Kooperationen

Die Pflegedirektion baut Kooperationen mit Hochschulen und Universitäten auf, um Pflegenden auch eine akademische Laufbahn zu ermöglichen. Hierbei geht es um primär- und nachqualifizierende Studiengänge.

Hochschulische Ausbildung in der Pflege: Kooperation mit der Hochschule für Gesundheit in Bochum

Die Pflegeentwicklung ist federführend beim Aufbau der Kooperation mit der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum. Die hsg ist die erste staatliche Hochschule für Gesundheitsfachberufe in Deutschland. Seit 2017 kooperiert die Uniklinik RWTH Aachen mit der hsg im Bereich der akademischen Ausbildung Pflegender und ab 2018 erhalten erstmals junge Menschen in der Region Aachen die Möglichkeit, über einen Ausbildungsplatz in der Pflege an der Uniklinik RWTH Aachen ein primärqualifizierendes Studium Pflege an der hsg aufzunehmen. Darüber hinaus bietet die hsg einen berufsbegleitenden Studiengang mit dem Titel Evidenzbasierung pflegerischen Handelns für Pflegende mit abgeschlossener Berufsausbildung an.

RWTH Aachen - Technologie- und Innovationsmanagement (RWTH-TIM)

In einem Projektseminar des Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement RWTH Aachen (RWTH-TIM) entwickeln Studierende kreative Lösungsstrategien für aktuelle Herausforderungen der Pflege im Kontext von Digitalisierungstrends, die auf den aktuellen Erkenntnissen des Innovationsmanagements aufbauen. Entstanden ist dieses Modul in enger Kooperation mit der Pflegeentwicklung. Die Studierenden werden über den Semesterverlauf von Mitarbeitenden der Pflegeentwicklung begleitet und beim konkreten Zugang zum Praxisfeld unterstützt.

EU-Projekt PROCOMPNurse

In dem europäischen Forschungsprojekt PROCOMPNurse wird die Kompetenzentwicklung von Gesundheits- und Krankenpflegern/innen zwischen Ausbildungsende und einem Jahr nach Berufseintritt in fünf europäischen Ländern untersucht (Finnland, Irland, Deutschland, Litauen, Spanien).

Die Ziele des Vorhabens sind:

  • Die Beurteilung und der Vergleich der Kompetenzentwicklung am Ende der Berufsausbildung und ein Jahr nach Berufseintritt.
  • Die Ermittlung von Faktoren, die mit Kompetenzentwicklung einhergehen.
  • Die Bestimmung von Faktoren, die Kompetenzentwicklung auf hohem Niveau und einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen.

Zu diesem Zweck werden Auszubildende, Patienten/innen sowie Administratoren (Stationsleitungen bzw. Praxisanleitende) in den Jahren 2018 und 2019 mittels Fragebögen befragt. Gerade der Berufseinstieg ist eine wichtige Phase, in der Kompetenzen entwickelt und gefestigt sowie die Weichen für die weitere Berufslaufbahn gestellt werden. Die Pflegedirektion der Uniklinik RWTH Aachen beteiligt sich aufgrund der hohen praktischen Relevanz an diesem Forschungsprojekt. Innerhalb der Uniklinik führt die Abteilung für Pflegeentwicklung die Befragungen durch. Wissenschaftlicher Koordinator in Deutschland ist das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Gesamtleitung obliegt der Universität Turku, Finnland.

Bei Fragen zum Projekt und zur möglichen Teilnahme wenden Sie sich bitte an Jacqueline Bergrab: jbergrabukaachende.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website der Universität Turku.