Häufig gestellte Fragen

Die Patientenzahlen und die Zahl der im Haus untergebrachten Kliniken und Instituten haben sich seit Bestehen stets erhöht. Mittlerweile beschäftigt das Haus über 7.000 Menschen und sichert die Versorgung von rund 250.000 Patienten im Jahr. Die Kerngebäude der Uniklinik RWTH Aachen sind in großen Teilen beinahe 35 Jahre alt, zum Teil sogar noch etwas älter. Seither haben Medizin und Technik eine rasante Entwicklung genommen und erhebliche Fortschritte erzielt. Nun gilt es, diese Entwicklungen auch baulich und architektonisch abzubilden und das Haus fit für die nächsten 35 Jahre zu machen.

Die Maßnahmen des Medizinischen Modernisierungsprogramms des Landes NRW umfassen sowohl die Bestandserhaltung als auch die Erweiterung einzelner medizinischer Leistungsbereiche. Zudem gilt es, mit der Erneuerung der Dampf-, Kälte- und Wärmeversorgung sowie des Blockheizkraftwerkes nachhaltige Aspekte bei der Weiterentwicklung des Hauses im Blick zu behalten. Eine vollständige Übersicht über die Maßnahmen finden hier

Im ersten Schritt wird der Neubau des Parkhauses am Studierendenwerk realisiert. Parallel dazu stehen der Vorplatz und bisherige Parkplatz im Fokus, hier wird das neue Verkehrskonzept unter Beachtung aller Besucherströme baulich umgesetzt. Dazu gehören die Erweiterung der Kullenhofstraße, die Umplanung des Straßenquerschnittes sowie die Neuführung der Hauptströme des Fußgänger- und Radverkehrs. Daran schließen sich die Baufeldfreimachung für den Neubau des Zentral-OPs sowie der Neubau Besucher-Parkhauses sowie weitere Bauabschnitte an.

Mit einer Reihe von Bürgerinformationsveranstaltungen haben die Stadt Aachen und die Uniklinik RWTH Aachen die Öffentlichkeit frühzeitig über das beginnende Planfeststellungsverfahren, die Ziele des Vorhabens, die Mittel, es zu verwirklichen, und die voraussichtlichen Auswirkungen informiert und der Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben, frühzeitig Anregungen und Einwendungen zum Verfahren einzubringen.

Der Neubau der Zentralen OP-Abteilung ist der wichtigste Baustein zur Optimierung der Krankenversorgung für den gesamten Großraum Aachen. Hier entstehen dringend benötigte OP-Strukturen und angeschlossene Intensivstationen. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten sowie das Personal. Es wird zudem ein erheblich wirtschaftlicherer Betrieb der Uniklinik RWTH Aachen ermöglicht.

Die Baumaßnahmen werden vom Land NRW finanziert. Sie gehören zum neuen Medizinischen Modernisierungsprogramm (MedMoP) des Landes. Medizinische Fakultäten und Universitätskliniken sind für den medizinischen Fortschritt durch exzellente Forschung sowie für eine moderne Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte unverzichtbar. Bei der Krankenversorgung spielen sie eine Schlüsselrolle. Einzelne Baumaßnahmen wie das Parkhaus finanziert die Uniklinik aus Eigenmitteln.

Der Neubau des Zentral-OPS ist aufgrund seiner Größe ein außergewöhnliches Projekt, für das es europaweit kaum Referenzprojekte gibt. Die Fachleute arbeiten daran, die Strukturen schnellstmöglich zu planen und zu erreichten. Erste Schätzungen rechnen mit einem Fertigstellunghorizont in den Jahren 2024/25.

Die Uniklinik RWTH hat sich zum Ziel gesetzt, von selbst und umfassend über die laufenden Projekte zu informieren. Dazu gehören unter anderem die Seiten dieser Homepage, auf der Sie künftig alle aktuellen Änderungen, Bekanntmachungen und Hintergründe übermittelt bekommen.

Jeder Bau geht in der Regel mit Einschränkungen einher. Im Sinne unserer Patienten und Anwohner sind wir bestrebt, diese nach Möglichkeit auf ein Minimum zu reduzieren. Das betrifft vor allem die Arbeiten rund um die Baufeldfreimachung, den Bauverkehr und die Wegeführung.

Das neue Parkhaus fasst etwa 1.560 Stellplätze, damit ist nicht nur der aktuelle Bedarf, sondern auch eine moderate Steigerung des Flächenbedarfs eingerechnet. Zudem entsteht in der Folge ein Besucherparkhaus. Die angespannte Parkplatzsituation wird sich damit perspektivisch auflösen. 

Was genau mit den alten OP-Räumlichkeiten geschehen wird, ist noch nicht final entschieden worden. Zunächst wird man den Bereich als Ausweichort nutzen, wenn andere Bereiche saniert werden.

Nein. Da es sich bei der Kullenhofstraße um eine Tempo-30-Zone handelt, ist nur ein breiter Überquerungsstreifen geplant.