Preis der Gesellschaft

Preis für Wissenstransfer

Der „Preis für Wissenstransfer“ der Medizinischen Gesellschaft Aachen würdigt herausragende Arbeiten aus dem Bereich der medizinischen Wissenschaften und / oder herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Wissenskommunikation, die

  • einen regionalen Bezug zu Aachen haben und die überdies geeignet sind,
  • die Zusammenarbeit zwischen Forschern, Krankenhausärzten und niedergelassenen Ärzten zu verbessern und/ oder
  • einen innovativen und bedeutsamen Beitrag zur Information der Öffentlichkeit sowie zur medizinischen Aufklärung der Bevölkerung zu leisten.

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Er wird je nach Sachlage vergeben in den Kategorien „Wissenschaft“ und/oder „Wissenskommunikation“.


Preis für Wissenstransfer

Die Medizinische Gesellschaft Aachen e.V. prämierte auch im Jahr 2017
den Transfer von medizinischem Wissen zwischen Forschung, Klinik & Praxis.


Ausgezeichnet wurde:

Priv.-Doz. Dr. Heike Schnöring

 

Die Verleihung des „Preises für Wissenstransfer“ fand im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung am 17. Oktober 2017 statt.


Preis für Wissenstransfer

Die Medizinische Gesellschaft Aachen e.V. prämierte auch im Jahr 2015
den Transfer von medizinischem Wissen zwischen Forschung, Klinik & Praxis.


Im Jahr 2015 wurde sowohl ein 1. Platz, als auch ein 2. Platz vergeben.

Ausgezeichnet wurden:

 

EMuRgency-Projekt

Lena Lambrecht

Henning Biermann

Dr. Marc Felzen

Dr. Niklas Lenssen

Prof. Dr. Rolf Rossaint

PD Dr. Stefan Beckers

 

 

Initiative „Leben mit Krebs“

Dr. Andrea Petermann-Meyer

Dr. Jens Panse

 

 

Die Verleihung des „Preises für Wissenstransfer“ fand im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung am 24. November 2015 statt.


Preis für Wissenstransfer

Die Medizinische Gesellschaft Aachen e.V. prämierte auch im Jahr 2011
den Transfer von medizinischem Wissen zwischen Forschung, Klinik & Praxis.

Der Preis wurde zuletzt 2007 verliehen.


Der Preis wurde 2011 geteilt und ging an den jeweils besten Bewerber in den Kategorien Wissenschaftund Wissenskommunikation“.

Ausgezeichnet wurden:

Dipl.-Inf. Felix Gremse

(Rubrik Wissenschaft)

 

Prof. Dr. Wolfram Karges

(Rubrik Wissenstransfer)

Urkunde_Preis für Wissenstransfer 2011_Gremse_Endversion_rhu

 

Urkunde_Preis für Wissenstransfer 2011_Karges_Endversion

Die Verleihung des „Preises für Wissenstransfer“ fand im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung am 29. November 2011 statt.

 

 Prof. Dr. Johannes Noth

 

Ernennung zum Ehrenmitglied

Urkunde Ehrenmitglied_Noth_Endversion_rhu

 

Ebenfalls am 29. November 2011 wurde der ehemalige Dekan Prof. Dr. Johannes Noth in Anbetracht seiner herausragenden Verdienste um die Medizinische Gesellschaft Aachen zum Ehrenmitglied ernannt.

