeitverlauf mit Referenzwerten und nach Arbeitsplatzexposition verglichen und es wird ein Bezug zu den Daten des systematischen Reviews hergestellt.

Arbeitsmedizinische Studie „Kombinationsexpositionen über Ganzkörper-Vibrationen und Körperhaltungen“

Leitung: E. Ochsmann

Es ist bekannt, dass die Einwirkung von GKV am Arbeitsplatz zu Rückenschmerzen führen kann. Unklar ist, inwieweit die gleichzeitige Einwirkung von ungünstigen Körperhaltungen akute Beschwerden verstärken kann bzw. einen prädiktiven Wert für funktionelle Einschränkungen im LWS-Bereich hat. 

Daher sollen im Rahmen der vorliegenden Studie bei 240 freiwilligen Arbeitnehmern mit schon länger vorliegender Exposition gegenüber GKV am Arbeitsplatz gleichzeitig Vibrationsmessungen, sowie objektive Messungen der Körperhaltung am Arbeitsplatz mit dem CUELA-Messsystem durchgeführt werden. Weiterhin sollen die Mitarbeiter nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G46 körperlich untersucht werden (Untersuchung des Muskel-Skelett-Systems) und schließlich sollen ausgewählte Confounder per Fragebogen abgefragt werden (z. B. Freizeitverhalten, psychische Belastungen am Arbeitsplatz). 

Zusätzlich werden die Teilnehmer mit der Medimouse® vermessen. Die Messungen, Untersuchungen und Befragungen werden anonymisiert vor Ort in den teilnehmenden Firmen durchgeführt werden. Als Ableitungen für die Praxis sollen die Betriebe bei der Gefährdungsbeurteilung unterstützt werden und individuelle sowie betriebliche Präventionsmöglichkeiten für entsprechend exponierte Beschäftigte abgeleitet werden. Es ist beabsichtigt, die erzielten Messergebnisse in Expositionskataster sowie in nationale und internationale Normen einzuarbeiten.

Betriebliche Gesundheitspsychologie

Entwicklung und Validierung einer Gefährdungsbeurteilung für psychische Belastungen

Als Folge des technologischen Fortschritts und der Globalisierung der Arbeitswelt haben sich psychische Anforderungen für Beschäftigte bei vielen Arbeitstätigkeiten verändert und werden sich weiter verändern. Per Gesetz (ArbSchG § 5) sind Arbeitgeber/innen dazu verpflichtet psychische Belastungen ihrer Beschäftigten zu erheben und ggf. Maßnahmen des Arbeitsschutzes einzuleiten. Aufgrund der Komplexität psychischer Belastungen ist ein wissenschaftlich fundiertes Vorgehen zur Erhebung und Reduzierung negativer psychischer Belastungsfaktoren bei Arbeitstätigkeiten empfehlenswert, aber noch nicht etabliert. Innerhalb des Forschungsprojektes wird ein softwaregestütztes, branchen- und tätigkeitsspezifisches Beurteilungsverfahren für psychische Belastungsfaktoren konzipiert. Diese psychische Gefährdungsbeurteilung soll auf wissenschaftlichen Kriterien basieren und einen hohen Grad an Anwenderfreundlichkeit, Nutzerzufriedenheit und Wirksamkeit aufweisen.

Förderer: Kommunale Unfallversicherung Bayern

Förderung psychischer Gesundheit für Beschäftigte

Leitung: Jessica Lang

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung psychischer Gesundheit in der Arbeitswelt soll im vorliegenden Projekt ein eLearning Tool für Beschäftigte entwickelt und umgesetzt werden. 

Nach der bereits erfolgreichen Entwicklung eines eLearning Tools für Führungskräfte zur „Förderung psychischer Gesundheit als Führungsaufgabe“, entsteht durch das neue eLearning Tool ebenso eine Handlungshilfe für Beschäftigte. Das Tool soll eine Unterstützung bieten zur Sicherstellung und Erhaltung der inneren Balance und des persönlichen Wohlbefindens. Dazu werden die Beschäftigten für die eigene Stressbelastung im Arbeitsalltag und deren mögliche Konsequenzen auf die psychische Gesundheit sensibilisiert. Es wird ihnen aufgezeigt, wie sie verschiedene Stressoren und Arbeitsanforderungen (Arbeitsverhältnisse, soziale Konflikte, Vorgesetztenkonflikte) handhaben können, indem sie lernen, Handlungsoptionen, z.B. Konfliktgespräche mit Kollegen oder Vorgesetzten führen, Unterstützungsmöglichkeiten durch Ansprechpartner und Anlaufstellen, aber auch Ressourcen zu erkennen und erfolgreich anzuwenden. Das zu entwickelnde Tool wird im Rahmen des von der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) initiierten Projekts „psyGA“ gefördert. Nähere Informationen finden sich auch unter www.psyga.info.

Cortisol und Cortison im Haar als Biomarker für chronische Gesundheitsgefährdung

Leitung: Jessica Lang

Chronische Stressbelastungen durch psychosoziale Risikofaktoren gelten mittlerweile als wesentliche Mitverursacher von psychischen und somatischen Erkrankungen. Aufgrund der steigenden Bedeutung stressbedingter Erkrankungen für die Volkswirtschaft und vor allem der Zunahme psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz suchen Forscher zuletzt vermehrt nach Biomarkern für die chronische Stressbelastung.

In der psychologischen und neuroendokrinologischen Forschung gilt dabei das Glucocorticoid Cortisol und aktuell auch seine biologisch inaktive Form – das Cortison – als wichtige organische Bindeglieder zwischen der erlebten Belastung (Stressor) und den gesundheitlichen Beanspruchungsfolgen, welches über die Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinde Achse produziert wird. Eine relativ neue Methodik zur Erforschung von chronischem Stress ist die Bestimmung der Cortisolkonzentration in humanem Skalp-Haar. Da die Wachstumsgeschwindigkeit von Haar relativ gleichmäßig stattfindet (ca. 1 cm/Monat), kann die darin enthaltene Cortisolkonzentration als ein Integral mehrerer Wochen angesehen werden. Zudem handelt es sich hierbei um eine nicht-invasive und damit gut praktikable Probennahme.

