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Institutsportrait

Geschichte des Instituts

Die Anfänge der wissenschaftlichen Medizingeschichte in Aachen fallen in die Planungsphase der Aachener Medizinischen Fakultät: Als 1966 das hiesige Universitätsklinikum vom Land Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen worden war, konnte zugleich der Grundstein für eine institutionalisierte Medizingeschichte gelegt werden. Schon im Wintersemester 1966/67 stand das geisteswissenschaftlich ausgerichtete medizinische Fach, wie es die damalige gültige Bestallungsordnung für Ärzte in der Bundesrepublik Deutschland vorschrieb, als eine zweistündige Lehrveranstaltung im Studienplan für angehende Mediziner. Die junge Fakultät schickte sich damit an, den Vorstellungen des Deutschen Wissenschaftsrates zu folgen, der 1960 die mittelfristige Einrichtung von Lehrstühlen für Geschichte der Medizin an jeder medizinischen Fakultät in Deutschland empfohlen hatte.

Für die Realisierung der "Geschichte der Medizin" in Lehre und Forschung konnte man den Aachener Röntgenologen und Medizinhistoriker Egon Schmitz-Cliever (1913-1975) als Lehrbeauftragten gewinnen. Seine 1963 erschienene Monographie "Die Heilkunde in Aachen von römischer Zeit bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts" bildet bis heute die Grundlage für Aachens medizinische Historiographie. Für seine Verdienste in der medizinisch-historischen Lehre und Forschung, für die er in Aachen eine solide akademische Plattform schuf, verlieh ihm die Medizinische Fakultät der RWTH 1969 die Honorarprofessur.

Als Schmitz-Cliever nach schwerer Erkrankung 1975 verstarb, führte für eine Übergangszeit von vier Semestern Hans Schadewaldt, Lehrstuhlinhaber für Geschichte der Medizin an der Universität Düsseldorf, die Vertretung des Faches Geschichte der Medizin in Aachen durch.

1977 übernahm der Aachener Internist Arnold Huttmann (1912-1997) für knapp fünf Jahre den Unterricht in "Geschichte der Medizin" und in der "Medizinischen Terminologie". Neben seinen Arbeiten über die Diagnostik und Therapie der Herzkrankheiten war der Kardiologe Huttmann schon in den sechziger Jahren mit medizinhistorischen Arbeiten hervorgetreten, die sich besonders mit der Entwicklung der Medizin in seinem Heimatland, dem rumänischen Siebenbürgen, und mit der Geschichte der Herzkrankheiten auseinander setzten. Ihn zeichnete die RWTH Aachen in Anerkennung seiner medizinhistorischen Lehrtätigkeit und seiner Forschungen im Jahre 1979 ebenfalls mit der Honorarprofessur aus. Huttmann hat noch im hohen Alter bis zu seiner Übersiedlung nach Traunstein/Oberbayern 1992 neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit einige Vorlesungen sowie die Betreuung von zahlreichen Doktoranden am Institut für Geschichte der Medizin und des Krankenhauswesens übernommen.

