Informationen zum Coronavirus

An­ge­sichts der Aus­brei­tung des Co­ro­na­vi­rus ste­hen die Kli­ni­ken in Deutsch­land mo­men­tan vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Des­halb hat die Uniklinik RWTH Aachen ver­schie­de­ne Maß­nah­men er­grif­fen – und bittet um Mithilfe und Verständnis der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen. Nachstehend finden Sie alle wichtigen Informationen.

Generelles Besuchsverbot

Um die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen und die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung von Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie möglicherweise (bei unerkannten Infektionen) auch von Besucherinnen und Besuchern zu minimieren, ist die Uniklinik RWTH Aachen der Weisung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefolgt und hat Mitte März ein generelles Besuchsverbot erlassen. Das bedeutet, es sind aktuell keine Besuche in der Uniklinik RWTH Aachen möglich!

Eltern und Begleitpersonen von Kindern sowie von moribunden Patienten, also Menschen, die unmittelbar dem Tode nahe sind, sind von der Regelung ausgenommen.

Bitte nutzen Sie das Telefon oder soziale Medien, um Kontakt zu halten. In der Uniklinik RWTH Aachen steht allen Patientinnen und Patienten aktuell 24 Stunden am Tag kostenloses WLAN zur Verfügung, vorausgesetzt das WLAN Telekom ist dort verfügbar.

Die Dauer des Besuchsverbots gilt bis zur Aufhebung.

Hinweise zur stationären Aufnahme

Wenn Sie stationär aufgenommen werden, kommen Sie bitte ohne Begleitperson(en). Ausgenommen von dieser Regelung sind Minderjährige sowie Patientinnen und Patienten, die aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht dazu in der Lage sind, beispielsweise demente oder gehbehinderte Patienten. Sie dürfen in diesem Fall in Begleitung einer Person zur Station kommen.

Hinweise zum Verhalten in der Uniklinik

Wenn Sie gut zu Fuß sind und sich in der Uniklinik bewegen, beispielsweise zum Kiosk oder Richtung Vorplatz, achten Sie bitte auf einen Mindestabstand von zwei Metern zu Ihren Mitmenschen. Bitte halten Sie sich draußen auf dem Vorplatz zu Ihrem eigenen Schutz und dem anderer Patientinnen und Patienten nicht in Gruppen auf und verzichten Sie dort auf Treffen mit Ihren Familienangehörigen und Freunden, weil diese Sie aktuell nicht auf Station besuchen können.

Wir können die Corona-Krise nur bewältigen, wenn sich alle an die Regeln halten. Daher bitten wir sehr herzlich um Ihre Mithilfe.

Falls dringliche ambulante Untersuchungen anstehen, kommen Sie bitte ohne Begleitperson(en). Ausgenommen von dieser Regelung sind Minderjährige sowie Patientinnen und Patienten, die aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht dazu in der Lage sind, beispielsweise demente oder gehbehinderte Patienten. Sie dürfen in diesem Fall in Begleitung einer Person zur Untersuchung kommen.

Die Uniklinik RWTH Aachen hat aufgrund des aktuellen Besuchsverbots einen Botendienst ins Leben gerufen, der frische Wäsche, Grußkarten usw. von Angehörigen zur Station bringt. Der Botendienst ist in den Räumlichkeiten des International Office zu finden (Eingangsbereich der Uniklinik, rechts neben der Rolltreppe). Der Botendienst hat montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Der Bedarf wird geprüft, gegebenenfalls werden die Zeiten angepasst.

Aufgrund des aktuellen Besuchsverbot fühlen sich viele Patientinnen und Patienten alleine – sie haben Redebedarf und freuen sich über ein offenes Ohr. Gleiches gilt für Angehörige, die sich um ihre Liebsten sorgen. Die evangelische und die katholische Klinikseelsorge stehen gerne für ein vertrauliches Gespräch zur Verfügung. Sie erreichen das Seelsorge-Team über die Telefonnummer 0241 80-0

Hinweise für katholische Patientinnen und Patienten

Die Krankenkommunion wird derzeit nicht ausgeteilt. Schwerstkranken und Sterbenden kann und soll sowohl die Heilige Kommunion wie auch die Krankensalbung gespendet werden.

Die Priester feiern die Heilige Messe täglich zu den angegebenen Zeiten, auch ohne anwesende Gläubige. Die Heiligen Messen werden auf dem Kanal UKATV1 übertragen. Das Stationspersonal hilft älteren Patientinnen und Patienten gerne dabei, das Programm auf dem Bildschirm zu finden.

Hinweise für evangelische Patientinnen und Patienten

Die evangelischen Sonntagsgottesdienste sind, vorerst bis zum 19. April, ausgesetzt.

Bitte beachten Sie, dass die Uniklinik RWTH Aachen nicht die erste Anlaufstelle für Menschen ist, die einen Infektionsverdacht auf SARS-CoV-2 und die hieraus resultierende Erkrankung Covid19 haben oder abklären möchten. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren niedergelassenen Arzt. Wichtig ist: Rufen Sie vorher an! Der Besuch sollte in jedem Fall angekündigt werden. In akuten Notfällen steht Ihnen unsere Zentrale Notaufnahme zur Verfügung.

In Anlehnung an das Robert Koch-Institut empfehlen wir folgendes Vorgehen für Personen, die fürchten, am neuartigen Coronavirus erkrankt zu sein: Menschen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (z. B. in Wuhan oder in der Lombardei) oder Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollen bitte ihren Hausarzt kontaktieren, um das weitere Vorgehen festzulegen.

Wir sind als Krankenhaus grundsätzlich auf die Behandlung von Patienten mit schweren und schwersten Atemwegsinfekten vorbereitet, die einer umfassenden klinischen Versorgung bedürfen. In diesen Fällen steht Ihnen unsere Zentrale Notaufnahme zur Verfügung.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0211/8554774. Weitere Informationen finden Sie auf der Sonderseite des Ministeriums. Die Stadt Aachen hat ebenfalls ein Bürgertelefon eingerichtet, das über die Telefonnummer 115 erreichbar ist.

Das SARS-CoV-2 wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen in die Armbeuge und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Auf den folgenden Webseiten erhalten Sie weitere Informationen zu häufig gestellten Fragen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2).