Stationäre Behandlung in der Klinik für Urologie und Kinderurologie

Hier finden Sie und Ihre Angehörigen alle notwendigen Informationen zu Ihrem stationären Aufenthalt in unserer Klinik.

Station UR01

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie verfügt über insgesamt xx Betten auf der Station UR01. Die Stationen befindet sich im achten Stock der Uniklinik RWTH Aachen, Aufzug B5, Flur 23. 
Direkte Durchwahl auf die Station:
Tel.: 0241 80-89376
Fax: 0241 80-82586

Prästationäre Vorstellung

Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, Handlungsabläufe zu optimieren und die Aufenthaltsdauer in der Klinik so kurz wie möglich zu gestalten, hat die urologische Klinik vor anstehenden Operationen eine prästationäre Vorstellung eingerichtet. Etwa fünf bis zehn Tage vor Ihrem geplanten Eingriff erfolgt hier zu einem zuvor vereinbarten Termin eine abschließende Untersuchung und Vorstellung. Ausstehende Zusatzuntersuchungen, wie beispielsweise ein Herzultraschall, werden veranlasst und ein ausführliches Aufklärungsgespräch, bei dem Sie alle Fragen stellen können, geführt. Anschließend erfolgt die Vorstellung bei den Ärztinnen und Ärzten der Anästhesie zur Vorbereitung und detaillierten Absprache der Narkose. Am Aufnahmetag finden Sie sich bitte zum vereinbarten Zeitpunkt bei der Anmeldung auf Etage 8, Aufzug B3, rechter Flur an der Leitstelle B3 ein. Anschließend werden Sie zum urologischen Aufnahmezimmer weitergeleitet: Etage 8, Flur 16, Raum 1. Sie dürfen morgens frühstücken und müssen nicht nüchtern bleiben für diesen Termin. Bei Bedarf stellen wir Ihnen gerne eine Arbeitgeberbescheinigung für diesen Tag aus.

Anmeldung und Terminvergabe

Die Anmeldung und Terminvergabe für den prästationären Termin erfolgen werktags über Frau Sonja Lauscher zwischen 8:30 Uhr bis 14:00 Uhr. Telefonisch können Sie Kontakt unter der folgenden Rufnummer aufnehmen: 0241 80-36153.

Was ist mitzubringen?

Bitte bringen Sie zur stationären Aufnahme mit:

  • Versichertenkarte
  • Einweisung oder Überweisung
  • Medikamentenplan
  • Arztbriefe
  • Befunde/Röntgenbilder, auch auf CD oder DVD
  • Patientenverfügungen oder Vormundschaftserklärungen

Zimmerausstattung

Die Unterbringung erfolgt in hellen Ein- oder Zweibettzimmern. Die Räumlichkeiten besitzen ein eigenes Bad mit Toilette. Durch ein leicht zu bedienendes Multimediaterminal am Bett ist die Nutzung von Telefon, Radio, Fernsehgerät und Internet problemlos möglich.

Entlassung

In der Regel wird die Entlassung mindestens einen Tag vorher angekündigt. Die Entlassung selbst erfolgt mit einem vorläufigen Arztbrief und einem aktualisiertem Medikamentenplan. Bei medizinischer und krankheitsbedingter Notwendigkeit werden Transportscheine ausgestellt.

Anschlussheilbehandlung

Bei einigen urologischen Operationen steht Ihnen eine stationäre oder ambulante Anschlussheilbehandlung zu. Diese wird in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialen Dienst und dem Case Management koordiniert und angemeldet. Die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes setzen sich dann während Ihres Aufenthaltes mit Ihnen in Verbindung.

Betroffene helfen Betroffenen

Zudem besteht eine sehr enge Kooperation mit den lokalen Selbsthilfegruppen sowie dem Landes- und Bundesverband der Prostataselbsthilfegruppen BPS. Die Aachener Selbsthilfegruppe tagt in den Räumen der Klinik für Urologie und hat zudem die Möglichkeit, eigene Sprechstunden an der Uniklinik RWTH Aachen abzuhalten. Ein eigens mit dem Landesverband publiziertes Buch hilft Patienten und dessen Angehörige, sich für die individuell beste Therapie zu entscheiden. Dabei können die Therapien recht unterschiedlich ausfallen. Es gibt günstig differenzierte, wenig aggressive Prostatakarzinome, bei denen eine engmaschige Beobachtung (Aktive Surveillance) angesagt sein kann. Aggressivere Tumore müssen nicht selten wegen der Gefahr der Metastasenbildung operativ durch erfahrene Operateure in spezialisierten Zentren entfernt werden. Solche Operationen können prinzipiell Impotenz oder Inkontinenz zur Folge haben. Darum sind behutsame nervschonende Operationstechniken besonders wichtig. Minimalinvasive Eingriffe sind inzwischen auch bei einer Prostata-Operation möglich und verbreitet. Das heißt, es sind nur minimale Einschnitte in die Haut erforderlich. Mit Hilfe endoskopischer Technik kann dann unter Zuhilfenahme vergrößernder Optiken operiert werden. Das bedeutet meist weniger Schmerzen und eine schnellere Genesung sowie eine rasche Rückkehr in den beruflichen und sozialen Alltag.