Mittels verschiedener Studien soll der Zusammenhang von Cortisol und Cortison im Haar als Biomarker für chronischen Stress mit dem subjektiven Stresserleben und der körperlichen Gesundheit in anwendungsbezogenen Settings untersucht werden, um in Zukunft eine Methode zur Sekundärprävention zu etablieren.

Quinete, N., Bertram, J., Reska, M., Lang, J., & Kraus, T. (2015). Highly selective and automated online SPE LC-MS3 method for determination of cortisol and cortisone in human hair as biomarker for stress related diseases. Talanta, 134, 310-316.

Erholung von der Arbeit: Der Einfluss von arbeitsbezogenen Grübelns

Leitung: Jessica Lang

Zum Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten sind die Regenerationsphasen in der Freizeit für die physiologische Erholung von großer Bedeutung. Arbeitsbezogenes Grübeln (work-related rumination) in der Freizeit kann dabei den Erholungsprozess verhindern. Allerdings wurden verschiedene Arten des Grübelverhaltens identifiziert, welche sich in eine affektive und kognitive Komponente untergliedern lassen. Beim affektiven Grübeln stehen negativ emotionale Gedanken im Vordergrund, wohingegen beim kognitiven Grübeln die rationale problemlösende Orientierung einer Aufgabe die arbeitsbezogenen Gedanken bestimmt. Im Rahmen des Konstrukts des arbeitsbezogenen Grübelns befassen sich Studien mit dem differenzierten Einfluss von affektivem und kognitivem Grübeln auf die psychische Gesundheit. Auch werden verschiedene Antezedenzien des Grübelverhaltens sowie Persönlichkeitsunterschiede untersucht.

Hamesch, U., Cropley, M., & Lang, J.* (2014). Emotional versus Cognitive Rumination: Are They Differentially Affecting Long-term Psychological Health? The Impact of Stressors and Personality in Dental Students. Stress and Health, 30, 222-231.

Psychische Beanspruchung durch Gefahrstoffexposition – eine interdisziplinäre Perspektive

Leitung: Jessica Lang

Der Umgang mit Gefahrstoffen bei der Arbeit ist eine oft erforderliche Anforderung in bestimmten Berufen. Berufsbedinge Gefahrstoffexposition stellt dabei eine erlebte Bedrohung für die Beschäftigten da, nicht nur in Bezug auf deren schädliche Wirkung auf den Organismus, sondern auch in Bezug auf das psychische Wohlbefinden der Beschäftigten. Die Exposition gegenüber Gefahrstoffen im Allgemeine und spezifische Gesundheitsrisiken wie bei der Exposition mit Asbest oder polychlorierten Biphenylen (PCB) sind mit psychischer Beanspruchung in Verbindung gebracht worden und sind daher ein relevantes Thema für die betriebliche Gesundheitspsychologie.

Zur Analyse des Zusammenhangs zwischen der Gefahrstoffexposition und dem psychischen Wohlbefinden bedient sich die Forschergruppe eines multidisziplinären Ansatzes. Die entsprechenden Studien basieren auf teilnehmende Personen aus medizinischen Betreuungsprogrammen für betroffene Beschäftigte, die in ihrem Arbeitsumfeld mit Gefahrstoffen exponiert wurden. Die Teilnehmenden werden jährliche auf mögliche adverse Effekte auf die (psychische) Gesundheit von einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Psychologen und einem Gesundheitsökonom gescreent.

Unter Zugrundelegung eines theoretischen Ansatzes, befasst sich die Gruppe aus psychologischer Sicht zum einen mit dem protektiven Gesundheitsverhalten der Teilnehmenden und wie die Betroffenen mit ihrem Wissen um die Gefahrstoffexposition umgehen (ob eine vermeidende oder aktive Bewältigungsstrategien gewählt wird). Aus medizinischer Sicht betrachten wir die physiologisch relevanten Eigenschaften des Gefahrstoffes und ihre möglichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, neben der eigentlichen erlebten Gesundheitsgefahr. Zum Beispiel sind einige Gefahrstoffe (wie PCBs) dafür bekannt, das Neurotransmittersystem zu beeinflussen, insbesondere solche Transmitter, welche mit psychischen Wohlbefinden assoziiert werden. Daher betrachten wir potenzielle organische Effekte von Gefahrstoffen auf die psychische Gesundheit. Schließlich werden aus gesundheitsökonomischer Sicht qualitätsadjustierte Lebensjahre als Bewertungsmaßstab für das medizinischen Betreuungsprogramm angesetzt, um die Entwicklung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität nach Gefahrstoffexposition über den Zeitverlauf der Studien zu verfolgen.

Gaum, P.M., Esser, A., Schettgen, T., Gube, M., Kraus, T. & Lang, J.* (2014). Prevalence and Incidence Rates of Mental Syndromes after Occupational Exposure to Polychlorinated Biphenyls. International Journal of Hygiene and Environmental Health, 217, 765-774.

Putschögl, F., Gaum. P. M., Schettgen, T., Gube, M., Kraus, T., & Lang, J.* (2015). Effects of occupational exposure with polychlorinated biphenyls on urinary metabolites of neurotransmitters: a cross sectional and longitudinal perspective. International Journal of Hygiene and Environmental Health, 218, 452-460.

Esser, A., Gaum, P.M., Schettgen, T., Kraus, T., Gube, M., & Lang, J.* (2015). Effect of occupational polychlorinated biphenyls exposure on quality adjusted life years over time at the HELPcB Surveillance Program. Journal of Toxicology and Environmental Health: Part A, 78, 132-150.

Esser, A., Gube, M., Schettgen, T., Kraus, T., & Lang, J.* (2014). QALY as Evaluation tool in a health surveillance program. International Journal of Hygiene and Environmental Health, 217, 399-404.

