Informationen zum Coronavirus

An­ge­sichts der Aus­brei­tung des Co­ro­na­vi­rus ste­hen die Kli­ni­ken in Deutsch­land mo­men­tan vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Des­halb hat die Uniklinik RWTH Aachen ver­schie­de­ne Maß­nah­men er­grif­fen – und bittet um Mithilfe und Verständnis der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen. Nachstehend finden Sie alle wichtigen Informationen.

+++ Eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten +++

Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen gilt in der Uniklinik RWTH Aachen seit Dienstag, den 22. Dezember 2020, ein Besuchsverbot. Die Maßnahme wird vorerst bis zum 31. Januar verlängert. Die Regelung gilt auch für das Franziskus. Eltern von stationären Kindern, werdende Eltern (weitere Informationen dazu finden Sie hier) und Begleitpersonen von Kindern sowie Angehörige von moribunden Patienten, also Menschen, die unmittelbar dem Tode nahe sind, werden von der Regelung ausgenommen. Außerdem dürfen Patientinnen und Patienten ab dem sechsten Tag ihres Krankenhausaufenthaltes Besuch empfangen (Besuchszeit: 14 bis 16 Uhr; pro Patient ein Besucher pro Tag). Besucherinnen und Besucher füllen vorab bitte diesen Anmeldebogen aus und geben ihn am Haupteingang ab.

Services der Uniklinik

Bitte nutzen Sie das Telefon oder soziale Medien, um Kontakt zu halten. In der Uniklinik RWTH Aachen wird allen Patientinnen und Patienten 24 Stunden am Tag ein kostenloses Multimedia-Angebot zur Verfügung stehen.

Wer einen kleinen Gruß oder persönliche Dinge auf Station bringen lassen möchte, kann dafür gerne unseren Botendienst nutzen. Sie finden den Botendienst im Eingangsbereich der Uniklinik. Der Botendienst hat rund um die Uhr geöffnet.

Allgemeine Hygieneregeln

Bitte denken Sie daran, einen (textilen) Mund-Nasen-Schutz mitzubringen. Masken mit Ventil sollen aus Gründen des Fremdschutzes nicht getragen werden. Bei diesen Masken muss ein Mund-Nasen-Schutz über der Maske getragen werden, um auch einen Fremdschutz sicherzustellen. Halten Sie Abstand und achten Sie auf die Händehygiene.

Hinweise zur stationären Aufnahme

Wenn Sie stationär aufgenommen werden, kommen Sie bitte ohne Begleitperson(en). Ausgenommen von dieser Regelung sind Minderjährige sowie Patientinnen und Patienten, die aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht dazu in der Lage sind, beispielsweise demente oder gehbehinderte Patienten. Sie dürfen in diesem Fall in Begleitung einer Person zur Station kommen.

Seit dem 27. April werden Patientinnen und Patienten, die stationär in die Uniklinik RWTH Aachen kommen, auf SARS-CoV-2 getestet. Das Testverfahren wird auf unbestimmte Zeit fortgeführt, um den hohen Infektionsschutz auch künftig zu gewährleisten.

Hinweise zum Verhalten in der Uniklinik

Für stationäre Patientinnen und Patienten gilt eine Maskenpflicht (analog zur Schutzverordnung ab schulpflichtigem Alter). Diese gilt stets, wenn kein Mindestabstand im Zimmer gewahrt werden kann, das Zimmer verlassen wird oder Begegnungen mit Fachpersonal oder Besuchern stattfinden.

Wenn Sie gut zu Fuß sind und sich in der Uniklinik bewegen, beispielsweise zum Kiosk oder Richtung Vorplatz, achten Sie bitte neben dem Tragen der Maske auf einen Mindestabstand von zwei Metern zu Ihren Mitmenschen. Bitte halten Sie sich draußen auf dem Vorplatz zu Ihrem eigenen Schutz und dem anderer Patientinnen und Patienten nicht in Gruppen auf und verzichten Sie dort auf Treffen mit Ihren Familienangehörigen und Freunden, weil diese Sie aktuell nicht auf Station besuchen können.

Wir können die Corona-Krise nur bewältigen, wenn sich alle an die Regeln halten. Daher bitten wir sehr herzlich um Ihre Mithilfe.

Falls dringliche ambulante Untersuchungen anstehen, kommen Sie bitte ohne Begleitperson(en). Ausgenommen von dieser Regelung sind Minderjährige sowie Patientinnen und Patienten, die aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht dazu in der Lage sind, beispielsweise demente oder gehbehinderte Patienten. Sie dürfen in diesem Fall in Begleitung einer Person zur Untersuchung kommen.

