Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Dr. rer. nat. Sonja Johann

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine neurodegenerative Erkrankung des ZNS, die vor allem Motoneurone betrifft. Folgen davon ist eine fortschreitende Muskellähmung, die innerhalb weniger Jahre zum Tod führt. Männer erkranken häufiger an ALS als Frauen. Die neuropathologischen-biochemischen Vorgänge dieser Erkrankung sind  noch weitgehend unverstanden. Wir beschäftigen uns speziell mit frühen lokalen Entzündungsvorgängen im Rückenmark und Motorkortex, die ursächlich mit neuronalen Schädigungen verknüpft sind und dem Zusammenspiel verschiedener Gliazellen. Hierfür verwenden wir ein entsprechendes ALS Mausmodel. Da diese Erkrankung geschlechtsspezifische Merkmale aufweist, untersuchen wir den Einfluss von Geschlechtshormonen bei der Ätiologie der ALS und mögliche neuroprotektive Eigenschaften dieser Hormone.

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