Molekulare Biomarker

Tierexperimentelle Untersuchungen zum Metabolismus 1-Vinyl-2-pyrrolidon

Leitung: Jens Bertram und Thomas Schettgen

1-Vinyl-2-pyrrolidon (VP) ist das chemische Ausgangsprodukt für eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte und wird großindustriell hergestellt. Eingesetzt werden vor allem die Polymere des VP die aber immer noch VP-Restmonomere enthalten können. VP basierte Produkte kommen in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie, in der chemischen Industrie sowie der Agrar- und Lebensmittelindustrie zum Einsatz. VP ist hautgängig und wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als Karzinogen der Gruppe 4 eingestuft.

In Anbetracht des großen Produktionsvolumens und der Durchdringung der Gesellschaft mit VP-basierten Produkten ist die Kenntnis des (Human-)Metabolismus und der Kinetik dieser Substanz als äußerst unzureichend zu bezeichnen.

Daher soll anhand von Versuchen an Sprague Dawley Ratten ein Beitrag zur Aufklärung des VP-Metabolismus geleistet werden und ein auf den Menschen übertragbarer Biomarker identifiziert werden. Anschließend soll eine Humanbiomonitoring Methode etabliert werden  die es ermöglichen soll im Humanurin eine eventuelle Hintergrundbelastung der Allgemeinbevölkerung, sowie arbeitsbedingte Belastungen von Arbeitnehmern, die beruflichen Umgang mit VP haben, festzustellen.

Untersuchungen zu gesundheitlichen Wirkungen polychlorierter Biphenyle – HELPcB (Health effects in high level exposure to PCB)

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts werden mehrere Teilprojekte (TP) durchgeführt, die - zum Teil aufeinander aufbauend - folgende Themen bearbeiten:

TP 1: Expositionserfassung PCB, Koplanare und Metaboliten

Dr. rer. nat. Thomas Schettgen, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Obwohl PCBs generell als sehr stabil gelten und vom Körper nur in geringem Ausmaß metabolisiert werden können, stehen in den letzten Jahren gerade diese Metaboliten im Fokus des toxikologischen Interesses. Generell gibt es aber bisher nur sehr wenige Arbeiten zu PCB-Metaboliten im Blut von Personen der Allgemeinbevölkerung (Weiss et al. 2006; Park et al. 2007).

TP 2: Expositionserfassung Dioxine/Furane (abgeschlossen)

Prof. Dr. med. M. Wilhelm, Abteilung für Hygiene, Sozial- und Umweltmedizin der Ruhr-Universität Bochum

TP 3: Anamnese, Berufsanamnese, Blutentnahme

PD Dr. med. Monika Gube, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Essentielle Grundlage für die Bewertung und kausale Zuordnung möglicher Gesundheitsstörungen ist eine systematische Erfassung von Beschwerden, Vorerkrankungen und eine vollständige qualifizierte Berufsanamnese. Darüber hinaus müssen für die umfangreichen Laboruntersuchungen Blutentnahmen erfolgen. Die Blutproben müssen aus analytischen Gründen sofort vor Ort aufbereitet werden. Es werden im Rahmen dieses TP standardisierte Fragebögen entwickelt.

TP 4: Endokrinologie

Prof. Dr. med. Joseph Neulen, Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

PD Dr. med. Monika Gube, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Polyhalogenierte Biphenyle (PB) sind als endokrin aktive Substanzen potentiell gesundheitsgefährdend. Sie können natürliche endokrine Signalwege unterbrechen, indem sie die entsprechenden Hormonrezeptoren kompetitiv blockieren oder durch eine Induktion von Leberenzymen den Hormonmetabolismus beschleunigen. Auf Grund ihrer chemischen Struktur besitzen einige Biphenyle besondere Affinität zu Östrogenrezeptoren und induzieren so östrogentypische Effekte.
Daher ist es sinnvoll in der belasteten Population die endokrinen Parameter von Hypophyse, Schilddrüse, Nebennierenrinde und Gonaden akut und im Verlauf zu beobachten. Zusätzlich sollen Fertilitätsparameter erfasst werden.

TP 5: Klinisches Labor

PD Dr. med. Monika Gube, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Um alle potentiellen Organeffekte erfassen zu können, werden eine Vielzahl von Laborparametern systematisch erfasst.

TP 6: Körperliche Untersuchung, Hautstatus

Dr. med. Marike M. Leijs, PhD, Prof. Dr. med. Jens Malte Baron, Ltd. Oberarzt und Leiter der Arbeitgruppe „Experimentelle Dermatologie und Allergologie“, Hautklinik, Uniklinik RWTH Aachen, PD Dr. med. Monika Gube, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Durch eine ärztliche körperliche Untersuchung soll zum Einen ein klinischer Ganzkörperstatus erfasst werden und zum Anderen insbesondere mögliche neurologische Beanspruchungsreaktionen (Messung des Vibrationsempfindens) sowie Veränderungen der Haut erfasst werden.

TP 7: Immunstatus

Prof. Dr. rer. nat. Lothar Rink, Institut für Immunologie, Uniklinik RWTH Aachen 

Die Kenntnisse über immunologische Veränderungen durch PCB sind sehr gering und die wenigen Daten stammen meistens aus Tiermodellen. Die mögliche krebserzeugende oder –fördernde Wirkung spricht aber dafür, dass das Immunsystem durch PCB negativ beeinflusst wird, so dass die natürliche Tumorüberwachung des Immunsystems nicht mehr adäquat funktioniert.
Zunächst sollen in einem Screening-Verfahren belastete Probanden untersucht werden. Aufgrund der aufwendigen immunologischen Methoden sind daher die Untersuchungen auf Methoden beschränkt die direkt mit Vollblut arbeiten. Nachdem das Screening durchgeführt wurde, können die Veränderungen der Parameter mit der PCB-Belastung korreliert werden. Des Weiteren können Patienten, die Abweichungen zeigen nach einer weiteren Blutentnahme optional weiter immunologisch charakterisiert werden.

