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IKIC  – International Knowledge & Information Centre in public safety

Dieses Lehr- und Forschungsprojekt wird mit circa 2,8 Millionen Euro durch InterReg-Mittel gefördert. Es hat zum Ziel, sowohl Bürgerinnen und Bürger der Region als auch Einsatzkräfte und Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zu informieren und so die Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein zu verbessern. In Kooperation mit dem Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Brandschutz werden eine E-Learning-Plattform, sogenannte Erlebniswelten und gemeinsame Fortbildungen etabliert.

Die Uniklinik RWTH Aachen und die Berufsfeuerwehr Aachen sind als Projektpartner beteiligt. Die Konsortialführung liegt bei der Universität Maastricht und weitere Projektpartner sind die Universitäten Hasselt, Lüttich sowie die RWTH Aachen, DRK LANO, Malteser, Forschungszentrum Jülich, Veiligheidsregio Zuid-Limburg und Cecotepe

Weitere Infos zum Forschungsprojekt finden Sie hier:
http://www.ikic-publicsafety.eu/

Das Projekt „VirtualDisaster“ ist ein neues Forschungsprojekt, das durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Dieses Projekt wird von der Feuerwehr Aachen als Anwender koordiniert, beteiligt sind der Lehrstuhl für Anästhesiologie der RWTH (Telenotarzt), das Institut für Flugsystemdynamik (Drohnen) sowie der Lehrstuhl für Computergrafik und Multimedia und die TEMA Technologie Marketing AG (Virtual Reality).

Das BMBF fördert das Projekt im Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“ mit rund 1,1 Millionen Euro. Mittels modernster Technik sollen Großschadensereignisse in einer virtuellen Welt dargestellt werden können, um dadurch schneller und passgenauer Hilfsmaßnahmen zu managen. Bei einem Großbrand oder einem Unfall in schwer zugänglichem Gebiet nehmen auf Drohnen montierte 360-Grad-Kameras das Geschehen auf, projizieren es in eine virtuelle Welt, so dass ein „Tele-Einsatzleiter“ mit zeitlichem Vorsprung die Unfallstelle prüfen, Rettungsressourcen passend nachalarmieren und so die Einsatzleitung vor Ort unterstützen kann.

Weitere Infos zum Forschungsprojekt finden Sie hier:
https://virtualdisaster.de

FALKE - Flugsystem-Assistierte Leitung Komplexer Einsatzlagen

Im Falle eines Masseanfalls von Verletzten (MANV) ist es die Aufgabe der Einsatzkräfte, die Verletzten in verschiedene Sichtungskategorien einzuteilen. Obwohl die meisten dieser Einsatzkräfte die anzuwendenden Sichtungs-Algorithmen kennen, werden sie oftmals im Einsatz falsch angewendet. Gründe dafür sind unter anderem die Ablenkung und der psychische Druck durch die akute Lage.

Um die Qualität der Sichtung zu verbessern, soll im Projekt FALKE dieser Prozess teilautomatisiert werden. Dazu werden durch verschiedenste Sensortechniken (Radar, IRT-Kamera, RGB-Kamera) an einem unbemannten Flugsystem installiert, um Vitaldaten und Bewegungsprofile schnellstmöglich zu erfassen. Existente Sichtungsalgorithmen werden an die Datenlage angepasst und durch einen telemedizinisch angebundenen Leitenden Notarzt/angebundene Leitende Notärztin (Tele-LNA) korrigiert oder bestätigt. Durch ein schnell entstandenes Lagebild wird die schwierige Aufgabe der Sichtung schnell teilautomatisiert, so dass frühzeitige, gezielte und lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet werden können.

Die Berufsfeuerwehr Aachen ist als assoziierter Partner beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.projekt-falke.org

 

Das Projekt „preRESC – Datenbasierte Unterstützung für die effiziente und effektive Ressourcenplanung im Rettungsdienst“ ist ein neues, innovatives Forschungsprojekt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Modellregionen in NRW“ gefördert wird.

Als Kernziel dieses Projektes lassen sich die Sicherstellung der flächendeckenden Notfallversorgung und die Einhaltung der Hilfsfristen in der Stadt Aachen definieren. Dazu ist es erforderlich, Herausforderungen zu analysieren, Potenziale zu identifizieren und eine geeignete Algorithmik zu entwickeln. Ein entsprechender Software-Prototyp soll eine Validierung der aktuellen Bedarfsplanung und eine optimierte taktisch-operative Planung zugunsten einer effizienteren Ressourcendisposition und einer bestmöglichen Versorgungsqualität ermöglichen.

Das Projekt „preRESC“ wird von der umlaut telehealthcare GmbH koordiniert. Neben der Berufsfeuerwehr Aachen als Projektpartner und Leiter von zwei Arbeitspaketen (AP1: Literaturanalyse, Extraktion evidenter Analysefaktoren; AP5: Datenbeschaffung und -extrahierung) ist auch die umlaut solutions GmbH als Projektpartner involviert.

⇒ Hier finden Sie weitere Infos zum Forschungsprojekt.