Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu)

Zielsetzung

Das Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu) ist die interdisziplinäre Einrichtung der Uniklinik RWTH Aachen, die sich mit den Wirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen und auf biologische Systeme befasst. Elektromagnetische Felder sind in Umwelt, Alltag und Beruf überall vorhanden und häufig Gegenstand kontroverser Diskussion. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach einer eventuellen gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Gefährdung durch elektromagnetische Felder. Am femu werden diese Fragestellungen aufgegriffen und mit verschiedenen Ansätzen untersucht und bewertet.

Forschungsthemen

  • im EMF-Portal (www.emf-portal.org) werden wissenschaftliche Studien gesammelt und nach einem einheitlichen Schema so aufbereitet, dass die Ergebnisse zu bestimmten Frequenzen und Endpunkten schnell und vereinfacht zugänglich gemacht werden (Frau Dr. Drießen)
  • mithilfe von Perzeptionsstudien werden im Expositionslabor menschliche Schwellenwerte der Wahrnehmung statisch elektrischer Felder bestimmt, wie sie beispielsweise unter Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen (HGÜ) vorkommen (Herr Dr. Kursawe)
  • Funktionsstörungen elektronischer Implantate durch elektromagnetische Felder werden mithilfe von Benchmarktests in Kooperation mit Experten aus der Kardiologie ermittelt

Team

Leitung

Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Kraus

Mitarbeitende

Caner Cam, studentische Hilfskraft

Dipl.-Biol. Dagmar Dechent, M.Sc., wissenschaftl. Mitarbeiterin

Dr. rer. nat. Sarah Drießen, wissenschaftl. Mitarbeiterin

David Gräfrath, nicht-wissenschaftl. Mitarbeiter

Anna Keller, M.Sc., wissenschaftl. Mitarbeiterin

Ralph Kühn, nicht-wissenschaftl. Mitarbeiter

Dr. phil. Michael Kursawe, Postdoc, wissenschaftl. Mitarbeiter

Lavender Morgan, M.Sc., wissenschaftl. mitarbeitende Person

Louis Papstein, M.Sc., Doktorand, wissenschaftl. Mitarbeiter

Rosa Piel, studentische Hilfskraft

Michael Potthoff, Doktorand

Florian Wolber, studentische Hilfskraft