Mechanismen der Kalzifikation

Chronisch nierenkranke Patienten weisen eine drastisch erhöhte Mortalität auf. So entspricht die Lebenserwartung eines 30-jährigen Dialysepatienten in etwa der eines 80-jährigen nierengesunden Menschen. Der Großteil dieser erhöhten Mortalität ist auf kardiovaskuläre Erkrankungen zurückzuführen, welche mit akzelerierten Gefäßverkalkungen assoziiert sind. Entgegen der tradierten Auffassung, dass die Gefäßverkalkung ein rein passiver Prozess sei, hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es sich um einen aktiv regulierten und zellulär-vermittelten Prozess handelt.

Modellsysteme und Methoden

Unsere Arbeitsgruppe betreibt Forschung der extraossären Verkalkung in Kooperation mit renommierten internationalen Partnern. Sowohl Standard-Methoden der Molekular- und Zellbiologie als auch experimentelle Tiermodelle sind etabliert. Darauf basierend können klinisch relevante Fragestellungen ohne methodische Einschränkungen bearbeitet werden. Zudem existieren gut charakterisierte Patientenkollektive, die einen Transfer der experimentell gewonnenen Daten in die Klinik ermöglichen.

Unsere Arbeitsgruppe konnte zusammen mit internationalen Kooperationspartnern erheblich zum Verständnis der Gefäßverkalkung bei niereninsuffizienten Patienten beitragen.

Ausgeschriebene Doktorarbeiten