Eindrücke von ehemaligen PJlern

Taraneh Ebrahimi:

„Mein PJ-Tertial in der Neurologie hat mich erstklassig auf den Berufsstart vorbereitet. Wer sich richtig reinhängt, darf alles machen, und wird dabei sowohl von den Assistenten als auch von oberärztlicher Seite unterstützt. Während ich vor dem PJ noch einige Bedenken vor dem Berufsstart hatte, konnte ich es danach kaum erwarten, selber als Assistenzärztin durchzustarten.“

Carsten Grosse:

„An meinem Wahltertial in der Neurologie in der Uniklinik RWTH Aachen hat mir neben dem tiefen Einblick in die neurologische Diagnostik und Therapie auch die kollegiale Einbindung in das ärztliche Team und die selbstständige Betreuung eigener Patienten unter oberärztlicher Supervision sehr gut gefallen. Durch Rotationen über Notaufnahme, Stroke Unit, Intensivstation und Notaufnahme fühlt man sich auch für das spätere Berufsleben auch als „Nicht-Neurologe“ hervorragend auf neurologische Krankheitsbilder und Notfälle vorbereitet. Meine Highlights waren die arbeitsintensiven, aber lehrreichen Tage in der Notaufnahme, in denen man von Blutungen über  Ischämien bis zu seit 2 Monaten bestehenden Kribbelparästhesien des kleinen Fingers das gesamte Patientenspektrum der Neurologie kennengelernt hat. Die regelmäßigen Prüfungssimulationen und Fortbildungen haben perfekt auf die Abschlussprüfung des Studiums vorbereitet und sich positiv vom Lehrangebot der anderen Kliniken abgehoben.“

Ivaylo Dimitrov:

„Im Rahmen meines Tertials in der Neurologie hatte ich die Möglichkeit, die meisten neurologischen Stationen, Ambulanzen und Untersuchungen kennenzulernen und zu erforschen. Als PJler wird man in der Neurologie sofort in die Alltagsaktivitäten integriert und sehr lehrreich betreut. Man geht auf Visite, untersucht Patienten, meldet Untersuchungen an, führt unter Assistenz Lumbalpunktionen und Angehörigengespräche durch und schreibt Arztbriefe, also eigentlich eine Betreuung von A bis Z. Das Team fand ich sehr nett und die Oberärzte haben regelmäßig Unterrichtstermine zu den wichtigsten Themen und Krankheiten organisiert. Insgesamt haben mich diese 4 Monate für das spätere Berufsleben völlig begeistert und motiviert.“

Lara Una Vida Dronske:

„Mein Tertial in der Neurologie war eine schöne und lehrreiche Zeit. Dadurch, dass wir PJler alle unterschiedlichen Bereichen zugeteilt wurden und parallel durch alle neurologischen Stationen rotiert sind, waren wir als PJler immer alleine auf den jeweiligen Stationen und bekamen immer die volle Aufmerksamkeit des Ärzteteams. So war es uns möglich, alle Aufgaben eines Assistenzarztes eigenständig (ggf. unter Aufsicht) durchzuführen: von der Patientenbetreuung über die Lumbalpunktion und die Patientenvorstellung bei der Oberarzt- und Chefvisite bis zum Arztbrief. Wöchentliche Lehrveranstaltungen in Form von Prüfungssimulationen, Seminaren und Bedside-Teachings waren eine weitere Möglichkeit sowohl unsere klinisch-praktischen Fertigkeiten zu üben, als auch unser theoretisches Wissen zu erfrischen und zu erweitern. Insgesamt kann ich sagen, dass mir mein Tertial in der Neurologie einen realistischen Eindruck in den klinischen Alltag und die tatsächliche Arbeit eines Assistenzarztes gewährt hat und ich mich jetzt zu Tertialende vorbereitet fühle, sowohl auf die Prüfung als auch auf den darauffolgenden Berufseinstieg.“

Keihan Darvishi:

„Mein Tertial in der Neurologie war sehr spannend und lehrreich. Das Team ist sehr freundlich, hilfsbereit und fachlich hervorragend. Ich hatte die Möglichkeit, in enger Absprache mit den Assistenzärztinnen und -ärzten meine eigenen Patienten zu betreuen und sogar Lumbalpunktionen unter Anleitung zu machen. Neben Rotationen auf z.B. die Notaufnahme, Stroke Unit und Poliklinik darf man auch die verschiedenen Funktionsbereiche kennenlernen. Dazu hatten wir wöchentlich Seminare mit Prüfungssimulation, die durch hohe Motivation der Lehrenden das Highlight des Tertials waren.  In der Gesamtschau war das Neurologie-Tertial eine optimale Vorbereitung für mein zukünftiges Berufsleben.“

Frank Schulze:

„Ich konnte während meines Tertials das Facettenreichtum der Neurologie an der Uniklinik RWTH Aachen kennenlernen. Ob akute Schlaganfallversorgung in der Notaufnahme, diagnostische Detektivarbeit auf der Normalstation oder Neues aus der Forschung im neurowissenschaftlichen Seminar, stets gab es etwas Spannendes zu tun. Seitens der betreuenden Ärzte gab es dabei immer ein offenes Ohr für Fragen und genug Raum für selbstständiges Betreuen von Patienten, sodass das Vorzeichen der Lernkurve stets positiv war!“