Die Pläne, ein eigenes Hochschulinstitut für Geschichte der Medizin einzurichten, sollten sich während Huttmanns Lehrtätigkeit - auch in Anbetracht wachsender interdisziplinärer Lehrverpflichtungen - seit Mitte der siebziger Jahre konkretisieren. Im Jahr 1979 konnte der neu zu gründende Lehrstuhl offiziell von der Medizinischen Fakultät in Aachen ausgeschrieben werden. Nach einer Vorlaufzeit von zwei Jahren wurde mit der Berufung von Axel Hinrich Murken aus Münster am 5. Februar 1981 der erste ordentliche Universitätsprofessor für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Fakultät Aachen bestellt. Damit verbunden war eine selbständige medizinhistorische Abteilung, die man sieben Jahre später in ein Institut umwandelte. In den Jahren von 1981 bis 1982 fand der Lehrstuhl für Geschichte der Medizin als räumliche Übergangslösung eine Unterkunft in einer Drei-Zimmer-Wohnung im gerade zuvor fertig gestellten Personalwohnheim in der Kullenhofstraße 50. Von dort ging täglich der Blick über den großenteils schon mit Platanen bepflanzten Vorplatz auf die mächtige Silhouette des noch im Rohbau befindlichen Zentralgebäudes der Medizinischen Fakultät. Nach zwei Jahren erfolgte der Umzug in den neuen Baukomplex, der als ein Novum in der deutschen Krankenhausgeschichte mit seinem Universitätsklinikum die gesamte Medizinische Fakultät mit ihren klinisch-theoretischen Instituten und Kliniken aufnehmen sollte. Als 1983 der damalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau, die offizielle Einweihung des Fakultätsgebäudes vornahm, hatte der Lehrstuhl seinen räumlichen Rahmen und seine erste Struktur inmitten der klinisch-theoretischen Institute auf der Nordseite des Neubaus erhalten. Unter der Ägide von Axel Hinrich Murken erfolgte nicht nur die endgültige Institutionalisierung des Fachs Medizingeschichte, sondern die Etablierung einer Fächer übergreifend angelegten medizinhistorischen Bibliothek für Lehre und Forschung. Die Heilkunde in all ihren Epochen, insbesondere aber die Historie des Hospital- und Krankenhauswesens sollten Schwerpunkte verschiedener Unterrichtseinheiten, Symposien und Forschungsprojekte werden. Diese Aktivitäten hatten schon 1981 dazu geführt, die Lehrstuhlbezeichnung um die Geschichte "des Krankenhauswesens" zu erweitern. Eine neue Etappe ergab sich für die Entwicklung des Lehrstuhls 1986 durch den Auszug aus dem Fakultätsgebäude in Folge der räumlichen Umstrukturierung der medizinisch-theoretischen Fächer. Dem Institut wurde nunmehr ein Teil des Gebäudekomplexes der Medizinisch-Theoretischen Institute (MTI) angeboten; hier ist es noch heute ansässig. Der Südflügel wie der ganze Komplex des MTI ist eingebettet in weite Wiesenflächen des ehemaligen Landschaftsschutzgebietes zwischen Hörn und dem Gut Melaten am Dorbach. Zehn Jahre nach seiner Gründung stand das Institut für eine Weile ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Medizinischen Fakultät in Aachen. Sowohl die Ausstellung zur Entwicklung der klinischen Medizin im 19. und 20. Jahrhundert aus Anlass des Jubiläums am 18. Juni 1991 als auch eine Festschrift mit ihren vielfältigen Beiträgen mussten koordiniert und redaktionell betreut werden. 2003 erfolgte eine Neuausschreibung des Lehrstuhls, der nunmehr neben der Geschichte der Medizin auch die Medizinische Ethik umfassen und räumlich wie personell ausgebaut werden sollte. Von 2003 bis zur Berufung des Würzburger Medizinhistorikers und -ethikers Dominik Groß im Sommersemester 2005 stand Axel Hinrich Murken dem Institut kommissarisch vor; seit dem 1.6.2005 ist Dominik Groß Direktor der nunmehr in "Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin" umbenannten und erweiterten Einrichtung und Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls.

Weiterführende Literatur:

  • Axel Hinrich Murken, Ein Rückblick auf ein knappes Vierteljahrhundert medizinhistorischer Lehrtätigkeit in Aachen. Der Lehrstuhl für Geschichte der Medizin und des Krankenhauswesens der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen von 1981 bis 2004, in: Axel Dost, Gudrun Färber-Töller, Heinz Rodegra (Hrsg.): Hospital - Kunst - Medizin. Festschrift für Axel Hinrich Murken, Aachen 2004 (Historia Hospitalium, Sonderband 23), S. 267-332.

Aufgaben und Schwerpunkte des Instituts

Seit der Berufung von Dominik Groß im Sommer 2005 erstreckt sich der Aufgabenbereich unseres Instituts auf die drei Teilgebiete Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (vormals: Institut für Geschichte der Medizin und des Krankenhauswesens). Diese deutliche Erweiterung der Lehr- und Forschungsaufgaben korrespondiert mit dem Umstand, dass mit der aktuellen Ärztlichen Approbationsordnung (ÄAppO) ein Querschnittsbereich "Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin" eingeführt wurde. Die zentrale Bedeutung dieses neuen Querschnittsbereichs zeigt sich besonders deutlich in der Tatsache, dass die Vermittlung der "geistigen, historischen und ethischen Grundlagen ärztlichen Verhaltens" nunmehr gemäß § 1 der neuen ÄAppO ein erklärtes Ausbildungsziel des Medizinstudiums darstellt.

Unsere neuen Lehrveranstaltungen haben dementsprechend das Ziel, medizinhistorische, medizintheoretische und medizinethische Inhalte - und deren Interdependenzen - in Form von Fachwissen, in Form von ärztlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie in Form von ärztlichen Haltungen zu vermitteln. Grundlegend hierfür sind die Reflexion über die Tätigkeit des Arztes in historischer Perspektive, die Vermittlung von Kenntnissen über fortwährende Veränderungen der soziokulturellen Grundlagen der Medizin, des ärztlichen Denkens, Wissens und Handelns und deren Einflüsse auf die Patient-Arzt-Beziehung, die Sensibilisierung für ethische Fragen in der Medizin und die Vermittlung fachlicher und argumentativer Kompetenz im Bereich der Medizin- und Bioethik. Aber auch der souveräne Umgang mit der medizinischen Fachsprache (Medizinische Terminologie) und mit wissenschaftlichen Texten zählt zu unseren Lehrzielen. Weitere Aufgabenfelder sind die Einweisung in wissenschaftliches Bibliographieren und die Einübung rationellen, problemorientierten Lernens.

