Forschung
Arbeitsgruppe Prof. Dr. Ute Habel
Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ute Habel beschäftigt sich mit der Erforschung kognitiver und affektiver Prozesse im menschlichen Gehirn. Im Fokus stehen insbesondere die neuronalen Grundlagen von Emotion, sozialer Kognition und Entscheidungsverhalten. Durch die Kombination moderner neuropsychologischer und bildgebender Verfahren trägt die Gruppe wesentlich zum Verständnis psychischer Erkrankungen und deren Behandlung bei.
Unsere Forschung konzentriert sich auf folgende zentrale Themen:
neuropsychobiologischen Untersuchung von Emotionen und sozialen Kognitionen
Geschlechtsunterschiede in Gehirn und Verhalten
genetische und geschlechtshormonelle Einflüsse
neurobiologischen Grundlagen von olfaktorischen und chemosensorischen Prozessen
neuropsychobiologische Grundlagen von Schmerz
Therapieeffekte und non-invasive Hirnstimulation (siehe unten)
Neuronale Grundlagen sozialer und affektiver Prozesse
Hyperscanning mittels fMRT, physiologischen Maßen (z.B. Hautleitfähigkeit, Herzrate)
Dynamische Interaktionsanalysen verbaler Kommunikation & biologische Korrelate verbaler und non-verbaler Interaktion
Lehrforschung zur Nutzung von KI als Trainingstool für Diagnostik und Gesprächsführung
Medienkonsum als Regulationsmechanismus
Non-invasive Hirnstimulation (siehe unten)
Beide Arbeitsgruppen haben in den letzten Jahren einen besonderen Schwerpunkt in der neuropsychobiologischen multidimensionalen Aggressions- und Impulsivitätsforschung entwickelt sowohl bei gesunden Probanden als auch bei psychischen Störungen. Frau Prof. Habel ist Sprecherin, Frau Prof. Wagels und Dr. Weidler sind Mitantragstellerinnen des Transregio SFBs zur „Neuropsychobiologie der Aggression: Ein transdiagnostischer Ansatz bei psychischen Störungen (DFG, TRR 379)“. Diese Forschung erfolgt im Verbund mit den Universitäten Frankfurt, Heidelberg und dem ZI Mannheim und ist ein groß angelegtes, drittmittelstarkes Verbundprojekt, das die neurobiologischen, psychologischen und sozialen Mechanismen aggressiven Verhaltens bei psychischen Erkrankungen interdisziplinär untersucht.
Methoden
Beide Arbeitsgruppen nutzen ein breites Methodenspektrum, darunter:
- Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT)
- Elektroenzephalographie (EEG)
- Verhaltensbasierte Experimente
- Neuropsychologische Testverfahren
- Hirnstimulationsverfahren (z.B. TMS, tDCS)
Diese interdisziplinären Ansätze ermöglichen eine umfassende Analyse von Gehirn und Verhalten.