Mundschutz und Sicherheitsabstand

Bitte bringen Sie einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mit, wenn Sie zu uns in die Uniklinik kommen. Auch selbstgenähte Masken sind erlaubt. Bitte halten Sie zudem mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen.

Telefonische Erreichbarkeit

Alle Kliniken sind selbstverständlich bei Fragen telefonisch für Sie erreichbar.

⇒ Eine Übersicht der Kliniken finden Sie hier.

Die Uniklinik RWTH Aachen hat einen Botendienst, der frische Wäsche, Grußkarten usw. von Angehörigen zur Station bringt. Sie finden den Botendienst im Eingangsbereich der Uniklinik. Der Botendienst hat rund um die Uhr geöffnet.

Aufgrund des aktuellen Besuchsverbot fühlen sich viele Patientinnen und Patienten alleine – sie haben Redebedarf und freuen sich über ein offenes Ohr. Gleiches gilt für Angehörige, die sich um ihre Liebsten sorgen. Die evangelische und die katholische Klinikseelsorge stehen gerne für ein vertrauliches Gespräch zur Verfügung. Sie erreichen das Seelsorge-Team über die Telefonnummer 0241 80-0

Hinweise für katholische Patientinnen und Patienten

Die Krankenkommunion wird derzeit nicht ausgeteilt. Schwerstkranken und Sterbenden kann und soll sowohl die Heilige Kommunion wie auch die Krankensalbung gespendet werden.

Die Priester feiern die Heilige Messe täglich zu den angegebenen Zeiten, auch ohne anwesende Gläubige.

Hinweise für evangelische Patientinnen und Patienten

Die evangelischen Sonntagsgottesdienste finden ausschließlich digital statt. Sie werden jeweils sonntag auf dem Kanal UKATV2 übertragen. Das Stationspersonal hilft älteren Patientinnen und Patienten gerne dabei, das Programm auf dem Bildschirm zu finden.

Bitte beachten Sie, dass die Uniklinik RWTH Aachen nicht die erste Anlaufstelle für Menschen ist, die einen Infektionsverdacht auf SARS-CoV-2 und die hieraus resultierende Erkrankung COVID-19 haben oder abklären möchten. Suchen Sie bitte stattdessen das Gemeinsame Abstrichzentrum (GAZ) der StädteRegion Aachen und der Kassenärztlichen Vereinigung am Aachener Tivoli auf. Die Terminbuchung ist ab sofort über ein Formular möglich. Im Formular wird auch der Grund für die gewünschte Testung abgefragt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der StädteRegion Aachen.

In akuten Notfällen steht Ihnen unsere Zentrale Notaufnahme selbstverständlich zur Verfügung.

 

Wir sind als Krankenhaus grundsätzlich auf die Behandlung von Patienten mit schweren und schwersten Atemwegsinfekten vorbereitet, die einer umfassenden klinischen Versorgung bedürfen. In diesen Fällen steht Ihnen unsere Zentrale Notaufnahme zur Verfügung.


Trotz Corona-Krise gilt: Bei ersten Anzeichen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls sofort Klinik aufsuchen

Die Uniklinik RWTH Aachen appelliert an die Bevölkerung, Symptome eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls ernst zu nehmen, und bei Verdacht trotz Corona-Krise umgehend eine Klinik aufzusuchen. „Wir stellen vermehrt fest, dass Menschen mit ernsten Gesundheitsproblemen keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, aus Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren,“ teilt Univ.-Prof. Dr. med. Nikolaus Marx, Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen, besorgt mit. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist ein deutlicher Rückgang von Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten zu beobachten. Die Vermutung liegt nahe, dass Betroffene zunehmend verunsichert sind, ob sie in der aktuellen Situation eine Klinik aufsuchen sollten. „Das darf nicht sein. Notfälle bleiben Notfälle und werden immer rund um die Uhr behandelt, auch in Zeiten von Corona“, betont Prof. Marx.

Mehr zu dem Thema und zu den Symptomen von Herzinfarkt und Schlaganfall finden Sie in unserer News.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen das ServiceCenter der Landesregierung montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0211/8554774. Weitere Informationen finden Sie auf der Sonderseite des Ministeriums. Die Stadt Aachen hat ebenfalls ein Bürgertelefon eingerichtet, das über die Telefonnummer 115 erreichbar ist.


Telefonische Erreichbarkeit

Alle Kliniken sind selbstverständlich bei Fragen telefonisch für Sie erreichbar.

⇒ Eine Übersicht der Kliniken finden Sie hier.

Das SARS-CoV-2 wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen in die Armbeuge und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Auf den folgenden Webseiten erhalten Sie weitere Informationen zu häufig gestellten Fragen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2).