Schlaganfall

Univ.-Prof. Dr. Cordian Beyer

Dieser Schwerpunkt beschäftigt sich mit neuropathologischen Prozessen bei Ischämie im ZNS. Wir verwenden hierfür ein Tiermodell mit transienter Okklusion der A. cerebri media (tMCAO) mit verschiedenen Überlebenszeiten bis zu 7 Tagen. Anhand der Vermessung des Infarktvolumens und von Verhaltenstests lässt sich das Ausmaß des Gewebeschadens definieren. Die gleichzeitige (i.v.) Gabe neuroprotektiver Substanzen (gonadale Steroidhormone, Fischölpräparate) erlaubt es, deren therapeutisches Potential zu überprüfen. Mittels molekularbiologischer und immunhistologischer Methoden untersuchen wird neuroinflammatorische Vorgänge und deren Modulation in der Penumbra des Infarktareals. Ein neu initiiertes Forschungsprojekt hat die transsynaptische Ausbreitung zellulärer Schäden auf primär nicht betroffene Areale im Gehirn nach Schlaganfall im Fokus.

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