Karriere

Weiterbildung

Für Assistenzärzte bieten wir eine strukturierte Weiterbildung an, die aus den Modulen Normalstation, Dopplerausbildung, Comprehensive Stroke-Unit, Notaufnahme, Intensivstation, Elektrophysiologie, Aphasie-Station und Psychiatrie-Rotation besteht. Geeignete Mitarbeiter fördern wir in ihrer Ausbildung zum Clinician Scientist parallel zur Facharztweiterbildung. Darüber hinaus können Schwerpunkte im Bereich neurodegenerativer oder neuromuskulärer Erkrankungen, Schlaganfallversorgung, Intensivmedizin, Neurogeriatrie oder Epileptologie gelegt werden. In den Bereichen neuromuskuläre Erkrankungen, Intensivmedizin, Geriatrie und Epileptologie können die entsprechenden Zertifikate erlangt werden. Diese Spezialisierungen innerhalb der Neurologie stehen auch Kandidaten offen, die bereits Fachärzte für Neurologie sind. Aufgrund dieses umfangreichen Curriculums erstreckt sich die Weiterbildung in der Regel über einen Zeitraum von sechs bis sieben Jahren. Beispielhafte Weiterbildungspfade finden Sie hier.

 

Karriere in der Neurologie – bei uns geht das. Besonders für Frauen.

Der Einstieg in eine Universitätsklinik ist für viele junge Ärztinnen ein wichtiger Karriereschritt – den wir gerne ermöglichen. In unserer Klinik arbeiten wir in einem Team, das vieles ermöglicht und Chancengleichheit aktiv fördert. 

Weibliche Ärztinnen sind in unserer Klinik stark vertreten
Unsere tägliche Arbeit zeigt: Neurologie ist längst kein männerdominiertes Fach mehr. Von insgesamt 32 Assistenzärzt:innen sind aktuell 23 Frauen (>70 %) – vier davon arbeiten in Teilzeit. Auch im Bereich der Fachärztinnen und Oberärztinnen sind Frauen bei uns fest verankert: die Hälfte unserer 10 Fachärzt:innen sind Frauen, und von 15 Oberärzt:innen sind 6 weiblich. Und bei uns finden sich Frauen bis in die oberste Führungsriege: Zwei unserer Oberärztinnen übernehmen gemeinsam die Geschäftsführung der Klinik,die sogar für ihre familienfreundliche Führung mit dem FAMOS-Preis der RWTH Aachen Universität ausgezeichnet wurde, und nehmen damit zentrale Führungsaufgaben wahr. All dies steht für eine reale Entwicklungsperspektive.

Sie möchten neben der Facharztausbildung Forschung machen? 

Forschung ist bei uns sehr erwünscht und wird erkennbar gefördert. Wir unterstützen wissenschaftliche Karrieren aktiv und arbeiten mit unterschiedlichen Programmen, die jungen Ärztinnen Zeit, Ressourcen und Sichtbarkeit für ihre Forschung geben sollen. 

Bestehende Förderprogramme:

  • Clinician Scientist Programm

  • Rotationsmodelle mit Forschungsfreistellung

  • Kurzzeitstipendien

  • Habilitationsstipendien für Frauen

  • TANDEM-Programme

  • FF Med – intramurales Personenförderprogramm für Ärztinnen

  • RWTH Junior Principal Investigator Fellowships

Derzeit haben eine Assistenzärztin und ein Assistenzarzt:innen ein Clinician Scientist Programm eingeworben, ferner hat eine Assistenzärztin ein Junior Principal Investigator Fellowship erhalten. Eine weitere Kollegin befindet sich in einem dreijährigen Habilitationsstipendium (50 % Klinik/50 % Forschung). In der Vergangenheit konnten bereits zwei weitere Ärztinnen erfolgreich ein Habilitationsstipendium für Frauen abschließen. Wer also forschen will, kann im Rahmen der Facharztausbildung hierzu Unterstützung einwerben.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Karriere und Familie ist bei uns kein Widerspruch. Von unseren aktuell 42 Assistenz- und Fachärzt:innen haben seit 2021 8 Frauen und 7 Männer Elternzeit genommen – und sind erfolgreich in den Klinikalltag zurückgekehrt. Auch der Wunsch nach Teilzeit wurde bei Rückkehrern im Schichtmodell flexibel und individuell ermöglicht.
Für Eltern gibt es an der Uniklinik RWTH Aachen eine Familien-Service-Büro, das eine individuelle Beratung und Unterstützung in allen familienrelevanten Fragen anbietet und über Angebote informiert wie z.B. Still- und Ruheraum, Eltern-Kind-Büro und KidsBox (mobiles Kinderzimmer). 
Unser Anspruch ist, ein Arbeitsumfeld zu ermöglichen, in dem talentierte Ärztinnen auf höchstem Niveau ausgebildet und bei Forschungsvorhaben unterstützt werden, um Karriere machen können. Bei uns finden sich Mentorinnen, die diesen Weg bereits gegangen sind, Kolleginnen und Mütter, die Forschung und Klinik erfolgreich verbinden, und Führungskräfte, die Ihre Entwicklung aktiv unterstützen.

