CT - Computertomographie
In der Computertomographie, auch Schichtröntgen genannt, werden Körperstrukturen mithilfe von Röntgenstrahlen abgebildet.
Die CT ist die Methode der Wahl für die Notfallbildgebung, unter anderem bei der Frage nach einem akuten Schlaganfall oder einer Hirnblutung.
Einen besonders hohen Stellenwert hat die CT bei der Darstellung von knöchernen Strukturen des Körpers, beispielsweise nach einem Unfall.
Die Neuroradiologie am Uniklinikum Aachen verfügt mit einem sogenannten Photon-Counting CT-Scanner (Siemens NAEOTOM alpha) über die modernste CT-Technologie. Mit dieser Technik gelingt es die notwendigen Röntgenstrahlen zu reduzieren, und die Bildqualität im Vergleich zum konventionellen CT deutlich zu steigern.
Mit der Photon-Counting CT-Angiographie gelingt es beispielsweise Stents, Flowdiverter und andere Gefäßimplantate im Kopf hochaufgelöst darzustellen. Damit kann die Anzahl an invasiven Katheteruntersuchungen für die Darstellung dieser Implantate verringert, und die damit verbundenen Risiken minimiert werden.
Einen besonderen Stellenwert hat die Ultra-Low-Dose Bildgebung bei Kindern und Erwachsenen mit nicht vaskulären Implantaten, wie Shuntsystemen zur Ableitung von Nervenwasser.




