Neue Forschungsergebnisse zu seltener neurologischer Erkrankung

Die Friedreich Ataxie ist eine neurodegenerative Erkrankung, die Störungen in der feinmotorischen Koordination von Muskelbewegungen hervorruft. Vorrangig tritt sie in der Pubertät auf, im frühen Erwachsenenalter benötigen die Patienten meist einen Rollstuhl. An der Erforschung dieser seltenen Erkrankung arbeitet ein europäisches Expertenteam, das European Friedreich‘s Ataxia Consortium for Translational Studies (EFACTS), an dem die Klinik für Neurologie an der Uniklinik RWTH Aachen maßgeblich beteiligt ist. Diesen Monat hat das Netzwerk seine aktuellen Forschungsergebnisse in The Lancet Neurology, einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften weltweit, veröffentlicht.

Die zweijährige Verlaufsstudie des EFACTS-Teams zu der Friedreich Ataxie ermöglicht nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der Erkrankung, sondern erlaubt basierend auf den Daten von 605 Patienten mit der Friedreich Ataxie, die über zwei Jahre beobachtet wurden, erstmals Informationen über Messparameter und Fallzahlen. Diese sind für die Durchführung von klinischen Studien notwendig, die weitere Aufschlüsse über die Erkrankung liefern können.

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