Telemedizin im Rettungsdienst – das Forschungsprojekt TemRas aus Aachen

Im Focus der beiden Projekte, Med-on-@ix und TemRas steht, die Versorgungsqualität in der Notfallmedizin durch konsequente Erforschung der Potentiele und Einsatzmöglichkeiten von Telemedizin zu steigern.

Forschungsprojekte Telemedizin in der Notfallmedizin:

Das Projekt wird als eines von sieben Teilprojekten des Aachener Medizin-Technik-Clusters "Patientenspezifische Medizintechnische Lösungen für die Kardiovaskuläre Therapie" von der Europäischen Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung - Investition in unsere Zukunft) und dem Land NRW im Rahmen des NRW / EU-Ziel2-Programms 2007-2013 gefördert. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau (IMA) der RWTH Aachen University, sowie P3 communications, Philips Healthcare und 3M Medica durchgeführt.

Ziel ist es, ein telematisches Rettungsassistenzsystem aufbauend auf dem Vorgängerprojekt Med-on-@ix zu entwickeln und dieses in fünf Rettungsdienstbereichen in NRW zu erproben und umfangreich zu evaluieren. Das System soll dem Rettungsdienstpersonal die Möglichkeit bieten, einen Telenotarzt zur sofortigen Unterstützung jederzeit hinzuzuziehen. Dieser Telenotarzt ist in einer Telenotarztzentrale tätig, welche an die integrierte regionale Leitstelle angeschlossen ist. Durch eine informationstechnologische Vernetzung zwischen Rettungsdienst und weiterbehandelnden Einrichtungen soll die Versorgung insbesondere von Herzkreislauf-Notfällen deutlich verbessert werden.

Leitung

Dr. med. Jörg Brokmann
jbrokmannukaachende
Tel.: 0241 80-0

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Rossaint

Mitarbeiter

Dr. med. Sebastian Bergrath
Dr. med. Michael Czaplik
Dr. med. Frederick Hirsch
Bernd Siegers
Daniel Wielpütz

Sämtliche weitere Informationen sind auf der Homepage des Projektes www.telenotarzt.de verfügbar.