AG Tissue Engineering

Die AG Tissue Engineering der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie beschäftigt sich mit den Ursachen angeborener und erworbener Form- und Funktionsstörungen des muskuloskelettalen Systems. Hierbei wendet es sich schwerpunktmäßig den Gelenkerkrankungen (Arthropathien) zu.

Forschungsschwerpunkt ist hier die Osteoarthrose als eine der häufigsten Arthropathien. Die Herstellung von Gewebeersatz (Englisch: Tissue Engineering) zur Regeneration orthopädischer/ unfallchirurgischer Defekte (z.B. Knorpelschaden, Knochenbruch) ist ein Schwerpunkt des Labors. Zielgewebe unserer AG Tissue Engineering sind vor allem Knochen und Knorpel. Die Biologie dieser Gewebe weist eine prominente biomechanische Komponente auf: so werden Knochenumbauprozesse zu einem Großteil von mechanischen Regelkreisen kontrolliert. Das Forschungslabor der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie engagiert sich ebenfalls in der Mechanobiologie.

Durch die thematischen Überschneidungen mit der AG Klinisch-experimentelle Biomechanik werden weitere Synergien bewirkt, die in Zukunft die Grundlage für biomechanisch optimiertes Tissue Engineering legen sollen. Hier ist die Berücksichtigung zellulärer Reaktionen und physiologischer Aspekte bei der Optimierung und Individualisierung der Endoprothetik von besonderem Interesse.

Forschungsschwerpunkte:

  • Funktionales Tissue Engineering (Knorpel- und Knochenregeneration)
  • Mechanobiologie
  • Entwicklung und Einsatz von Bioreaktoren
  • Einsatz unterschiedlicher Biomaterialen in der muskuloskelettalen Regeneration
  • Mechanotransduktion in humanen mesenchymalen Stammzellen, Osteoblasten und Chondrozyten

Arbeitsgruppenleiter:
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Jörg Eschweiler
joeschweilerukaachende
Etage 2, Flur D, Raum 22

Klinischer Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Ulf Krister Hofmann (uhofmannukaachende)
Priv.-Doz. Dr. med. Arne Drießen (adriessenukaachende)

Team:
Yu Liu, MD
Sophie Lecouturier, MTA