 

 

Nachfolgend finden Sie eine Würdigung der im Frühjahr 2007 ausgezeichneten Preisträger:

1. Preis:  Prof. Dr. rer. nat. Thoralf Niendorf

Zur vorgelegten Arbeit

Herr Professor Niendorf hat sich in einer außergewöhnlichen Arbeit zu dem Thema „Verzerrungsfreie Magnetresonanzbildgebung (MRT) von Hirnfunktionen  um die Verbesserung der praktischen Anwendbarkeit dieses verbeiteten bildgebenden Verfahrens verdient gemacht.  Durch eine Optimierung konnte ein schnelles bildgebendes MR-Protokoll entwickelt werden, welches bei eine Abbildung von bis zu 20 Schnittebenen des Gehirns in 2 Sekunden weitgehend verzerrungsfreie Abbildungen der Anatomie und somit auch der Funktion des Gehirns ermöglicht.
Dieses ist ein erheblicher Fortschritt gegenüber den bisher notwendigen Zugeständnissen an die Abbildungsgenauigkeit mit zunehmender Geschwindigkeit.
Nur bei schneller und verzerrungsfreier Abbildung mit der MRT ist aber ein sinnvoller klinischer Einsatz möglich.
Zu erwähnen ist weiterhin, dass dieser Fortschritt in der Hirnbildgebung in kurzer Zeit seine Übertragung auf andere Organe des menschlichen Körpers finden wird, so wurde beispielsweise bereits eine ultra-schnelle Herzbildgebung etabliert.

Zur Person:

Dr. rer. nat. Thoralf Niendorf ist seit Dezember 2004 Universitätsprofessor für das Fach Experimentelle Magnetresonanztomographie (eMRI) im Fachbereich Medizin der RWTH und Universitätsklinikum Aachen.
Seine Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf methodische Entwicklungen zur diagnostischen Bildgebung von Herz- und Kreislauferkrankungen. Durch Beiträge in der Lehre sollen Studierende für das sehr moderne Gebiet der Magnetresonanztomographie und deren vielfältige Anwendungen in der Medizin und in den Naturwissenschaften begeistert werden.

geboren am 9. Juli 1964 in Luckenwalde
Ausbildung 1986 bis 1989 Studium der Physik an der Universität Leipzig 1989 bis 1992 Studium der Physik an der Universität Bremen 1992 bis 1995 Promotion im Fachbereich Chemie/Biologie der Universität

Beruflicher Werdegang
1992 bis 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Bremen
1995 bis 1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Max-Planck-Institut für Neuropsychologische Forschung, Leipzig
1998 bis 2001 Advanced Applications Scientist, General Electrical Medical Systems Europe 2001 bis 2002 Programm Manager for Cardio- and Neurovascular Magnetic Resonance Imaging, General Electric Medical Systems Europe
2002 bis 2004 Senior Scientist, Applied Science Laboratory, General Electric Healthcare Technologies, USA
2002 bis 2004 Visiting scientist at the Beth Israel Deaconess Medical Center/Harvard Medical School, Boston, Massachusetts; USA

 

2. Preis: Frau PD. Dr. med. Ilonka Kreitschmann-Andermahr        

Zur vorgelegten Arbeit

Frau Dr. Kreitschmann-Andermahr wird ausgezeichnet für ihre Arbeit zu dem Thema  neuroendokriner Störungen nach erworbener Hirnschädigung. Zu betonen ist insbesondere die engagierte und gelungene Übersetzung der Forschungsergebnisse in einen praxisorientierten Behandlungsansatz.  Auf Basis von Arbeiten, die seit 2000 zu diesem Thema veröffentlicht wurden, hat Frau Kreitschmann-Andermahr 2004 eine eigene Arbeit zu dem Thema hypophysär-hypothalamische Insuffizienz nach Schädel-Hirn-Trauma und aneurysmatischer Subarachnoidalblutung vorgelegt.
Der entscheidende Schritt war aber aus diesem Forschungsthema heraus ein Forschungs- und Behandlungsteam zu begründen, welches diese hormonellen Konsequenzen charakterisiert und betroffene Patienten interdisziplinär behandelt.
„Besonders hervorheben möchte ich, dass Frau Kreitschmann-Andermahr durch das Frauenförderprogramm TandemPlus der RWTH Aachen begleitet wird. Man kann diesen Preis also auch zum Teil als ausdrückliche Anerkennung der Frauenförderung der RWTH Aachen verstehen."