TP 8: Neurographie

Prof. Dr. med. Jörg B. Schulz, Direktor Neurologische Klinik, Uniklinik RWTH Aachen
PD Dr. med. Johannes Schiefer, Ltd. Oberarzt Neurologische Klinik, Uniklinik RWTH Aachen

In der Literatur sind peripher neurotoxische Effekte durch PCB`s sowohl experimentell als auch in Einzelfällen bei beruflich exponierten Personengruppen beschrieben worden. Im Vordergrund stehen dabei axonale Polyneuropathien. Neben einer neurologischen klinischen Untersuchung (s. TP 6) wird daher die motorische und sensible Nervenleitgeschwindigkeit bei jedem Probanden gemessen.
Dabei werden standardisierte Einstellungen nach DGKNF angewandt.

TP 9: Neuropsychologie

Prof. Dr. rer. nat. Walter Sturm, Klinische Neuropsychologie, Klinik für Neurologie
Prof. Dr. rer. nat. Klaus Willmes-von Hinckeldey, Dr. phil. Bruno Fimm, Lehr- und Forschungsgebiet Neuropsychologie an der Klinik für Neurologie, Uniklinik RWTH Aachen

Das Wissen um kognitive Beeinträchtigungen nach Exposition durch polychlorierte Biphenyle (PCB) bei Kindern und Erwachsenen ist sehr lückenhaft. Aufgrund der Literaturlage und den vermutlichen subkortikalen und kortikalen Hauptschädigungsorten durch PCB im zentralen Nervensystem ist es angezeigt, eine Batterie von neuropsychologischen Einzeltests und Bestandteilen von umfangreicheren Testbatterien besonders für die Untersuchung der PCB-exponierten Personen zusammenzustellen, die die relevanten kognitiven und psychomotorischen Funktionen zeitökonomisch, reliabel und für einen breiten Bildungs- und Altersbereich normiert erfasst.

TP 10: Sonographie

PD Dr. Jens Rodenwaldt, Direktor der Radiologischen Klinik, Knappschaftskrankenhaus Dortmund
PD Dr. med. Monika Gube, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Um mögliche strukturelle Veränderungen von Zielorganen erfassen zu können, erfolgt eine sonographische Untersuchung von Schilddrüse, Leber und Pankreas. Die Untersuchungen sind nebenwirkungsfrei und ohne Exposition gegenüber ionisierender Strahlung. Die Befunde werden mit einem standardisierten Erhebungsbogen erfasst und in Bezug zu den Belastungsprofilen gebracht. Die Kosten werden nach UV-GOÄ abgerechnet.

TP 11: Psychologie

Prof. Dr. rer. soc. Jessica Lang, Petra Gaum, M.Sc., Betriebliche Gesundheitspsychologie, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Das Wissen um die langfristige Exposition mit einem Gefahrstoff und das daraus resultierende potentiell lebenslang erhöhte Erkrankungsrisiko stellt für die Betroffenen eine bedrohliche Information dar. Der Umgang mit dieser Information erfordert psychische Anpassungsprozesse. Bisherige Ergebnisse von Personen mit Gefahrstoffexpositionen verdeutlichen die erhöhte Vulnerabilität dieser Personengruppe für psychische Beeinträchtigungen und Erkrankungen und eine mögliche Einschränkung der Lebensqualität. Ein regelmäßiges psychologisches Screening der betroffenen Personen soll potenzielle Risikopatienten identifizieren. Auch physiologische Veränderungen aufgrund der PCB Exposition müssen hinsichtlich ihrer möglichen zusätzlichen Auswirkung auf die psychische Gesundheit untersucht werden.

Gaum. P. M., Lang, J., Esser, A., Schettgen, T., Neulen, J., Kraus, T., & Gube, M. (2016). Exposure to polychlorinated biphenyls and the thyroid gland – examining and discussing possible longitudinal health effects in humans. Environmental Research, 148, 112-121.

Putschögl, F., Gaum. P. M., Schettgen, T., Gube, M., Kraus, T., & Lang, J.* (2015). Effects of occupational exposure with polychlorinated biphenyls on urinary metabolites of neurotransmitters: a cross sectional and longitudinal perspective. International Journal of Hygiene and Environmental Health, 218, 452-460.

Esser, A., Gaum, P.M., Schettgen, T., Kraus, T., Gube, M., & Lang, J.* (2015). Effect of occupational polychlorinated biphenyls exposure on quality adjusted life years over time at the HELPcB Surveillance Program. Journal of Toxicology and Environmental Health: Part A, 78, 132-150.

Gaum, P.M., Esser, A., Schettgen, T., Gube, M., Kraus, T. & Lang, J.* (2014). Prevalence and Incidence Rates of Mental Syndromes after Occupational Exposure to Polychlorinated Biphenyls. International Journal of Hygiene and Environmental Health, 217, 765-774.

Esser, A., Gube, M., Schettgen, T., Kraus, T., & Lang, J.* (2014). QALY as Evaluation tool in a health surveillance program. International Journal of Hygiene and Environmental Health, 217, 399-404.

TP 12: Epidemiologie

Christian Schikowsky, M.Sc., PD Dr. med. Monika Gube, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Es ist bekannt, dass ein Teil der möglichen PCB-Wirkungen, insbesondere kanzerogene Effekte erst Jahre nach Ende der Exposition auftreten können. Insofern ist es unabdingbar alle jemals exponierten Personen im Umfeld der Verursacherfirma zu erfassen und Morbidität sowie Mortalität zu erfassen. Dies dient zum Einen zur Erfassung von Entschädigungsansprü¬chen als auch einem Erkenntnisgewinn im Hinblick auf Latenzschäden.

TP 13: Kanzerogenität (abgeschlossen)

Prof. Dr. med. M. Wilhelm, Abteilung für Hygiene, Sozial- und Umweltmedizin der Ruhr-Universität Bochum

TP 14: Expression von Zielgenen in peripheren mononukleären Zellen (PBMC)

Prof. Dr. med. Jens Malte Baron, Ltd. Oberarzt und Leiter der Arbeitgruppe „Experimentelle Dermatologie und Allergologie“, Hautklinik, Uniklinik RWTH Aachen 

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind eine Gruppe von 209 Kongeneren chlorierter Substanzen, die aufgrund ihrer toxikologischen Eigenschaften in zwei Gruppen eingeteilt werden können. Eine Gruppe weist dioxin-ähnliche toxikologische Eigenschaften auf, weswegen sie auch als dioxin like PCB (DL-PCB) bezeichnet werden, die anderen PCBs werden als non dioxin-like PCB (NDL-PCB) klassifiziert (EFSA Journal (2005) 284, 1–137).

