Ministerin Pfeiffer-Poensgen präsentiert „Brückenbildung NRW“ in Brüssel

Telemedizinzentrum der Uniklinik RWTH Aachen als eins von zwei Best Practices ausgewählt

Als erste europäische Region hat Nordrhein-Westfalen ein Pilotprojekt für die systematische Nutzung von Synergien zwischen Regional- und Forschungsförderung der EU geschaffen. Mit dem 2015 gestarteten Projekt „Brückenbildung NRW“ geht das Land neue Wege bei der Verzahnung von EU-Förderprogrammen. Bei einer Informationsveranstaltung in der ständigen Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union in Brüssel hat Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen das Projekt am 18. Februar 2019 vorgestellt und mit hochrangigen Vertretern der EU-Kommission und des Europäischen Parlaments Potenziale von Synergien diskutiert. Als eines von zwei Beispielen dafür, wie Regional- und Forschungsförderung verknüpft werden können, ist das Telemedizinzentrum der Uniklinik RWTH Aachen als Best Practice ausgewählt worden.

Die Begründung:
„Die Uniklinik RWTH Aachen ist auf dem Gebiet der Telemedizin bundesweit Vorreiter. Aachener Expertinnen und Experten haben das deutschlandweit erste telemedizinische Modellprojekt in der Intensivmedizin auf den Weg gebracht. Ziel des Ansatzes ist es, durch chronologische Auswertung der bei intensivmedizinisch betreuten Risikopatienten erfassten Messwerte mit Softwareunterstützung frühzeitig kritische Zustände zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, um so die Sterblichkeitsraten signifikant zu senken. Fördermittel aus den Programmen EFRE und Horizont 2020 dienten zur Entwicklung der Technologie, der Erprobung und den Vorbereitungen zur Verbreitung und Anwendung der entwickelten Lösungen (EU-Telemedizinprojekt THALEA).“

Quelle: MKW (Gesamte Pressemitteilung einsehen)

 

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