Wissenschaftsakademie der DAM 2026 in der Uniklinik RWTH Aachen

Am 13. und 14. März 2026 richtete die Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie an der Uniklinik RWTH Aachen die diesjährige Wissenschaftsakademie der trinationalen Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Mikrochirurgie (DAM) aus, zu der erstmalig auch Teilnehmende aus den nationalen Fachgesellschaften DGPRÄC, ÖGPÄRC und SGPRÄC eingeladen waren. Unter Leitung und Moderation von Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. med. Justus P. Beier, Mitglied im erweiterten DAM-Vorstand für Forschung in der Mikrochirurgie, und Funktionsoberarzt Dr. med. Vincent Guillaume stellten 16 forschende Mikrochirurginnen und Mikrochirurgen, die sich in der Weiterbildung zu Plastischen Chirurginnen und Chirurgen befinden, ausführlich ihre wissenschaftlichen Projekte vor. Hierbei wurden sowohl bereits gewonnene Erkenntnisse präsentiert als auch zukünftige Projektvorhaben und -ideen ausgetauscht und kritisch diskutiert. 

Vielseitiges Programm 

Die Themen des abwechslungsreichen Programms reichten von experimentellen Grundlagenarbeiten zur vaskularisierten Knochenzüchtung, Fettstammzellbasierten Ansätzen im Tissue Engineering, RNA-single-cell sequencing aus Sarkomzellen, über Studien zur Neuromprophylaxe auf zellulärer Ebene, zur Perfusionsanalyse von transplantierten Geweben, und zu innovativen Behandlungsansätzen in der mikrochirurgischen Lymphgefäßchirurgie bis hin zu Untersuchungen der Lebensqualität nach unterschiedlichen Arten der mikrochirurgischen  Brustrekonstruktion bei BRCA1/2-Mutationsträgerinnen. „Es hat mich auch dieses Jahr begeistert zu sehen, in welcher Bandbreite heute plastisch-chirurgische und insbesondere mikrochirurgische Forschung stattfindet und dass es weiterhin junge Nachwuchsforschende gibt, die mit großer Begeisterung und beeindruckendem Durchhaltevermögen anspruchsvolle experimentelle und klinische Forschungsvorhaben durchführen“, fasst Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. Justus Beier seine Eindrücke der diesjährigen Wissenschaftsakademie der DAM in Aachen zusammen. 

Preisverleihung der Wissenschaftsakademie 

Aus der Reihe der durchgehend hervorragenden Forschungsprojekte stachen zwei vorstellte Arbeiten besonders hervor, die mit dem jeweils mit 500 Euro dotierten Preis der Wissenschaftsakademie der DAM ausgezeichnet wurden: Dr. med. Kilian Schuster, Klinik für Hand, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie- Schwerbrandverletzenzentrum, BG-Unfallklinik Ludwigshafen, wurde für seine grundlagenwissenschaftliche, tierexperimentelle Arbeit über die Züchtung von axial vaskularisiertem bioartifiziellem Knochengewebe im AV-Loop-Modell der Ratte ausgezeichnet. Tessa Eugster, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz, erhielt den Preis für den besten klinischen Forschungsbeitrag für ihre Arbeit über die  Minimierung der Überwachungszeit bei freien Lappenplastiken mittels innovativer textiler Sensoren. Beide Preisträgerinnen sind zudem eingeladen, bei der 47. Jahrestagung der DAM vom 05. – 07. November 2026 in Tübingen ihre Arbeiten im Rahmen der Preisträgersitzung vorzustellen.

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