DL-PCB binden an den Aryl Hydrokarbon Rezeptor (AHR) and induzieren Cytochrom P450 (CYP) 1 metabolisierende Enzyme, was u.a. durch die Steigerung der EROD Aktivität gemessen werden kann. Die Bindung an den AHR wird dabei als essentiell für die toxische Aktivität von DL-PCB angesehen (Safe, S. Critical Reviews in Toxicology 21:51-88, 1990). NDL-PCB binden nicht an den AHR und zeigen keine Induktion von CYP1A. NDL-PCB sind Induktoren vom Phenobarbital-Typ und können CYP2 und oder CYP3 Enzyme unabhängig vom Ah Rezeptor induzieren (Sueyoshi et al., J Biol Chem 274:6043-6046,1999; Kliewer et al., Enocr Rev 23:687-702 2002).

Die Induktion von CYP und anderen Zielgenen von PCB in humanen Geweben lässt sich durch 3 Methoden bestimmen: mRNA Messungen, Western Blot Analyse oder Messung enzymatischer Aktivitäten (Williamson et al., AB SCIEX Technical Note, 2008, Publication 115PB06-02).

TP 15: Betreuung der Kinder

PD Dr. med. Monika Gube, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Kinder sind im Hinblick auf mögliche PCB Wirkungen besonders empfindlich. Daher wird den Kindern bis zu 14 Jahren ein altersgerechtes Untersuchungsprogramm angeboten das sich an den Mutter-Kind-Studien orientiert, die von der Arbeitsgruppe Wilhelm durchgeführt werden. Allen Eltern mit belasteten Kindern wird die Teilnahme an dem Kinder-Betreuungsprogramm angeboten. Die Durchführung der Untersuchungen erfolgt in der Kinderklinik der Städtischen Kliniken Dortmund (Direktor Prof. Schneider).

TP 16: Atemwegseffekte (abgeschlossen)

Dr. med. Kelbel, Chefarzt der Pneumologischen Klinik des Knappschaftskrankenhauses Dortmund

TP 20: Apherese (abgeschlossen)

Prof. Dr. med. Reinhard Klingel, Apherese Forschungsinstitut Köln
Dr. med. Christian Hoffmann, Internistische und Nephrologische Gemeinschaftspraxis Ambulante Dialyse und Apherese Dortmund
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Kraus, Leiter des Instituts für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

TP 22: Verkürzung von Telomeren durch Einwirkung polychlorierter Biphenyle

Prof. Dr. med. Tim H. Brümmendorf, Dr. med. Stefan Wilop, Dr. med. Fabian Beier, Klinik für Onkologie, Hämatologie und Stammzelltransplantation, Uniklinik RWTH Aachen
Dr. rer. nat. Patrick Ziegler, Institut für Arbeits- und Sozialmedizin, Uniklinik RWTH Aachen

Elektromagnetische Umweltverträglichkeit

Ermittlung der Stromverteilung im menschlichen Körper bei Durchströmung mit niederfrequenten Signalen bis 1 MHz unter Zuhilfenahme von numerischen Körpermodellen

Leitung: Tobias Seckler

Die Ziele dieses Forschungsvorhabens ist eine detaillierte Untersuchung, sowie Gefährdungsbeurteilung der Stromdichteverteilung im menschlichen Körper durch numerische Simulation mit Körpermodellen. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Modellierung der Gewebearten, die maßgeblich zum Stromtransport beitragen und der Berechnung der sogenannten Herzstromfaktoren (engl. Heart Current Factors – HCF).

Die Simulationsergebnisse werden in zwei Themenblöcken ausgewertet:

1. Für alle Simulationsergebnisse wird der Stromanteil ermittelt, welcher durch das Herz fließt. Diese werden mit dem Stromanteil vom Stromweg der linken Hand zum linken Fuß normiert und mit den Zahlenwerten der DIN IEC/TS 60479-1 und Publikationen für 50 Hz verglichen. Bekannte Messmethoden werden nachgebildet, um das numerische Model für 50 Hz zu validieren. Nach der Validierung werden die HCFs für weitere Frequenzen (bis 1 MHz) berechnet.

2. Es wird untersucht, welche Gewebearten prozentual am meisten zum Stromfluss beitragen. Zudem soll nach Regelmäßigkeiten und Unterschieden in der Stromverteilung gesucht werden, um einerseits ein Verständnis für das Stromleitungsverhalten des Körpers unter verschiedenen Frequenzen zu entwickeln und andererseits besonders gefährdete Gewebebereiche mit überdurchschnittlichen Stromdichten zu identifizieren.

Dieses Forschungsvorhaben trägt zur Unfallverhütung bei, indem eine bessere Bewertungsgrundlage für Unfälle durch elektrischen Strom geschaffen wird.

Bestimmung der menschlichen Perzeptionsschwelle in statischen elektrischen Feldern der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)

Leitung: Kristina Schmiedchen und Dominik Stunder 

Die geplante Integration von HGÜ-Freileitungssystemen in das deutsche Übertragungsnetz als wesentliche Ausbaumaßnahmen des Netzentwicklungsplans und der deutschen Energiewende führt auch zu neuen Fragestellungen hinsichtlich der menschlichen Exposition durch statische elektrische und magnetische Felder. Da die 26. BImSchV bisher keine Grenzwerte für statische elektrische Felder angibt und die Studienlage keine wissenschaftlich und statistisch abgesicherte Aussage zu Wahrnehmbarkeitsschwellenwerten zulässt, empfiehlt die Strahlenschutzkommission (SSK) dringend die Durchführung von  Forschungsprojekten zur menschlichen Wahrnehmung, vor allem in Form von in vivo-Studien unter gut kontrollierten Bedingungen.

