Koronare Herzkrankheit (KHK) und Bypasschirurgie
Sind die sogenannten Herzkranzgefäße (Koronarien) verengt sind, bekommt Ihr Herzmuskel nicht mehr ausreichend sauerstoffreiches Blut. Das kann sich durch Brustenge, Schmerzen oder Luftnot bemerkbar machen. Verschließt sich ein Gefäß vollständig, kann ein Herzinfarkt entstehen.
Nicht jede Verengung muss operiert werden. Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen der Kardiologie besprechen wir im Herz-Team, ob eine Behandlung mit Stents oder eine Bypassoperation für Sie die bessere Lösung ist. Insbesondere bei komplexen Verengungen mehrerer Herzkranzgefäße kann eine Bypassoperation der Stent-Therapie langfristig überlegen sein. Entscheidend sind immer Ihre individuelle Erkrankung und persönliche Situation.
Bei einer Bypassoperation werden verengte Gefäßabschnitte durch körpereigene Arterien oder Venen überbrückt, damit Ihr Herzmuskel wieder zuverlässig mit Blut versorgt wird. Je nach Befund operieren wir mit oder ohne Herz-Lungen-Maschine. Wenn es medizinisch sinnvoll ist, kommen auch kleine, minimalinvasive Zugänge beispielsweise über einen kleinen Schnitt unter der linken Brust (MIDCAB oder Multivessel-MIDCAB) beziehungsweise eine Teileröffnung des Brustbeins infrage. Gemeinsam mit Ihnen wählen wir das schonendste und zugleich sicherste Verfahren.
Sprechstunde:
nach Vereinbarung
Terminvereinbarung (montags bis freitags von XX:XX bis XX:XX Uhr):
Tel.: 0241 80-XXXXX
E-Mail: xxxx@ukaachen.de

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