Studienteilnehmerinnen gesucht: Studie zum Thema Wochenbettdepression – eine fMRT-Studie von der Schwangerschaft bis zum späten Wochenbett

Sie sind schwanger und möchten die Forschung zu Wochenbettdepressionen unterstützen?

Eine Wochenbettdepression kann nach der Geburt auftreten und sich zum Beispiel durch anhaltende Traurigkeit, Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit zeigen. Ziel unserer fMRT-Studie ist es, mögliche Risikofaktoren und frühe Anzeichen besser zu verstehen. Dadurch sollen Wochenbettdepressionen künftig früher erkannt und besser behandelt werden können.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können schwangere Frauen zwischen 18 und 45 Jahren, die entweder:

  • eine psychiatrische Vorgeschichte haben

oder

  • aktuell unter einem Stimmungstief leiden und zusätzlich vom prämenstruellen Syndrom (PMS) betroffen sind.

Bestimmte körperliche oder psychische Erkrankungen sowie Metallimplantate, ein Herzschrittmacher oder starke Platzangst können eine Teilnahme ausschließen.


Was erwartet Sie?

Die Studie begleitet Sie vom dritten Trimester bis 24 Wochen nach der Geburt. Insgesamt finden vier Untersuchungstermine an der Uniklinik RWTH Aachen statt. Bei den Terminen beantworten Sie Fragen zu Ihrem körperlichen und psychischen Befinden, bearbeiten kurze Aufgaben und nehmen an einer MRT-Untersuchung teil. Zusätzlich werden Blut- und Haarproben entnommen.


Was haben Sie von der Teilnahme?

Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie die Forschung zu Wochenbettdepressionen und helfen uns dabei, mögliche Risikofaktoren und frühe Anzeichen besser zu verstehen.

Bei regelmäßiger Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von insgesamt bis zu 250 Euro.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen bei Bedarf und auf Wunsch psychologische Unterstützung an. Dazu gehören:

  • ein Sprechstundentermin bei Univ.-Prof. Dr. med. Natalya Chechko sowie
  • die Möglichkeit, an einer Studie zur Behandlung von Wochenbettdepressionen im Rahmen einer Gruppentherapie teilzunehmen.


Interesse?

Senden Sie zur Kontaktaufnahme bitte eine kurze, formlose E-Mail an:

Eva Grünbichler (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
egruenbichlerukaachende


Projektleitung

Univ.-Prof. Dr. med. Natalya Chechko
Sektion Experimentelle Neuropsychiatrie
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Uniklinik RWTH Aachen

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Alternativ klicken Sie bei Interesse an einer Teilnahme auf diesen Link. Dieser führt Sie zu einigen Fragen, die wir vorab im Rahmen der Studie klären möchten. Anschließend werden wir uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen.

© Михаил Решетников – stock.adobe.com
© Михаил Решетников – stock.adobe.com

Für Presserückfragen wenden Sie sich bitte an:

Uniklinik RWTH Aachen
Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Dr. Mathias Brandstädter
Tel. 0241 80-89893
kommunikationukaachende