Sektion Anästhesiologische Medizintechnik und Informationstechnologie

Die Klinik für Anästhesiologie betreibt eine eigene Sektion „Anästhesiologische Medizintechnik und Informationstechnologie“, mit der die Erforschung und Entwicklung innovativer Systeme und Konzepte gefördert werden soll.  

Der heutige anästhesiologische Arbeitsplatz ist mit einer Vielzahl technischer Geräte ausgestattet, die es dem  Arzt  ermöglichen  sollen,  eine  möglichste  optimale  Patientenversorgung  sicherzustellen.  In  der  Tat führte die klinische Etablierung innovativer medizinscher Geräte in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu einer Verbesserung der Patientensicherheit, der Versorgungsqualität und/oder zu ökonomischen Vorteilen.

Durch den kontinuierlichen technologischen Fortschritt, insbesondere im Bereich der Heimautomatisierung, des Heimentertainment und der modernen Kommunikationstechnik, entstehen laufend neue Möglichkeiten aber auch Herausforderungen für medizinisch bzw. klinisch motivierte Innovationen. Drei aus unserer Sicht ganz wesentliche Aspekte für alle Teilbereiche der Anästhesiologie (Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie) sind in diesem Zusammenhang:

  • Innovative (z.B. berührungslose oder unmerkliche) Sensorik
  • Vorteile durch Vernetzung und Integration (z.B. Medizingeräte untereinander oder mit übergeordneten IT-Systemen, mehrere Krankenhaus-Einheiten oder Kliniken miteinander, Benchmarking, notfallmedizinische MANV-Konzepte, etc.)
  • Telemedizin (z.B. Telekonsultation eines Telenotarztes durch den Rettungsdienst, Supervision von Assistenzärzten durch einen Oberarzt, etc.)
  • Datensammlung und -interpretation („Big Data“-Konzepte, Konzepte zur Aggregation und Konsolidierung von Daten, intelligente Alarmierungskonzepte, Decision Support Systeme, etc.)

Die genannten Aspekte haben für viele Forschungsschwerpunkte eine hohe Relevanz, insbesondere in Forschungsprojekten mit den Schwerpunkten Herzkreislauf, Lunge, Sepsis und Inflammation, Notfallmedizin und der Integrativen Teleanästhesie. Das vorrangige Ziel der Sektion „Anästhesiologische Medizintechnik und Informationstechnologie“ ist daher die Schaffung von Synergien und Vernetzungen zwischen den verschiedenen Forschungsprojekten der Klinik und externen Partnern.

Sektionsleiter

Oberarzt Priv.-Doz. Dr. med. Michael Czaplik
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Aktuell laufende, assoziierte Projekte

  • Einsatz der Elektrischen Impedanztomographie (EIT) und Bioimpedanzmessung (BIS) in der Anästhesiologie
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  • OR.net - Sichere dynamische Vernetzung in Operationssaal und Klinik
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  • Gasaustausch-Lungenunterstützungssysteme
  • RASim - Entwicklung eines Virtual reality-basierten Regionalanästhesiesimulators
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  • Unterstützung der Schmerztherapie durch eine kontinuierliche, objektive Algesie-Messung
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  • Der Einfluss von Lärm auf den Patienten auf Intensivstationen - Evaluation von Methoden zur aktiven Lärmreduktion (Studie abgeschlossen)
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  • smartOR - Innovative Kommunikations- und Netzwerkarchitekturen für den modular adaptierbaren integrierten OP-Saal der Zukunft (thematisches Folgeprojekt: OR.NET)
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  • Sensorintegrierte Patientenliege (Studie abgeschlossen, Folgeprojekte in Planung)
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  • Evaluation eines kontaktlosen EKG-Messsystems für die Prämedikation im Rahmen der Narkosevorbereitung
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  • Unterstützung der Schmerztherapie durch eine kontinuierliche, objektive Algesie-Messung
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  • Projekte im Rahmen des Netzwerkverbundes Smart Care Unit
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Team