Neubau Parkhaus

Das Parkhaus wird auf dem ehemaligen Gelände des Studierendenwerks gegenüber des Personalwohnheims und neben dem Studentenwohnheim der RWTH Aachen University errichtet. Das Gebäude wird 145,20 Meter lang, zwischen 24 und 39 Meter breit und circa 25 Meter hoch sein, die Bruttofläche eines Geschosses liegt bei 40.000 Quadratmetern. Insgesamt gibt es neun Parkebenen, auf denen 1.349 Autos Platz finden. Die Fassade wird mit farbigen, dreidimensionalen Metallpaneelen gestaltet, die sich zur Westseite hin langsam auflösen und in Glaselemente übergehen, um den Schallschutz zu den Wohnanlagen zu gewährleiten.

Das Parkhaus hat eine Ein- und Ausfahrtsspindel, die zur schnelle Verkehrsverteilung auf den einzelnen Ebenen dient. Die Fußgängererschließung führt den Besucher zunächst kreuzungsfrei, das heißt ohne Querung und Kreuzung des Parkverkehrs, zur nordwestlichen Gebäudeecke in Ebene E. Von dort aus gelangt der Besucher über drei Aufzuganlagen in alle Parkebenen.

Mitte März 2020 haben die Vorabmaßnahmen für den Bau des Parkhauses begonnen. Hier werden alle Entwässerungsleitungen und Kabelschächte für das Parkhaus vorbereitet. Auch Ersatzbauten für das Studierendenwerk, wie ein Müllstellplatz und Doppelgaragen, werden zur Zeit errichtet.

Bei der Planung haben die Vertreter der Uniklinik und der ukafacilities GmbH auch die Themen Nachhaltigkeit und Lärmschutz bedacht. „In einer ersten Ausbaustufe ist das Parkhaus mit 16 Ladeplätzen für E-Mobilität vorgesehen, mit der Option, diese Anzahl in zwei weiteren Ausbaustufen auf insgesamt 46 Ladeplätze auszubauen. Mit Blick auf die angrenzenden Wohnheime war uns der Lärmschutz wichtig. Die Gebäudefassade wird in Teilen eine schalldämmende Wirkung haben, sodass die Lärmgrenzwerte insbesondere in den späten Abend- und frühen Morgenstunden nicht überschritten werden“, verspricht Peter Asché.

Vorbereitende Maßnahmen gestartet

Da das Gebäude schräg gegenüber der Uniklinik halbseitig im Hang eingelassen wird, muss im westlichen Grundstücksbereich eine geböschte Baugrube mit circa 4,50 Meter Tiefe ausgehoben werden. Zudem müssen die Arbeiter zur Herstellung der Baugrube die vorhandene Vegetation, den bestehenden Parkplatz des Studierendenwerks sowie die vorhandene Grundleitung inklusive Lamellenklärer abbrechen. Diese Bauarbeiten werden aktuell durchgeführt. In einem nächsten Schritt werden die Ersatzbauten für das Studierendenwerk mit einem Müllstandort und einer Doppelgarage errichtet, bevor dann im August dieses Jahres der Parkhausbauer seine Arbeit aufnimmt.