Darüber hinaus erfüllen wir Lehraufgaben außerhalb der Medizinischen Fakultät: Zum einen ist das Fach "Geschichte der Medizin" als Nebenfach im Bereich der Philosophischen Fakultät zugelassen. Zum anderen werden Absolventen des Diplomstudiengangs "Lehr- und Forschungslogopädie" und alle Anwärter auf den "Dr. rer. medic." von uns im Fach "Medizinische Terminologie" unterrichtet. Auch bietet unser Institut unter bestimmten Voraussetzungen Geisteswissenschaftlern die Möglichkeit, nach Abschluss eines Studiums an der Philosophischen Fakultät zum Dr. rer. medic. zu promovieren. Nachdem Prof. Groß im Februar 2006 ein zweiter Sitz als Professor der Philosophischen Fakultät verliehen wurde, besteht nun auch die Möglichkeit, an unserem Institut zum "Dr. phil." zu promovieren. Voraussetzung hierfür ist ein abgeschlossenes Studium in den Geisteswissenschaften. Absolventen und Absolventinnen der Studienfächer Humanmedizin und der Zahnheilkunde steht die Möglichkeit offen, in einem unserer drei Teilbereiche zum Dr. med. bzw. zum Dr. med. dent. zu promovieren.

Wenngleich die Disziplinen Medizingeschichte, Medizintheorie und Medizinethik, wie oben angedeutet, gemeinsame Schnittflächen aufweisen, sollen im Folgenden kurze Einzelbeschreibungen der Teilbereiche und unserer derzeitigen Forschungsschwerpunkte in diesen Bereichen gegeben werden:

Medizingeschichte

Dieser Teilbereich ist am Universitätsklinikum Aachen in Lehre und Forschung seit 1969 vertreten und seit 1981 institutionalisiert (vgl. Geschichte des Instituts). Die Medizingeschichte nutzt die Geschichte als Medium, um zum Nachdenken über ganz grundsätzliche Fragen zur Struktur und Zielsetzung auch aktueller medizinischer Tätigkeit anzuregen. Sie illustriert, dass Theorien, Handlungsweisen und Zielsetzungen in der Medizin sehr stark vom jeweiligen Kontext geprägt werden. Durch die Konfrontation mit der Geschichtlichkeit auch von aktuellem heilkundlichem Wissen kann die Medizingeschichte zu einer systematischen Selbstreflexion im Bereich der Medizin beitragen (V. Roelcke).

Zu den selbst gestellten Aufgaben des Instituts gehört es, die Heilkunde und Gesundheitsfürsorge von den Anfängen bis zur heutigen praktischen und klinischen Medizin vor dem Hintergrund ihres Entstehungs- und Entwicklungsprozesses zu erhellen und darzustellen. Dabei werden die wesentlichsten Aspekte der gegenwärtigen Medizin mit ihren gesellschaftlichen und ethischen Einflüssen, Wandlungen und Folgen historisch hinterfragt und aufgearbeitet. Forschungsschwerpunkte sind die Professionalisierung der Heilberufe, die Stellung der Ärzte in der Frühen Neuzeit, die Geschichte von Scheintod und Leichenschau, die Geschichte der Zahnheilkunde und die Psychiatriegeschichte. Hinzu kommen wissenschaftshistorische Themen (vgl. hierzu www.akwg.rwth-aachen.de).

Forschungsschwerpunkte Medizingeschichte:

  • Medizin im Nationalsozialismus
  • Geschichte des Umgangs mit der Leiche
  • Ärztliche (Selbst-)Autorisierung in der Vormoderne
  • Professionalisierung der Heilberufe
  • Geschichte und Ethik der Pflege(berufe)
  • Geschichte der Medizinethik
  • Literatur und Medizin
  • Medizin im Mittelalter
  • Geschichte der Zahnheilkunde
  • Geschichte der Psychiatrie und der Neurologie
  • Geschichte der Heilpflanzen
  • Wissenschaftsgeschichte als Disziplinengeschichte

