Gender equality

Die RWTH Aachen University hat im Rahmen der „Exzellenzinitiative“ eine Gleichstellungspolitik in die grundlegenden Leitlinien, Vereinbarungen und Konzepte des Profils integriert. An allen teilnehmenden Einrichtungen werden Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung ernst genommen. Auch die Medizinische Fakultät gewährleistet Chancengleichheit für Frauen und Männer mit verschiedenen Maßnahmen.
Dazu gehören auch die sogenannten TANDEM-Programme, die auf Mentoring-, Fortbildungs- und Vernetzungsmodulen basieren und in ein Rahmenprogramm zur Förderung wissenschaftlicher Karrieren eingebettet sind. Diese TANDEM-Programme richten sich an Medizinstudierende (TANDEMmed), medizinisches und wissenschaftliches Personal in der frühen Karrierephase (TANDEMpeerMED) sowie wissenschaftliche Mitarbeiter auf dem Weg zur Professur (TANDEMplusMED). Insbesondere das letztgenannte Programm ist speziell auf Wissenschaftlerinnen zugeschnitten. Die RWTH Aachen ist mit dem „Audit Familiengerechte Hochschule“ zertifiziert, und ihre Programme richten sich an Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Projektleiterinnen, darunter natürlich auch Wissenschaftlerinnen mit Migrationshintergrund.
Innerhalb des SFB-Konsortiums sind Forscherinnen in verschiedenen Phasen der Projektvorbereitung und der wissenschaftlichen Leitung sowie in der wissenschaftlichen Partnerschaft vertreten, wo sie als Projektleiterinnen fungieren. Auf der Leitungsebene sind Isabel Knaup und Heide Noels aktive Mitglieder des Lenkungsausschusses. Darüber hinaus werden 10 von 14 Projekten (42,4 %) von einer Projektleiterin geleitet.
Diese Wissenschaftlerinnen bilden ein „Beratungs- und Mentoring-Gremium für Frauen“ (≥ 3 Mitglieder, im Rotationsverfahren), um Doktorandinnen, die eine akademische Laufbahn anstreben, ad hoc oder halbjährlich zu beraten und ihnen als Vorbild zu dienen. Der SFB ist darüber hinaus weiterhin bestrebt, den Anteil weiblicher Forscherinnen zu erhöhen und in der Personalrekrutierung zu berücksichtigen.




