MedMoP NRW – was ist das?

Am Uniklinik-Standort Aachen wird das Land bis 2020 rund 418 Millionen Euro in zwölf Bau- und Sanierungsprojekte investieren. Die Maßnahmen gehören zum Medizinischen Modernisierungsprogramm des Landes NRW, kurz MedMoP genannt.

Medizinische Fakultäten und Universitätskliniken sind für den medizinischen Fortschritt durch exzellente Forschung sowie für eine moderne Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte unverzichtbar. Bei der Krankenversorgung spielen sie eine Schlüsselrolle. Insgesamt fließen bis 2020 rund 2,2 Milliarden Euro über das MedMoP in Bauvorhaben an den sechs Universitätskliniken in NRW. Mit diesen Mitteln wird eine hochmoderne und patientenorientierte Krankenversorgung sichergestellt.

In Aachen sind es insgesamt zwölf Maßnahmen: vier Neubauten, darunter die neue Zentrale OP-Abteilung, sechs große Baumaßnahmen zur Erweiterung und Neustrukturierung wie etwa die Strahlenmedizin und die Operative Intensivpflege sowie zwei Baumaßnahmen zur Erhaltung des Gebäudes und der Technik.

Pressekonferenz mit Svenja Schulze im Mai 2016

Svenja Schulze stellte im Mai 2016, damals noch in ihrer Funktion als Wissenschaftsministerin, gemeinsam mit Prof. Thomas H. Ittel, Vorstandsvorsitzender der Uniklinik RWTH Aachen, und Peter Asché, Kaufmännischer Direktor der Uniklinik, die geplanten Projekte vor. „Die Unikliniken ermöglichen medizinische Behandlungen von kompliziertesten Erkrankungen. Sie treiben Spitzenforschung voran und bilden exzellente Ärztinnen und Ärzte aus. Daher brauchen wir eine sichere, effiziente und leistungsfähige bauliche Infrastruktur auf höchstem Niveau“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.