Die internationale Schmerzgesellschaft International Association for the Study of Pain (kurz: IASP) hat Univ.-Prof. Dr. med. Angelika Lampert, Direktorin des Instituts für Neurophysiologie an der Uniklinik RWTH Aachen, zur Co-Chair des „Global Year on Neuropathic Pain“ ernannt. Durch ihre Ernennung übernimmt Prof. Lampert eine führende Rolle in der Kampagne, die sich 2026 dem Thema neuropathischen Schmerz widmet. Sie teilt diese Aufgabe mit Prof. Neil O’Connell, Professor für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung am Department of Health Sciences des College of Health, Medicine and Life Sciences der Brunel University London.
Neuropathischer Schmerz entsteht durch Schäden oder Fehlfunktionen im Nervensystem, zum Beispiel nach Verletzungen, Operationen oder Schlaganfällen. Betroffene leiden häufig unter brennenden Schmerzen, die chronisch werden und die Lebensqualität beeinträchtigen können. Mit dem „Global Year on Neuropathic Pain“ möchte die IASP das Bewusstsein für neuropathische Schmerzen schärfen und Forschung sowie therapeutische Ansätze fördern. „Die Ernennung ist eine große Anerkennung und unterstreicht die Bedeutung der Forschung zu neuropathischen Schmerzen“, freut sich Prof. Angelika Lampert.
Über die International Association for the Study of Pain
Die International Association for the Study of Pain (IASP) ist die weltweit führende Organisation zur Förderung der Erforschung und Behandlung von Schmerzen. Mit rund 7.000 Mitgliedern vereint sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Kliniker, Gesundheitsdienstleister und Entscheidungsträger aus aller Welt, mit dem Ziel, Menschen mit Schmerzen Linderung zu verschaffen. Die IASP organisiert internationale Kongresse, veröffentlicht Fachzeitschriften und initiiert jährlich das „Global Year“, um zentrale Themen im Bereich Schmerz in den Fokus zu rücken.






