Arbeitsgruppe Humanbiomonitoring

Mit Hilfe des Humanbiomonitorings kann die individuelle Aufnahme von Gefahrstoffen am Arbeitsplatz oder aus der Umwelt direkt im Menschen bestimmt werden, um so zu einer Abschätzung des persönlichen Gesundheitsrisikos zu gelangen. Als geeignete Untersuchungsmaterialien werden dabei in erster Linie Urin, Vollblut, Serum oder Plasma angesehen.

Gegenstand der Forschung in der Arbeitsgruppe „Humanbiomonitoring“ ist sowohl das Etablieren und Erweitern von analytisch geeigneten Methoden für ein Humanbiomonitoring als auch die Erforschung neuer, geeigneter und spezifischer Expositionsmarker für verschiedenste Gefahrstoffe. Neben der analytischen Validität stehen dabei auch Daten zum Metabolismus der Gefahrstoffe wie Ausscheidungskinetik bzw. Anteil am Humanmetabolismus im Fokus des Interesses.

Das Labor bietet eine große Palette arbeits- und umweltmedizinisch relevanter Parameter an und zählt mittlerweile zu den führenden Institutionen im Bereich des Humanbiomonitorings in Deutschland.

Eine Übersicht über die Analyseparameter, die im Labor bestimmt werden können, finden Sie hier: → Analyseparameter  

Eine Übersicht über die zur Zeit gültigen Zertifikate aus Ringversuchen zum Nachweis von Schadstoffen in Körperflüssigkeiten finden Sie hier: → Aktuelle Zertifikate

Einen Anforderungsschein für Analysen finden Sie hier: → Anforderungsschein
 

Leitung

Dr. rer. nat. Thomas Schettgen