Der Titel ihrer Arbeit lautet:
„Modelling neuropathic pain in vitro: a multimodal approach using induced-pluripotent stem cell-derived sensory neurons and mechanically compressed keratinocytes“
Die Dissertation beschäftigt sich mit in vitro-Modelle zur Untersuchung neuropathischer Schmerzmechanismen mithilfe humaner iPSCabgeleiteter sensorischer Neuronen und mechanisch gestresster Keratinozyten. Patientenspezifische Neuronen mit der potenziell pathogenen genetischen Nav1.9‑Y66S‑Variante wurden auf krankheitsrelevante Veränderungen der elektrischen Erregbarkeit untersucht. Ergänzend demonstrierte ein neu entwickeltes Kompressionsmodell, dass Keratinozyten von Patientinnen und Patienten mit einer seltenen, sehr schmerzhaften Hautkrankheit unter mechanischem Stress verstärkt proinflammatorische Reaktionen aufweisen. Die Arbeit liefert damit wertvolle Modelle zur präziseren Untersuchung neuropathischer Pathomechanismen und eine Basis für zukünftige komplexere Modellansätze.
Das Institut für Neurophysiologie gratuliert Dr. Fiona Roll herzlich zu ihrer Leistung!