In enger Kooperation mit dem Institut für Hochspannungstechnik der RWTH Aachen wurde ein Forschungsprojekt gestartet, das als Ziele die Bestimmung der menschlichen Perzeptionsschwelle, d.h. Wahrnehmungsschwellenwerte, für statische elektrische Felder hat unter Berücksichtigung von Ionenströmen und 50 Hz-Feldern. Dies soll innerhalb einer großen Kohorte (Männer, Frauen, Jüngere, Ältere) mit einem Gesamtumfang von ca. 200 Probanden unter Ganzkörper-Exposition erfolgen, um eine hinreichendes und wissenschaftlich belastbares Signifikanzniveau zu erreichen.

Weiterentwicklung der Internet-Informations-Plattform "EMF Portal" und Ausbau zum WHO Kollaborationszentrum

Leitung: Sarah Drießen

Die Internet-Informations-Plattform „EMF-Portal“ (www.emf-portal.org) fasst wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu den Wirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) für interessierte Bürger, Entscheidungsträger, Wissenschaftler und Multiplikatoren, wie Ärzte, Politiker und Juristen, zusammen und stellt diese online in englischer und deutscher Sprache zur Verfügung. Das EMF-Portal besteht aus verschiedenen Modulen (u.a. Literaturdatenbank, Glossar und Datenbank der Feldquellen), die miteinander verknüpft und untereinander verlinkt sind. Kernstück des EMF-Portals ist eine umfangreiche Literatursammlung mit einem Bestand von über 20.500 Publikationen (Stand: Januar 2015) und knapp 4.200 Zusammenfassungen einzelner Publikationen. Das EMF-Portal ist die größte kostenlos zur Verfügung stehende EMF-Datenbank weltweit.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es,

  • einen umfassenden Überblick über die Exposition der Bevölkerung bei niederfrequenten und hochfrequenten Felder mit verlässlichen wissenschaftlichen Daten zu liefern,
  • die wissenschaftlichen Inhalte zu den gesundheitlichen Wirkungen elektromagnetischer Felder mit weiteren Übersichten und Grafiken so zu ergänzen und aufzubereiten, dass die komplette Breite der Literatur im Bereich elektromagnetischer Umweltverträglichkeit übersichtlich dargestellt wird,
  • spezifische Zusammenfassungen zu einigen wichtigen Themen zu erstellen und allgemeine Grundlagen als Hintergrundinformation bereit zu stellen,

um so dem Informationsbedürfnis von Bürgerinnen und Bürgern im Bereich der gesundheitlichen Wirkungen elektromagnetischer Felder gerecht zu werden, aber auch um nationalen und internationalen Expertengremien bei der Grenzwertsetzung und Bewertung der gesundheitlichen Wirkungen elektromagnetischer Felder als Hilfsmittel zu dienen. 

EMF-Portal – Aktualisierung der Darstellung der Studienlage zu den gesundheitlichen Wirkungen Mobilfunk-relevanter hochfrequenter Felder für eine bedarfsorientierte Risikokommunikation

Leitung: Sarah Drießen

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Identifizierung neuer wissenschaftlicher Studien zu den gesundheitlichen Wirkungen Mobilfunk-relevanter hochfrequenter Felder, die grafische Darstellung der gesamten Studienlage im EMF-Portal (www.emf-portal.org) und die Extraktion ausgewählter experimenteller und epidemiologischer Publikationen.

EMF-Portal – Literatur zum niederfrequenten Frequenzbereich (NF)

Leitung: Sarah Drießen

Ziel des Forschungsvorhabens ist das Monitoring und die Analyse aktueller Forschungsergebnisse zu den gesundheitlichen Wirkungen Netzfrequenz-relevanter niederfrequenter Felder für eine bedarfsorientierte Risikokommunikation. Die Studienlage wird im EMF-Portal dargestellt (www.emf-portal.org).

Relaunch EMF-Portal - Redesign, Konsolidierung und Vereinheitlichung der IT-Infrastruktur zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit

Leitung: Sarah Drießen

Das Ziel des Projektes ist es, die informationstechnische Infrastruktur des EMF-Portals (www.emf-portal.org) zu konsolidieren und an den aktuellen Stand der Technik anzupassen, um somit in Zukunft die volle Einsatzbereitschaft und Ausbaufähigkeit des EMF-Portals gewährleisten zu können. Zusätzlich soll relevanten Zielgruppen mit einem optischen Redesign der Webseite und einer moderneren Nutzerführung adressatengerecht aufbereitete Einstiegspunkte in das EMF-Portal geboten werden, damit der Nutzer schnell und effizient Antworten auf seine Fragen erhält bzw. alle relevanten Informationen übersichtlich dargestellt bekommt.

Entwicklung und Umsetzung einer japanischen Version des wissenschaftlichen online im Bildungssystem "EMF-Portal" als einen weiteren Schritt in die Internationalisierung

Leitung: Sarah Drießen

Ziel des Forschungsprojektes ist es, in Zusammenarbeit mit dem Japanischen EMF Information Center (JEIC (http://www.jeic-emf.jp/english/index.html), eine vollständige Version des EMF-Portals auf Japanisch zu entwickeln und diese schrittweise in das bestehende deutsch- und englischsprachige EMF-Portal zu implementieren. Die Integration der japanischen Sprache in das EMF-Portal ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der internationalen Sichtbarkeit des Portals. Für die technische Umsetzung muss eine neue Version der Datenbank, das Administrationssystem und die Website programmiert werden. In einer ersten Phase von fünf Jahren sollen alle technischen Voraussetzungen geschaffen werden und die angesammelten Inhalte auf Japanisch übersetzt sein. Nach dieser ersten Phase wird durch JEIC, in weiterer Zusammenarbeit mit dem femu, die japanische Version ebenso regelmäßig aktualisiert und ergänzt, wie es derzeit von femu für die englische und die deutsche Fassung erfolgt.