Zur Person

PD Dr. med. Ilonka Kreitschmann-Andermahr, Oberärztin der Neurochirugischen Poliklinik

Lebenslauf
Geboren am 1.Juli 1965 in Marl.
Aufgewachsen dort und in Rye, New York, USA. High School Abschluss und deutsches Abitur, danach Prüfung zur staatlich geprüften Übersetzerin für die englische Sprache an der Industrie- und Handelskammer Bonn. Studium der Humanmedizin in Aachen, praktisches Jahr (PJ) in Aachen und am Institute for Neurological Sciences der Universität Glasgow, Schottland.
Nach Abschluss des Studiums zunächst Ärztin im Praktikum (ÄiP), später Assistenzärztin an der Neurochirurgischen Klinik (Direktor Univ.-Prof. Dr. med. J.M. Gilsbach) und an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums der RWTH Aachen (Direktor Univ.-Prof. Dr. med. J. Noth) sowie der Klinik für Psychiatrie der Friedrich Schiller-Universität Jena (Direktor Univ.-Prof. Dr. med. H. Sauer).
Promotion zum Dr. med. mit einem neuropathologischen Thema (Doktorvater Univ.-Prof. Dr. med. J. Schröder, Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum Aachen).
Im Juni 1997 Wiedereintritt in die Neurochirurgische Klinik des Universitätsklinikums Aachen,
im Oktober 1997 Facharztprüfung zur Ärztin für Neurologie, seitdem Leiterin der Neurochirurgischen Poliklinik.
Im Mai 2004 Erwerb der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie".
Im Juni 2006 Habilitation und Venia Legendi für das Fach Neurologie

Forschungsschwerpunkte  
Störungen der hypophysär-hypothalamischen Funktion bei Patienten nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung
Untersuchungen zur Erfassung der gestörten frühen Informationsverarbeitung bei Patienten mit Schizophrenie und nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung mittels des Paradigmas der Mismatch-Negativität.
Kognitive und psychosoziale Folgen der aneurysmatischen Subarachnoidalblutung.

 

3. Preis: Dr. med. Klaus Hübner

Zur vorgelegten Arbeit

Herr Dr. Hübner wird ausgezeichnet für die Erstellung einer Anleitung zur Praktischen Sklerotherapie. Anerkannt wird, dass dieses Werk trotz der Belastung durch die Praxistätigkeit entstanden ist.
„Praktische Sklerotherapie  gibt durch anschauliche Abbildungen und konkrete Empfehlungen einen umfassenden Einblick in diesen Bereich. Das Arbeitsbuch verdeutlicht anhand ausgewählter Beispiele die heute praktizierten Methoden. Interessierte Ärzte erhalten eine Anleitung, diese Technik in das Behandlungsangebot der eigenen Praxis aufzunehmen. Erfahrungen aus über 25 Jahren Fortbildung fließen ebenso mit ein wie Beiträge namhafter internationaler Sklerotherapeuten. „Praktische Sklerotherapie  leistet somit einen wichtigen Beitrag, um die Sklerotherapie zu etablieren und dem interessierten Arzt verständlich und praktikabel zu machen.

Zur Person

Geboren 7.9.1944, Deutsch-Krone, Pommern
1964               Abitur, Bremerhaven
1965-1972     Medizinstudium in Bonn, Wien und Kiel
1973               Promotion und Approbation in Kiel

1973-1975     Chirurgie, Geburtshilfe und Dermatologie Nordseeklinik Westerland, Sylt
1975-1978     Ausbildung zum Hautarzt, Uniklinik Kiel
Seit 1979        Niedergelassener Hautarzt in Aachen

Spezialgebiete:

-     Phlebologie (Krampfaderleiden)
-     Lymphologie (Lymphleiden)
-     Proktologie (Hämorrhoidalleiden)

1982-1987       Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie
1986-1987       Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie
1995                 Zusatzbezeichung „Phlebologie"

Diverse Seminare und Fortbildungsveranstaltungen seit 1985