Repetitive, transkranielle Neurostimulation

Was bedeutet rTMS?

rTMS steht für repetitive (wiederholte), transkranielle (durch den Schädel hindurch) Magnetstimulation. Es handelt sich um ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, bei dem mit Hilfe von vielen kurzen Magnetpulsen eine gezielte Beeinflussung von Gehirnaktivität möglich ist.

Für wen ist die Behandlung geeignet?

Patienten mit depressiven Störungen, bei denen mittels medikamentöser Therapie keine ausreichende Besserung der Symptome erreicht wird, können von rTMS profitieren. Daneben kann die Behandlung bei akustischen Halluzinationen (z. B. Stimmenhören) und Negativsymptomatik (z. B. Antriebslosigkeit) bei Schizophrenie symptomlindernd wirken. Auch zur Behandlung von Tinnitus ist rTMS möglicherweise wirksam.

Wie läuft die Behandlung ab?

Eine Magnetspule wird von außen an den Kopf angelegt. Die Behandlung findet täglich werktags statt (in der Regel 5× wöchentlich) und erfolgt üblicherweise in einem Zeitraum von 2–4 Wochen. Jede Behandlungssitzung dauert maximal eine Stunde. Die Behandlung ist nahezu nebenwirkungsfrei. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig.

Wen spreche ich an?

Bei Interesse an einer Behandlung mit rTMS sprechen Sie bitte zunächst mit ihrem behandelnden Arzt. Dieser kann eine Überweisung an die Ambulanz des UKA ausstellen. Hier erfolgt dann zunächst ein ausführliches ärztliches Beratungsgespräch, in dessen Rahmen festgestellt wird, ob eine Behandlung mit rTMS für Sie in Frage kommt.

Unser Team

Ärztlicher Leiter:
Univ.-Prof. Dr. med. Timm Pöppl

Team:
Dr. med. Hanhan Hu (Assistenzärztin)
Vera Mannartz (MTA)
Dr. rer. nat. Katrin Sakreida (Diplom-Psychologin)

Assoziierte Mitarbeiter:
MUDr. Petros Antoniou (Assistenzarzt)
Antonia Bernhardt (Assistenzärztin)
Lara Schwemmer (Assistenzärztin)

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Kontakt:

Tel.: 0241 80-36920 (Frau Mannartz)
Fax: 0241 80-33-36920
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Ort:
Etage 3, Flur 11, Raum 12 (TMS-Labor), Aufzug A5