Forschungsprojekte Schwerpunkt Lehr-Lern-Forschung

• EMuRgency (http://emurgency.eu/de/ )

Das Projekt "EMuRgency: New approaches for resuscitation support and training" konzentriert sich auf die Erhöhung der Aufmerksamkeit für das Probelm des Herzstillstandes in der Euregio Rhein-Maas und die Verbesserung der Überlebensraten.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Maßnahmen im Rahmen des Projektes gestartet. Die Projektpartner entwickeln, evaluieren und implementieren ein Euregio-weites Benachrichtigungssystem, mit dem potenzielle Ersthelfer schnell und effizient informiert werden können. Diese Arbeiten bauen auf vorher existierenden Lösungen auf. Die Partner entwickeln im Rahmen des Projektes außerdem verschiedene, niedrigschwellige Bildungsangebote. Dazu gehört die Entwicklung von klassischen, wiederverwendbaren E-Learning-Inhalten sowie die Nutzung von mobilen Applikationen sowie spielbasierte Ansätze. Im Rahmen eines Schulnetzwerkes in der Region werden neue Trainingsmaßnahmen für weiterführende Schulen entwickelt und evaluiert. Verschiedene Typen von öffentlichen Displays werden genutzt, um das Thema in der Region präsent zu halten.

Die Partner des Projektes kombinieren Expertise aus der Medizin, des technologiegestützten Lernens und der Informatik.

Projektleitung

Centre for Learning Sciences and Technologies der Open University of the Netherlands (http://celstec.org/)

Projektpartner

Lehrstuhl für Informationsmanagement im Maschinenbau (IMA) der RWTH Aachen (http://www.ima-zlw-ifu.rwth-aachen.de )
Maastricht University (http://www.mumc.nl/)
Ziekenhuis Oost-Limburg (ZOL) (http://www.zol.be/internet/index.aspx )
K.U.Leuven (http://www.kuleuven.be/de/ )
CHR Citadelle (CHR) (http://www.chrcitadelle.be/fr/index.html )
CECOTEPE ASBL

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, den Regionen und Partner des Projektes.

• PATIENT

Handover is the accurate, reliable communication of task-relevant information between doctors and patients and from one care-giver to another. This occurs in many situations in health care. Improperly conducted handovers lead to wrong treatment, delays in medical diagnosis, life threatening adverse events, patient complaints, increased health care expenditure, increased hospital length of stay and a range of other effects that impact on the health system [1].
The PATIENT project amalgamates the knowledge triangle of education, research, innovation and provides pioneering solutions for handover in undergraduate medical education. PATIENT will transfer and adapt the processes, skills, tools, guidelines and models of handover currently in use.Learning outcomes will focus on the culture of patient safety, leadership, task allocation, prediction and planning, communication, teamwork, discipline and composure, situation awareness, decision-making, stress, and the work environment.
PATIENT will use innovative teaching and learning processes including explorative and practice-oriented learning by role-based learning approaches in simulation centres. The evidence supporting simulation-based training for health professionals is robust [2]. Simulation forms the core of PATIENT to enable skill development, transfer, and maintenance that can support the learner from novice to expert, from the classroom to the workplace in a safe and controlled manner. Download here the project flyer.

[1]  Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations. Root causes of sentinel events. http://www.jointcommission.org/SentinelEvents/Statistics/
[4] Cook DA, Hatala R, Brydges R, et al. Technology-enhanced simulation for health professions education: a systematic review and meta-analysis. JAMA. 2011;306(9):978–988.
Zur Projektseite (http://patient-project.eu/)
Projektbeteiligte (http://patient-project.eu/?page_id=6 )

• SafeTE-Car -...

Work in progress
Mehr dazu in Kürze...

Abgeschlossene Projekte

• EUSR – Rettung aus Höhen und Tiefen

Zielsetzung des Projektes war die Optimierung der Menschenrettung in absturzgefährdeten Bereichen. Für Spezialtrettungsteams kann dies durch Bereitstellung von Informationen über die Triage (Gesundheitszustand der Opfer) und Ärztliche Maßnahmen unter diesen besonderen Umständen erzielt werden. Rettungsdienstmitarbeiter können bei Beherrschung der Absturzsicherung auch in ausgesetzten Einsatzstellen arbeiten. Die geplante DVD trägt zur Optimierung des Trainings beider Zielgruppen bei.

Resultate des Projektes: Lehrplan für die notfallmedizinische Ausbildung der Spezialrettungsgruppen; Lehrplan für die Ausbildung in der Absturzsicherung des rettungsdienstlichen Personals DVD als Lehrmaterial für diese Ausbildung

Dauer: 2,25 Jahre mit Beginn im November 2010.

zur Projektseite (http://www.eusr.org/)

• Entwicklung eines personenzentrierten Simulationsmodells für die Schulung medizinischen Personals (HPC5)

[Development of an actor-centered simulation model for the professional training of medical staff members/personnel]

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines Instrumentariums zur personenzentrierten Simulation von Arbeitsprozessen in stationären medizinischen Behandlungssituationen. Für die Untersuchung von komplexen Entwicklungsprojekten leisten bestehende personenzentrierte Simulationsmodelle schon heute eine valide und reliable Abbildung und Prognose von arbeits¬organisatorisch relevanten Entscheidungsprozessen des Menschen bei der Realisierung eines konkreten Handlungsziels sowie bei der Beschreibung von Interaktionen mit anderen Akteuren innerhalb einer Projektorganisation. Trotz einer Vielzahl an digitalen Modellen zur Beschreibung von Krankheitsverläufen, Behandlungsverläufen etc. fehlt es aktuell an einer dynamischen Abbildung arbeitsorganisatorischer Varianten, die für die Schulung und das Training von medizinischem Personal genutzt werden können. Langfristig soll daher das zu entwickelnde personenzentrierte Simulationsmodell angehendes sowie praktizierendes medizinisches Personal bei der Erlernung einer Arbeitsplanung und -steuerung von Behandlungsprozessen sowie bei ihrer Arbeits- und Teamorganisation unterstützen. Zur Erreichung dieses Forschungsziels ist eine umfassende Erweiterung der bestehenden personenzentrierten Simulationskonzepte sowie die Einbindung einer realen, agierenden Person in die simulierten Arbeitsabläufe notwendig. Dies erfordert arbeitswissenschaftliche Konzepte zur Beschreibung menschlicher Entscheidungsfindung und Zuverlässigkeit in medizinischen Behandlungssituationen sowie die situative Berechnung von Handlungstrategien der virtuellen Akteure unter Einbindung des aktuellen Gesundheitszustands des Partienten sowie der Handlungen der realen Person (Lernende bzw. Lernender).

weitere Beteiligte

Gefördert durch…