Neurophysiologie sozialer Interaktion: Einfluss von Peer-Viktimisierung und sozialer Angst
Worum geht es?
Soziale Interaktionen mit Gleichaltrigen spielen eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. In dieser Studie untersuchen wir, wie das Gehirn soziale Interaktionen verarbeitet und welchen Einfluss Erfahrungen mit Gleichaltrigen (z. B. Ausgrenzung oder Mobbing) sowie soziale Angst darauf haben können.
Ziel ist es, ein besseres Verständnis der neurophysiologischen Grundlagen sozialer Interaktion sowie
möglicher Behandlungsansätze zu gewinnen.
Wie ist der Ablauf?
Interview: Die Eltern sowie die Kinder beziehungsweise Jugendlichen beantworten Fragen zur psychischen Gesundheit des Kindes und zu dessen Erfahrungen im Umgang mit Gleichaltrigen.
Elektroenzephalografie (EEG)-Messung: Mithilfe einer EEG-Kappe wird die Aktivität des Gehirns gemessen, während das Kind gemeinsam mit einem anderen Kind ein Interaktionsspiel am Computer spielt. Die EEG-Messung ist schmerzfrei, nicht spürbar und mit keinen bekannten Risiken verbunden.
Wer kann teilnehmen?
- Gesunde Kinder – keine Diagnose einer psychischen oder neurophysiologischen Erkrankung
- Alter: 12 bis 16 Jahre
- mindestens durchschnittlicher IQ
Zeitaufwand:
circa 2 bis 3 Stunden für das Kind und 20 Minuten für das Elternteil
Vergütung:
18 Euro
Ort:
Neuenhofer Weg 22, 52074 Aachen
(Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie Aachen)
Kontakt:
Prof. Dr. Michael Siniatchkin
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
Neuenhofer Weg 22, 52074 Aachen
Ansprechpartnerinnen: Dr. Klara Blauth, Vanessa Rix
E-Mail: KJP-studienukaachende
Bei Interesse an der Studie oder bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne unter: KJP-studien@ukaachen.de
Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung, um die Forschung auf diesem Gebiet weiter voranzubringen.