Ihr Weg in die Neurologie könnte bei uns beginnen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Bewerbung.

 

Junge Neurologie

Unsere Klinik engagiert sich bei der „Jungen Neurologie“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Dort finden sich interessierte Ärztinnen und Ärzte zusammen und gestalten gemeinsam Arbeitsgruppen zum Thema Weiterbildung, Forschung und Austausch. Es finden regelmäßig Online-Treffen, Weiterbildungstage und Summer Schools statt.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in unserer Klinik für die Junge Neurologie sind derzeit:

Dr. Julia Walders (AG Forschung)
jwaldersukaachende

Dr. Stella Lischweski (AG Forschung)
slischewskiukaachende

Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Möchten Sie unser ärztliches Team verstärken?

Wir sind ein neurologischer Maximalversorger im größten zusammenhängendem Krankenhausgebäude Europas im Westen von Deutschland und sind trotz über 300 Mitarbeiterninnen und Mitarbeitern interdisziplinär und interkollegial auch auf kleiner Ebene zwischen Ärztennen und Ärzten, Pflegefachkräften, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Logopädinnen und Logopäden, Neuropsychologeninnen und -psychologen, Ergotherapeuteninnen und -therapeuten, Stationsassistenteninnen und -assistenten, Sekretärinnen und Sekretären, technischen Assistentinnen und Assistenten, Study Nurses, Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftlern und Lehrenden gut vernetzt.

Wir bieten neben der Schlaganfall- und Notfallmedizin eine eigenständig neurologisch geführte Intensivstation und vielfache diagnostische und spezielle therapeutische Möglichkeiten in zahlreichen spezialisierten Feldern wie beispielsweise neurodegenerativen und neuromuskulären Erkrankungen, der Neuroimmunologie und der Epileptologie. Der Erwerb der Zusatzbezeichnungen Spezielle Neurologische Intensivmedizin, Epileptologie und Geriatrie sind möglich. Für Forschungsinteressierte sind Clinician Scientist Programme auf dem Weg zur Habilitation vorhanden. Auch moderne Arbeitszeitmodelle lassen sich in vielen Fällen umsetzen.

Wir stehen als Team für eine strukturierte und breite neurologische Ausbildung auf hohem Niveau. Sie möchten die gesamte Bandbreite der universitären Neurologie kennenlernen, neurowissenschaftlich forschen, sich intern und extern weiterbilden und ein strukturiertes Ausbildungscurriculum durchlaufen? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbung per E-Mail zu!


Weitere aktuelle Stellenangebote finden Sie im Stellenmarkt der Uniklinik RWTH Aachen.

Derzeit gibt es keine aktuellen Ausschreibungen.

Bei Interesse:
Prof. Dr. med. Arno Reich
Tel.: 0241 80-89601
Fax: 0241 80-82444
areichukaachende

Nach Vorabsprache persönlicher Besprechungstermin, z. B. im Rahmen der Studentensprechstunde, montags ab 13.00 Uhr (Ebene 3, Flur 2, Raum 05)

Mit ihren personenbezogenen Programmen unterstützt die Medizinische Fakultät in erster Linie klinisch tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ermöglicht ihnen Freiräume für die Forschung. Hier finden Sie weitere Informationen.

Clinician Scientist
Rotationsprogramm
Kurzzeitstipendien
Habilitationsunter- stützung für Frauen
Mentoring-Programme

Praktikum als Psychologie-Studierende(r) in der Neurologie / Neuropsychologie, Bachelor / Master 

Studierenden der Psychologie oder Neuropsychologie bieten wir die Möglichkeit ein klinisches Praktikum in der klinischen Neuropsychologie zu absolvieren. Die Fragestellungen umfassen die differentialdiagnostische Abklärung von neurologischen Erkrankungen wie neurodegenerative Erkrankungen (u.a. Alzheimer Erkrankungen, Parkinson-Krankheit, Multiple Sklerose), sowie Schlaganfall, und Epilepsien. 

Zudem können stationäre neuropsychologische Behandlungen im Rahmen der Parkinson-Komplexbehandlung sowie der Frührehabilitation-Komplexbehandlung begleitet werden. Während des Praktikums erhalten die Studierenden Kontakt zu ambulanten und stationären Patientinnen und Patienten und können so Erfahrungen zu neurologischen Erkrankungen sammeln.

Das Praktikum umfasst mindestens 8 Wochen in Voll- oder Teilzeit (mind. 3 volle Arbeitstage pro Woche).

Klinische Praktika in der Neuropsychologie können sowohl als Orientierungspraktikum (OP) als auch als Berufsqualifizierende Tätigkeit 1 (BQT1) im Rahmen der reformierten Studienordnung anerkannt werden.

Für Masterstudierende besteht zudem die Möglichkeit, das klinische Praktikum mit einem Forschungspraktikum zu kombinieren.

Bei Interesse an einem Praktikum wenden Sie sich bitte mind. ein Jahr im Voraus an neuropsychologieukaachende.

Derzeit sind alle Praktikumsplätze bis Ende 2026 besetzt.