Medizintheorie

Anders als die Medizingeschichte und die Medizinethik befindet sich die Medizintheorie als wissenschaftliche Disziplin noch in der Etablierungs- bzw. Konsolidierungsphase. Medizintheorie im engeren Sinne beschreibt in Anlehnung an Sadegh-Zadeh die Wissenschafts- und Praxistheorie der Medizin: Die Wissenschaftstheorie der Medizin umfasst hierbei die logisch-analytische und erkenntnisphilosophische Untersuchung des medizinischen Wissens, Forschens und Erkennens, die Praxistheorie der Medizin ist demgegenüber die logisch-analytische und handlungsphilosophische Untersuchung des ärztlichen Handelns. Medizintheorie im weiteren Sinne enthält zusätzlich die Werttheorie der Medizin (hierzu zählen die medizinische Ethik und die Metaethik) sowie die empirische Untersuchung der Entstehung medizinischen Wissens und der Genese des diagnostisch-therapeutischen Verhaltens (nach K. Sadegh-Zadeh).

Zu den bisherigen Forschungsschwerpunkten gehören Visualisierungskonzepte in Medizin und Wissenschaft, die Geschichte der Krankheitskonzepte, die Abgrenzung von "Enhancement" gegenüber "Therapie" und die Unterscheidung von "Normalität", "Anderssein" und "Kranksein".

Forschungsschwerpunkte Medizintheorie:

  • Visualisierung in der Medizin
  • Krankheits- und Normalitätsbegriff
  • Krankheitskonzepte und theoretische Grundlagen
  • Medizinsoziologie

Medizinethik

Viele Entscheidungen in der Medizin sind allein durch naturwissenschaftliches Wissen nicht zu begründen, sondern bedürfen einer grundlegenden ethischen Reflexion. Gesundheit, Lebensqualität und Wohlbefinden basieren auf individuellen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen, die nur in einem begrenzten Ausmaß verallgemeinerbar sind. Überdies sind viele Bereiche der modernen Medizin rechtlich ungeregelt, teils weil bestehende rechtliche Regelungen durch den technischen Fortschritt überholt wurden, teils weil der Gesetzgeber die individuelle Patient-Arzt-Beziehung respektiert und der rasanten Entwicklung in der Medizin auch im Interesse der Patienten keine unnötigen Hindernisse in den Weg legen will. Im Prozess der Erarbeitung neuer und der kritischen Reflexion etablierter Normen und Standards spielt die Medizinethik deshalb eine zentrale Rolle. Sie untersucht unter Zuhilfenahme philosophisch-ethischer Theorien und Argumentationsformen auf wissenschaftliche Art und Weise den verantwortlichen Umgang mit den medizinischen Möglichkeiten. Aufgabe der Medizinethik ist es, unterschiedliche Begründungen gegeneinander abzuwägen und allgemeine Prinzipien abzuleiten, nach denen eine Handlung als gut oder schlecht bezeichnet werden kann. Sie ist also die Wissenschaft vom moralischen Urteilen und Handeln im Gesundheitswesen (C. Wiesemann/N. Biller-Andorno).
Der Bereich Medizinethik hat gerade vor diesem Hintergrund in den letzten beiden Jahrzehnten eine starke Aufwärtsentwicklung genommen. Dieser wachsende Stellenwert spiegelt sich auch in den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten unseres Instituts wider: Gegenwärtig beschäftigen wir uns vor allem mit ethischen Fragen rund um die Themengebiete Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen, Technik, Reproduktionsmedizin, Humangenetik, Transplantationsmedizin, Enhancement, Euthanasie, Patientenverfügung und Umgang mit der menschlichen Leiche, aber auch mit ethischen Aspekten in der Psychiatrie, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie. Ein besonderes Interesse gilt der Akzeptanz und der ethischen Verantwortbarkeit (medizin-)technischer Innovationen. Einen großen Bedeutungszuwachs hat die klinische Ethik erfahren. Hier treffen vielfach klinisch-praktische und wissenschaftliche Fragestellungen zusammen. Besondere Relevanz kommt der klinischen Ethikbetreuung zu. So ist Dominik Groß Vorsitzender des klinischen Ethik Komitees des Universitätsklinikums.

Forschungsschwerpunkte Medizinethik:

  • Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen
  • Umgang mit dem Tod und dem toten Patienten
  • Technikakzeptanz/Technology Assessment
  • E-Health und technisierte Medizin
  • Neuroethik
  • Ethische Fragen in Psychiatrie und Neurochirurgie
  • Stigmatisierung und Diskriminierung in der Medizin
  • Klinische Ethikberatung
  • Patientenverfügung
  • Ethische Aspekte der Humangenetik
  • Dental Ethics
  • Chimären und Hybride
  • Patientensicherheit