Umweltverträglichkeit und Bewertung der elektrischen Netze der Zukunft im Rahmen des Forschungscampus Flexible Elektrische Netze FEN

Leitung: Thomas Kraus

Im neuen BMBF geförderten Forschungscampus Flexible Elektrische Netze FEN werden Verfahren und Methoden zur Planung und zum Betrieb von reinen Gleichspannungs- bzw. hybriden Gleich- und Drehstromnetzen erforscht. Dazu wird ein Mittelspannungs-Gleichspannungsnetz auf dem RWTH Campus zu Forschungs- und Testzwecken aufgebaut und in Betrieb genommen. Die zu erwartenden elektromagnetischen Felder unterscheiden sich besonders durch die statischen Feldanteile von den bisher üblichen Stromnetzen und Anlagen. Besonders weil es keinen Grenzwert für Expositionen durch statische elektrische Felder gibt, müssen diese neuen Technologien auf ihre Umweltverträglichkeit getestet und ggf. resultierende Risiken bewertet werden.

Unsere Aufgabe im Rahmen des Forschungscampus ist die Wirkung elektromagnetischer Felder auf den Körper und das Störverhalten implantierter Systeme zu untersuchen. Über Simulationen auf Grundlage der Entwürfe und Messungen der entstehenden Felder am Forschungsnetz des FEN können die resultierenden Ströme im menschlichen Körper berechnet werden. Diese bilden eine Grundlage, um die Einhaltung bestehender Grenzwerte und die Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen zu bewerten sowie eine Formulierung einer Grenzwertempfehlung für statische elektrische Felder zu ermöglichen.

Träger von medizinischen Implantaten müssen bei einer Grenzwertbestimmung besonders berücksichtigt werden, da beispielsweise kardiale Implantate, wie Herzschrittmacher oder Defibrillatoren, durch niederfrequente oder statische Felder gestört werden können.

Weitere Informationen unter: www.FENaachen.net

Erstellung einer weiterführenden Broschüre zur Ergänzung der Handreichung zur Beurteilung von Studienergebnissen

Leitung: Frank Gollnick

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer ergänzenden Broschüre zur bereits existierenden Handreichung zur Beurteilung von Studienergebnissen (https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2014042311394/3/BfS_2014_FM8855.pdf) für Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit bei Kommunen, Behörden oder z. B. im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) bei Fragen zum Themenfeld Mobilfunk und Gesundheit als Ansprechpartner für die Bevölkerung fungieren.

Besagte Broschüre soll die Anwender der Handreichung befähigen,

  • die Funktionsweise der Handreichung besser nachzuvollziehen,
  • die Ergebnisse der Handreichung besser verstehen, begründen und kommunizieren zu können,
  • eventuelle Nachfragen besser beantworten zu können sowie
  • mit interessierten Laien in eine sachliche Diskussion zu treten.

Vor Erstellung der Endversion wird der Entwurf der Broschüre zusammen mit der vorhandenen Handreichung einem Praxistest an 21 Testpersonen unterzogen und anhand der daraufhin erhaltenen Rückmeldungen noch einmal optimiert.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Uniklinik RWTH Aachen realisiert.

Studie zur Wirkung niederfrequenter magnetischer Felder in der Umwelt auf medizinische Implantate

Leitung: Dominik Stunder

Die Exposition des Menschen durch elektromagnetische Felder in der Umwelt nimmt infolge der Nutzung moderner Technologien zur Informations- und Kommunikationsübertragung, dem Ausbau der Übertragungsnetze und der technischen Weiterentwicklung seit Jahren zu. Alle Anwendungsbereiche elektrischer Energie sind mit niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern verbunden, dies gilt auch für die Stromübertragung oder elektrisch betriebene Transportmittel wie Züge, Fahrstühle oder E-Autos. 46% der europäischen Bevölkerung sind nach einer Eurobarometerumfrage ziemlich bis sehr besorgt über mögliche Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder. Insbesondere stellt sich dabei die Frage nach der Sicherheit von Menschen mit elektronischen, sog. aktiven Implantaten wie Herzschrittmachern oder automatischen Defibrillatoren.

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, die durch niederfrequente magnetische Felder verschiedener äußerer Quellen im menschlichen Körper induzierten Spannungen zu messen, um damit eine Datengrundlage für die Abschätzung möglicher Störungen von Implantaten zu schaffen. Dazu sollen in einem ersten Schritt geeignete Messsysteme entwickelt werden, mit denen die im Körper an den Elektroden kardialer Implantate induzierten Spannungen und Signalverläufe für beliebige magnetische Felder bis 50 kHz gemessen werden können.

Evaluierung von Präventionskonzepten/Versorgungsforschung

eWaste

Leitung: Michael Felten

Dies ist der Entwurf für eine multizentrische Projekt mit Partnern in Europa und Afrika: Die Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten und der damit verbundene Abfallstoff (E-Schrott) ist ein Beispiel für Gefahrstoffe, welche in Länder strömen, in denen das Recycling billiger und weniger geregelt ist. Verschiedene Länder in Afrika können bevorzugte Ziele für E-Schrott werden. Da große Teile der Bevölkerung Beschäftigung im nicht-landwirtschaftlichen informellen Sektor suchen, sind prekäre und unsichere Arbeitsbedingungen oft keine Seltenheit. Außerdem wird der Einfluss der Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in der informellen Wirtschaft begrenzt durch:

  1. eine Tendenz der Konzentration auf kurative statt präventive Schutzmaßnahmen
  2. institutionelle und organisatorische Defizite auf kommunaler Ebene
  3. Mangel an zuverlässigen Daten
  4. allgemeine Arbeitsbedingungen, verwendete Grundtechniken und potenzielle Gefahren am Arbeitsplatz, an verschiedenen Standorten in verschiedenen afrikanischen Ländern zu bewerten

Ohne zuverlässige Daten, werden Arbeitsschutzmaßnahmen auf persönlicher, organisatorischer oder technischer Ebene nur schwer durchsetzbar. Auch sind Basisdaten für die Beurteilung der Auswirkungen von Interventionen nötig. Daher haben wir folgende Ziele definiert:

  1. Aktuellen Arbeitsschutzmaßnahmen für E-Schrott-Arbeiter zu überprüfen
  2. biologische Proben von zufällig ausgewählten Gruppen von Arbeitnehmern zu sammeln und diese auf ausgewählte toxische Substanzen zu testen
  3. die Prävalenz mit dem höchsten Risiko einer Exposition von toxischen Mengen unter den Arbeitern und den Arbeitsaufgaben zu bestimmen
  4. Lokale Laborkapazitäten aufzubauen und durch Schulungen und technische Unterstützung eine nachhaltige Routine für eine gute Qualitätsprüfung von biologischem Material zu gewährleisten
  5. vorbeugende Schutzmaßnahmen vorzuschlagen, die wirksamer und erschwinglicher sind und eine flexible Strategie für ein routinemäßiges Biomonitoring

