Über uns

Das Institut für Versuchstierkunde ist eine Dienstleistungs- und Forschungseinrichtung der Medizinischen Fakultät und der Uniklinik RWTH Aachen.

Das Institut unterstützt universitäre Forschungsaktivitäten, die auf tierexperimentelle Methoden zurückgreifen. Es gewährleistet eine zentrale, tierschutzgerechte und dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechende Haltung und Zucht von Versuchstieren.

Das Institut für Versuchstierkunde schafft als zentrale Organisationseinheit Synergien in der Nutzung von Versuchstieren, indem es als Informationsverteiler und Drehkreuz fungiert und damit wiederum die Zahl der für Versuche eingesetzten Tiere reduzieren kann.

Forschung

Am Institut für Versuchstierkunde werden zudem eigene wissenschaftliche Schwerpunkte bearbeitet, die sich insbesondere mit der Optimierung der Transplantation lebenswichtiger Organe (Leber, Dünndarm etc.) an verschiedenen Tiermodellen wie auch mit Fragen der Grundlagenforschung (Generierung von knockin-Mauslinien für kardiologische Fragestellungen) beschäftigen.

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Das Institut für Versuchstierkunde vermittelt seinen Nutzern die grundlegenden theoretischen Kenntnisse, experimentellen Techniken und tierschutzrechtlichen Voraussetzungen, die für ein erfolgreiches tierexperimentelles Arbeiten unabdingbar sind. Dies erfolgt in monatlich stattfindenden Einführungskursen sowie in seit Herbst 2010 regelmäßig angebotenen, von der Federation for Laboratory Animal Science Associations zertifizierten Kursen nach der FELASA B Kategorie. Darüber hinaus unterstützt das Institut die Forscher der Medizinischen Fakultät und der RWTH bei der praktischen Durchführung von tierexperimentellen Projekten.

Tierschutzrechtliche Beratung

Zur Unterstützung der tierexperimentell tätigen Forscher der Medizinischen Fakultät und der RWTH bietet das Institut für Versuchstierkunde eine umfassende tierschutzrechtliche Beratung (Antragsstellung, Versuchsplanung etc.) sowie die zentrale Verwaltung der sich aus dem Tierschutzgesetz ergebenden Dokumentationspflichten (z. B. Versuchstiermeldeverordnung).

Wissenschaftliche und Technische Serviceleistungen

Das Institut für Versuchstierkunde bietet seinen Nutzern auf der zentralen Laborfläche darüber hinaus die Möglichkeit der Erstellung sowie Archivierung gentechnisch veränderter Tiere (Transgener Service) als auch die Nutzung von hochspezialisierten Untersuchungsmethoden (z. B. 2-Photonen-Mikroskopie, hochauflösender Kleintierultraschall etc.) an. Dies geschieht in Kooperation mit anderen Service-Einheiten der Medizinischen Fakultät (z. B. Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung Aachen).

Anzahl der Tiere und der beteiligten Tierarten