Für weitere Informationen:

  • (kein Autor) Recycling and disposal of electronic waste. Health hazards and environmental impacts. Swedish Environmental Protection Agency Report 6417, Stockholm, 2011.
  • (kein Autor) Where are WEEE in Africa? Findings from the Basel Convention e-waste Africa programme. Secretariat of the Basel Convention, Geneva, 2011.
  • Brigden K, Labunska I, Santillo D, Johnston P. Chemical contamination at e-waste recycling and disposal sites in Accra and Korforidua, Ghana. Greenpeace Research Laboratories Technical Note 10/2008. Greenpeace International, Amsterdam, 2008.
  • Osibanjo O, Nnorom IC. The challenge of electronic Waste (e-waste) management in developing countries. Waste Management and Research 2007, 25: 489-501.
  • Schmidt CW. Unfair trade: e-waste in Africa. Environmental Health Perspectives 2006, 114: A232-A235.

Interessante Links

  • UN-backed initiative to address electronic waste problem in Africa adopted
  • Basel Convention

Qualitätsmanagement der betriebsärztlichen Betreuung

Leitung: Thomas Kraus

Das Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin (IASA) der RWTH Aachen führt zusammen mit der Firma KKM Arbeitsschutz das wissenschaftliche Projekt mit der Bezeichnung „Qualitätsmanagement betriebsärztlicher Betreuung“ durch. Ziel des Projekts ist es, Indikatoren für eine Optimierung der Qualität betriebsärztlicher Betreuung zu identifizieren und gezielt Maßnahmenkataloge für die Optimierung in den verschiedenen Bereichen der betriebsärztlichen Betreuung (z.B. Regelbetreuung, Einstellungsuntersuchungen, allgemeine und spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, Maßnahmen der Gesundheitsförderung, Präventionsmanagement) zu entwickeln. Modellhaft soll in diesem Projekt die Zusammenarbeit zwischen Arbeitsmedizin und Fachkräften für Arbeitssicherheit analysiert werden und ein Konstrukt der optimalen synergistischen Kooperation erarbeitet werden. Die Umsetzung der erzielten Ergebnisse werden modellhaft sukzessive in die praktische Betreuung eingeführt und Praktikabilität und Akzeptanz überprüft.

Schnittstellenmanagement: Arbeitsmedizin-Allgemeinmedizin

Leitung: Thomas Kraus

In Deutschland sind aktuell 42,9 Millionen Menschen erwerbstätig (Statistisches Bundesamt, 2014). Die Beschäftigen unterliegen dabei bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit vielfältigen Arbeitsplatzbedingungen in der Fürsorgepflicht Ihrer Arbeitgeber. Dass gewisse Verhältnisse am Arbeitsplatz Einfluss auf die Gesundheit von Beschäftigten nehmen können ist wissenschaftlich belegt. Körperliche Belastungen z.B. in Form von schwerem Heben und Tragen oder Umgang mit Gefahrstoffen aber auch psychische Belastungen sind (mit-)verursachend für bestimmte arbeitsbedingte Erkrankungen. Um mögliche negative Effekte auf die Gesundheit der Beschäftigten vorzubeugen, greifen die Betriebe auf Experten zurück, welche Ihnen beratend zur Seite stehen. Es handelt sich dabei um Fachärzte für Arbeitsmedizin, welche im Betrieb das Gefährdungspotential der Arbeitsplätze beurteilen und durch Vorsorgeuntersuchungen der Beschäftigten einen wichtigen Teil zur betrieblichen Gesundheitsprävention der Beschäftigten leisten.

In der hausärztlichen Versorgung kümmern sich tagtäglich niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin um die Gesundheit ihrer Patienten, welche zum Großteil auch der Gruppe der Erwerbstätigen angehören. Sie sind Experten in der Diagnosestellung und Behandlung von spezifischen Erkrankungen. Eine Schnittstelle in Form eines Austausches dieser beiden Fachdisziplinen ist äußerst rar bis nicht vorhanden. Dabei könnte durch eine Zusammenarbeit und Austausch zwischen der Allgemeinmedizin und Arbeitsmedizin wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, um arbeitsbedingte Einflüsse auf die Gesundheit von Beschäftigten /erwerbstätigen Patienten im Einzelfall besser detektieren zu können und damit die Weiterbeschäftigungsfähigkeit bzw. auch Reintegration am Arbeitsplatz nach schweren oder chronischen Erkrankungen verbessern und langfristig sichern zu können. Damit könnte ein wichtiger Beitrag für die Verbesserung der gesundheitsbezogene Lebensqualität und Arbeitszufriedenheit geleistet werden.

Ziel des vorliegenden Projektes ist es daher, anhand einer Pilotstudie mögliche Standards und Strukturen für das Schnittstellenmanagement Arbeitsmedizin und Allgemeinmedizin auszuarbeiten. Initial wird dabei ein wissenschaftlich fundierter Fragebogen entwickelt, der eine empirische Grundlage darstellt, um ein Bild von der arbeitsbedingten Gesundheits- und Belastungssituation der Beschäftigten aufzuzeigen, welche im hausärztlichen Rahmen vorstellig werden. Ebenso sollen die vorhandenen Kenntnisse und Einstellungen gegenüber der Arbeitsmedizin erfasst werden, um Hinweise auf mögliche Handlungsansätze zu liefern.

Um die Gültigkeit der Ergebnisse sicherzustellen und um einen möglichst hohen Rücklauf bei der Befragung zu erzielen, werden Anonymität und Freiwilligkeit zugrunde gelegt.

In Kooperation mit der internistischen Hausarztpraxis Dr. med. Josef Lang, Lehrpraxis für den Fachbereich Allgemeinmedizin der Uniklinik RWTH Aachen.

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